Pressemitteilung

Mehr Fördermittel für ambulante Hospizdienste in Schleswig-Holstein

09.10.2026 AOK NordWest 2 Min. Lesedauer

32 Einrichtungen erhalten über 1,3 Millionen Euro für die häusliche Sterbebegleitung

Eine junge Frau küsst einer alten Frau in Nahaufnahme auf die Stirn.
Die ehrenamtlichen Sterbebegleiter der ambulanten Hospizdienste in Schleswig-Holstein stehen Kranken und deren Angehörigen in einer äußerst schweren Situation bei.

Inhalte im Überblick

Kiel. Die ambulanten Hospizdienste sind ein wesentliches Element in der Hospiz- und Palliativbetreuung und übernehmen damit eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. In Schleswig-Holstein erhielten die 32 ambulanten Hospizdienste im Land Unterstützung für ihr Engagement, schwer kranke Menschen auf dem letzten Stück ihres Weges in ihrer häuslichen und vertrauten Umgebung zu begleiten. Um diese wichtige Aufgabe der ehrenamtlichen Sterbebegleiter auch finanziell anzuerkennen, förderte die AOK NordWest die ambulanten Hospizdienste im Norden im vergangenen Jahr mit 1,34 Millionen Euro, ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr (plus 99.448 Euro). „Durch die ambulante Hospizarbeit erfüllt sich für viele Schwerstkranke der Wunsch, die letzte Zeit des Lebens zu Hause verbringen zu können. Das Ehrenamt im Hospizdienst ist daher eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe und verdient höchste Anerkennung“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann anlässlich des Welthospiztages am morgigen Samstag, 10. Oktober.

„Durch die ambulante Hospizarbeit erfüllt sich für viele Schwerstkranke der Wunsch, die letzte Zeit des Lebens zu Hause verbringen zu können.“

Tom Ackermann

Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest

Finanzielle Unterstützung

Viele schwer kranke und sterbende Menschen wünschen sich, ihre letzte Lebensphase nicht im Krankenhaus Krankenhäuser sind Einrichtungen der stationären Versorgung, deren Kern die Akut- beziehungsweise… , sondern im gewohnten Umfeld zu verbringen. Ambulante Hospizdienste leisten hier eine wertvolle Arbeit. Denn die ehrenamtlichen Sterbebegleiter stehen Kranken und deren Angehörigen in einer äußerst schweren Situation bei. „Zahlreiche Ehrenamtliche engagieren sich in der Sterbebegleitung. Sie ermöglichen sterbenden Menschen ein möglichst selbstbestimmtes und würdevolles Leben bis zuletzt und begleiten Familie und Freunde in diesem Prozess“, so Ackermann. Mit dem Geld finanzieren die Hospizdienste die Aus- und Fortbildung ihrer ehrenamtlichen Sterbebegleiter sowie die notwendigen Personal- und Sachkosten.

 

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Pressesprecher

Jens Kuschel

AOK NordWest