Pressemitteilung

Weiterhin hoher Krankenstand in Schleswig-Holstein   

29.08.2025 AOK NordWest 3 Min. Lesedauer

Erkältungen halten Fehlzeiten im ersten Halbjahr 2025 auf hohem Niveau

Kleine Holzwürfel mit den Buchstaben 'Erkältung', eine Zitrone, ein Papiertaschentuch, eine Flasche Nasenspray und ein Stück Ingwer liegen in Nahaufnahme auf einem Teppich.
Weiterhin hoher Krankenstand in Schleswig-Holstein: Atemwegserkrankungen halten Fehlzeiten im ersten Halbjahr 2025 auf hohem Niveau.

Kiel. Der Krankenstand bei den Beschäftigten in Schleswig-Holstein im ersten Halbjahr 2025 lag mit 7,0 Prozent auf einem unverändert hohen Niveau. Damit wurde der Rekordwert des Vorjahreszeitraums erneut erreicht. Zwischen 2018 und 2021 schwankte der Krankenstand im ersten Halbjahr noch zwischen 5,0 und 5,8 Prozent und stieg dann rasant an. Das geht aus dem aktuellen AOK-Gesundheitsbericht hervor, der heute in Kiel veröffentlicht wurde. Danach fehlten die rund 310.000 bei der AOK NordWest in Schleswig-Holstein versicherten Erwerbstätigen in den ersten sechs Monaten 2025 durchschnittlich an 12,7 Tagen im Job. Am höchsten war der Krankenstand im Februar mit 8,7 Prozent. „Die Ursache für den erneut hohen Krankenstand waren vor allem Krankschreibungen wegen Atemwegsinfekten und Erkältungskrankheiten“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest.

„Die Ursache für den erneut hohen Krankenstand waren vor allem Krankschreibungen wegen Atemwegsinfekten und Erkältungskrankheiten.“

Tom Ackermann

Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest

Atemwegserkrankungen verursachen mehr als ein Viertel aller AU-Fälle

Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen an allen AU-Fällen lag im ersten Halbjahr 2025 bei 28,5 Prozent und so mit weitem Abstand weiterhin an erster Stelle. Danach folgten erst die Muskel- und Skeletterkrankungen (12,8 Prozent), Verdauungserkrankungen (6,5 Prozent) und Verletzungen mit einem Anteil von 5,3 Prozent an allen AU-Fällen.

Durchschnittliche Krankheitsdauer lag bei 9,8 Tagen

Bezogen auf die Anzahl der AU-Tage waren die vier häufigsten Krankheitsarten im ersten Halbjahr 2025: Muskel und Skelett mit 18,9 Prozent, Atemwegserkrankungen (16,1 Prozent), Psyche (13,2 Prozent) und Verletzungen (9,0 Prozent). Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Arbeitsunfähigkeit liegt nach der Definition des Gemeinsamen Bundesausschusses dann vor, wenn der Versicherte aufgrund… lag im ersten Halbjahr 2025 bei 9,8 Tagen.

Krankenstand im Branchenvergleich

Im Branchenvergleich sind die höchsten Krankenstände bei den AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… -Mitgliedern in Schleswig-Holstein im ersten Halbjahr 2025 im Gesundheits- und Sozialwesen mit 8,2 Prozent sowie Im Bereich Energie/Versorgung und in der öffentlichen Verwaltung mit jeweils 7,9 Prozent zu beobachten. Die niedrigsten Werte waren in der Land- und Forstwirtschaft mit 4,3 Prozent und im Wirtschaftszweig Banken und Versicherungen mit 4,8 Prozent festzustellen.

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Pressesprecher

Jens Kuschel

AOK NordWest