Pressemitteilung

AOK NordWest unterstützt ambulante Hospizdienste in Westfalen-Lippe mit fast 5,1 Millionen Euro

09.10.2026 AOK NordWest 2 Min. Lesedauer

Anerkennung für das Ehrenamt: Mehr Fördermittel für häusliche Sterbebegleitung

Ein Kind in Nahaufnahme umarmt die an Krebs erkrankte Mutter.
Viele schwer kranke Menschen möchten ihre letzte Lebensphase zu Hause verbringen. Ehrenamtlich Tätige in ambulanten Hospizdiensten machen das möglich.

Dortmund. Mit mehr Fördermitteln unterstützt die AOK NordWest die ambulante Hospizarbeit in Westfalen-Lippe: So erhielten die 109 ambulanten Hospizdienste im vergangenen Jahr für ihr Engagement 5,08 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (plus 404.413 Euro). 22 Einrichtungen davon sind speziell auf Kinder ausgerichtet. Die ambulanten Hospizdienste übernehmen die wichtige gesellschaftliche Aufgabe, schwer kranke Menschen auf dem letzten Stück ihres Weges in ihrer häuslichen und vertrauten Umgebung zu begleiten. „Viele schwer kranke und sterbende Menschen wünschen sich, ihre letzte Lebensphase nicht im Krankenhaus, sondern im gewohnten Umfeld zu verbringen. Zahlreiche Ehrenamtliche unterstützen sie dabei und begleiten Familie und Freunde in diesem Prozess. Ihr Engagement wird in unserer Gesellschaft gebraucht und verdient höchste Anerkennung“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann anlässlich des Welthospiztages am morgigen Samstag, 10. Oktober.

„Das Engagement der Ehrenamtlichen in ambulanten Hospizdiensten wird in unserer Gesellschaft gebraucht und verdient höchste Anerkennung.“

Tom Ackermann

Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest

Hospizförderung unterstützt ein selbstbestimmtes Lebensende

Durch die ambulante Hospizarbeit erfüllt sich für viele Schwerstkranke der Wunsch, die letzte Zeit des Lebens zu Hause verbringen zu können. Ambulante Hospizdienste leisten hier eine wertvolle Arbeit. Denn die ehrenamtlichen Sterbebegleiter stehen Kranken und deren Angehörigen in einer äußerst schweren Situation bei. „Ziel der persönlichen Betreuung ist es, sterbenden Menschen ein möglichst selbstbestimmtes und würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen“, so Ackermann. Mit dem Geld finanzieren die Hospizdienste die Aus- und Fortbildung ihrer ehrenamtlichen Sterbebegleiter sowie die notwendigen Personal- und Sachkosten.

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Jens Kuschel

AOK NordWest