Krebsfrüherkennung in Westfalen-Lippe mehr genutzt
AOK-Chef Ackermann: „Eine rechtzeitige Diagnose ist entscheidend.“
Dortmund. In Westfalen-Lippe nutzen mehr Menschen die Krebsfrüherkennung. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Jahre fort. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… NordWest hervor. Danach ist die Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen im vergangenen Jahr sowohl bei Männern als auch bei Frauen weiter angestiegen. So nutzten 24,3 Prozent der Männer über 45 Jahren die Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Im Vorjahr waren es 23,6 Prozent. Bei den Frauen im Alter ab 20 Jahren ist die Inanspruchnahme im Jahr 2025 ebenfalls weiter angestiegen auf 39,3 Prozent, im Vorjahr lag der Wert bei 38,7 Prozent. „Die positive Entwicklung bei der Krebsfrüherkennung ist eine gute Nachricht. Dennoch ist immer noch viel Luft nach oben. Besonders bei den Männern liegt der Wert auf einem zu geringen Niveau. Daher appellieren wir weiter, die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen Die 93 Krankenkassen (Stand: 01.01.26) in der gesetzlichen Krankenversicherung verteilen sich auf… besser zu nutzen. Vorsorge Für die medizinische Vorsorge und die Rehabilitation gilt der Grundsatz ambulant vor stationär – das… ist sinnvoll angelegte Zeit. Denn bei einer rechtzeitigen Diagnose ist die Prognose heute in vielen Fällen günstiger denn je”, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest.
„Vorsorge ist sinnvoll angelegte Zeit. Denn bei einer rechtzeitigen Diagnose ist die Prognose heute in vielen Fällen günstiger denn je.“
Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest
Frühstadien von Krebs rechtzeitig erkennen
Je früher ein Tumor oder seine Vorstufen erkannt und behandelt werden, desto größer sind die Heilungschancen. „Durch die Krebsvorsorge ist es möglich, bereits Frühstadien von Krebs zu erkennen“, so Ackermann. Außerdem ist es wichtig, auf Warnzeichen des Körpers zu achten und Risiken nicht zu ignorieren. „Die gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig bezahlt”, sagt Ackermann. Daher sind es keine finanziellen Gründe, die Menschen daran hindern, die Vorsorgeangebote in Anspruch zu nehmen.
Krebsfrüherkennung im Blick
„Das wichtige Thema Krebsvorsorge sollte nicht vor sich hergeschoben werden. Mit unseren Aufklärungsmaßnahmen wollen wir mit dazu beitragen, dass sich die Menschen mit diesem oftmals unangenehmen und mitunter angstbesetzten Thema beschäftigen“, so Ackermann. Dazu hat die AOK den ‚Vorsorg-O-Mat‘ online. Hier können sich Nutzerinnen und Nutzer über die wichtigsten Fragen zur Krebsvorsorge informieren. Außerdem wird aufzeigt, wann die nächsten Krebsfrüherkennungsuntersuchungen anstehen.
Untersuchung für Männer ab 45 Jahren
Männer haben ab dem Alter von 45 Jahren einmal im Jahr Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung Im Rahmen der Prävention dienen Maßnahmen der Früherkennung dazu, Krankheiten bereits im Frühstadium… von Krebserkrankungen. Dazu gehören die Untersuchungen der Prostata, der äußeren Geschlechtsorgane sowie das Abtasten der regionären Lymphknoten.
Krebsfrüherkennung für Frauen ab 20 Jahren
Frauen haben ab dem Alter von 20 Jahren einmal jährlich Anspruch auf Krebsfrüherkennung. Dazu gehören Untersuchungen der Geschlechtsorgane und ein Abstrich vom Muttermund sowie aus dem Gebärmutterhals. Ab dem 35. Lebensjahr wird der Abstrich alle drei Jahre durchgeführt, zusätzlich erfolgt ein Test auf humane Papillomviren (HPV). Ab dem Alter von 30 Jahren ist ein Abtasten der Brust und der Achselhöhlen vorgesehen.
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Foto: Krebsfrüherkennung in Westfalen-Lippe
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