Pressemitteilung

Große Zustimmung der Menschen in Schleswig-Holstein zur Nutzung von ePA-Daten für die Forschung

02.11.2026 AOK NordWest 3 Min. Lesedauer

AOK informiert Versicherte über Widerspruchsmöglichkeiten

Eine Ärztin sitzt am Schreibtisch in ihrem Sprechzimmer und ist im Gespräch mit einer Patienten .
Die geplante Nutzung der ePA-Daten für die gemeinwohlorientierte Forschung findet in Schleswig-Holstein viel Zustimmung. Nur vier Prozent der Befragten einer forsa-Umfrage in Schleswig-Holstein will Widerspruch gegen die Datenübermittlung einlegen.

Ab heute werden die Nutzerinnen und Nutzer der elektronischen Patientenakte Mit der elektronischen Patientenakte (ePA) können Patientinnen und Patienten sowie die an ihrer… (ePA) der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… aktiv auf die bevorstehende Übermittlung von ePA-Daten an das Forschungsdatenzentrum (FDZ) Gesundheit am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist eine selbständige… (BfArM) hingewiesen. Dabei erhalten die Versicherten auch Informationen, wie sie der Datenspende widersprechen können. Die tatsächliche Übermittlung der pseudonymisierten Daten soll dann im Januar 2027 starten. Laut einer aktuellen forsa-Befragung im Auftrag der AOK NordWest findet die geplante Nutzung der ePA-Daten für die Forschung viel Zustimmung: Vier von fünf Befragten aus Schleswig-Holstein (81 Prozent) finden es ‚sehr gut‘ oder ‚eher gut‘, dass Daten aus der ePA künftig für die gemeinwohlorientierte Gesundheits- und Versorgungsforschung ist eine Weiterentwicklung der Gesundheitssystemforschung, die sich mit Versorgungsstrukturen,… genutzt werden sollen. „Die Ergebnisse zeigen insgesamt einen recht großen Vertrauensvorschuss in der Bevölkerung für die Nutzung der pseudonymisierten ePA-Daten für die medizinische Forschung“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest.

„Die Daten dürfen nur für gemeinwohlorientierte Zwecke genutzt werden.“

Tom Ackermann

Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest

Großer Vertrauensvorschuss in der Bevölkerung

Die Freigabe von Gesundheitsdaten aus der ePA ermögliche Forschenden den Zugang zu großen und vielfältigen Datenmengen, mit denen medizinische Zusammenhänge besser verstanden und wissenschaftliche Erkenntnisse auf einer breiteren Datengrundlage gewonnen werden könnten. „Es ist gut, dass die Daten den Forschenden nur auf Antrag in einer sicheren Verarbeitungsumgebung bereitgestellt werden. Zudem dürfen sie nur für gemeinwohlorientierte Zwecke genutzt werden. Das dürften wesentliche Faktoren für die Akzeptanz der Datennutzung sein“, so Ackermann.

Laut forsa-Umfrage in Schleswig-Holstein bewerten 81 Prozent der befragten gesetzlich Versicherten es als 'sehr gut' oder 'eher gut', dass ePA-Daten künftig pseudonymisiert für gemeinwohlorientierte Gesundheits- und Versorgungsforschung genutzt werden.

Nur wenige planen Widerspruch gegen Forschungsdaten-Übermittlung

Nur vier Prozent der Befragten, die gesetzlich krankenversichert sind und keinen Widerspruch gegen die Anlage der ePA eingelegt haben, will Widerspruch gegen die Übermittlung der ePA-Daten zu Forschungszwecken einlegen - weitere 16 Prozent sind diesbezüglich unentschlossen.

In der „AOK Mein Leben“-App, die den Versicherten den Zugang zu ihrer elektronischen Patientenakte Mit der elektronischen Patientenakte (ePA) können Patientinnen und Patienten sowie die an ihrer… ermöglicht, werden sowohl Bestandsnutzerinnen und -nutzer als auch neue Nutzerinnen und Nutzer auf die anstehende Neuerung hingewiesen. Sie können dann entscheiden, ob sie der Ausleitung ihrer pseudonymisierten Daten an das Forschungsdatenzentrum zustimmen oder widersprechen wollen. Darüber hinaus ist die Ablehnung bestimmter Nutzungszwecke möglich. Auch auf der AOK-Website werden die Versicherten ab heute über die Widerspruchsmöglichkeit informiert. 

Zur Umfrage

Für die forsa-Befragung wurden vom 7. bis zum 30. September 2026 insgesamt 500 Personen ab 18 Jahren in Schleswig-Holstein befragt. Es handelte sich um eine Kombination von telefonischer Befragung und Online-Erhebung.

 

3 passende Downloads

  • Pressemitteilung vom 02.11.2026 als PDF

    Format: PDF | 39 KB

  • Foto: forsa-Umfrage zur Datenübermittlung aus der ePA in Schleswig-Holstein

    Format: JPG | 603 KB | 2953 × 1971 px

    Lizenz: Berichterstattung und ausschließlich von Zeitungsredaktionen bzw. Verlags-/Medienhäuser für ihre Print-Publikationen (Veröffentlichung ist auf 500k Kopien begrenzt), Online-Plattformen und für ihre sozialen Medien genutzt werden. Bitte geben Sie immer die folgende Quelle (Copyright) an: AOK NordWest/Colourbox/hfr.

  • Grafik: Umfrage Datenübermittlung aus der ePA in Schleswig-Holstein

    Format: JPG | 534 KB | 4000 × 2250 px

    Lizenz: Diese Grafik darf nur für private und kommerzielle (nicht werbliche!) Zwecke und nur im Zusammenhang mit der nebenstehenden Berichterstattung auch in den sozialen Medien genutzt werden. Bitte geben Sie folgende Quelle (Copyright) an: forsa-Umfrage 2026/hfr.

Ihr Ansprechpartner und Pressekontakt

Pressesprecher

Jens Kuschel

AOK NordWest