Krankenkassen für Befragte in Brandenburg wichtige Quelle für Gesundheitsfragen
Fachlich geprüfte Inhalte immer wichtiger
Wenn es um Informationen zu Gesundheitsfragen geht, vertrauen die Menschen in Brandenburg laut einer aktuellen forsa-Umfrage häufig Personen und Einrichtungen mit medizinischem Fachwissen. Aber auch Krankenkassen Die 93 Krankenkassen (Stand: 01.01.26) in der gesetzlichen Krankenversicherung verteilen sich auf… stehen bei verlässlichen Informationen hoch im Kurs.
So erklären 70 Prozent der Menschen in Brandenburg (Bundesdurchschnitt 78 Prozent), sich bei Gesundheitsfragen gerne bei Ärztinnen und Ärzten zu informieren. 54 Prozent (Bund: 52 Prozent) holen sich Informationen in ihrem persönlichen Umfeld und 31 Prozent in der Apotheke
Den Apotheken als Gewerbebetrieben für die Zubereitung und den Verkauf von Arzneimitteln ist durch…
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Mit einem Anteil von 31 Prozent informieren sich fast ein Drittel in Brandenburg auch bei der eigenen Krankenkasse, sei es über deren Internetangebot oder in Broschüren. 60 Prozent suchen online, wenn es um Krankheitssymptome und Beschwerden geht. Das ist das Ergebnis einer forsa-Umfrage im Auftrag der AOK
Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart…
Nordost. Befragt wurden mehr als 500 Personen in Brandenburg ab 18 Jahren.
„Gerade wenn Gesundheitsthemen aus dem Internet stammen, ist es schwer zu erkennen, ob diese Informationen richtig sind.“
Projektleiterin für digitale Gesundheitskompetenz bei der AOK Nordost
Über klassische Medien wie Zeitungen und Online-Medien wie beispielsweise digitale Gesundheitsportale informieren sich 28 Prozent (bundesweit 27 Prozent). Über Wikipedia sucht jeder Fünfte in Brandenburg nach Gesundheitsthemen, bei KI-Chatbots wie etwa ChatGPT sind es 16 Prozent und bei Social Media sind es elf Prozent.
Nach Internetsuche sind viele oft ratlos
In den vergangenen zwölf Monaten suchten 60 Prozent der Brandenburgerinnen und Brandenburger online nach Krankheitssymptomen und Beschwerden, darunter 65 Prozent Frauen und 55 Prozent der Männer. Nach allgemeinen Krankheiten und Diagnosen schaute in Brandenburg rund die Hälfte der Befragten (48 Prozent), nach dem Stichwort Prävention
Prävention bezeichnet gesundheitspolitische Strategien und Maßnahmen, die darauf abzielen,…
suchten 36 Prozent in Form von Ernährung, Sport und Bewegung.
Jedem vierten Menschen in Brandenburg, der online nach Gesundheitsinformationen sucht, fällt es schwer, wirklich vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen aus dem Internet zu erhalten. Von dieser Gruppe stimmen 70 Prozent (bundesweit 66 Prozent) der Aussage zu: „Es ist nicht erkennbar, ob die Informationen wissenschaftlich überprüft wurden oder nachgewiesen sind.“ 77 Prozent geben an, unsicher zu sein, welche Quellen wirklich verlässlich sind.
„In Brandenburg hat jede vierte Person beispielsweise Probleme damit, verlässliche Informationen zu finden. Gerade wenn Gesundheitsthemen aus dem Internet stammen, ist es schwer zu erkennen, ob diese Informationen richtig sind. Deshalb unterstützen wir Menschen darin, Inhalte kritisch zu beurteilen“, sagt Natascha Kierstein, Projektleiterin für digitale Gesundheitskompetenz bei der AOK Nordost.
Verbraucher suchen nach verlässlichen Informationen
Um dem Wunsch nach verlässlichen Gesundheitsinformationen nachzukommen, führt die AOK einen Fachprüfungsstempel ein. „Mit unserem Fachprüfungsstempel wollen wir unsere Versicherten und alle weiteren Nutzerinnen und Nutzern in vier Schritten helfen, im Alltag gute Entscheidungen für die Gesundheit zu treffen: finden, verstehen, beurteilen und anwenden. Hinter dem Qualitätssiegel stehen zudem Expertinnen und Experten, die die medizinischen Inhalte prüfen“, so Kierstein.
Das Prüfsiegel findet sich beispielsweise unter Artikeln im AOK-Gesundheitsmagazin sowie in weiteren Informationskanälen der AOK. Die AOK prüft mit Ärztinnen und Ärzten oder Fachkräften ihre Medieninhalte – egal ob digital oder gedruckt – vor einer Veröffentlichung auf Richtigkeit und stellt sicher, dass dort nur seriöse Inhalte zu finden sind.
Hinweis für die Redaktion: Für die Datenanalyse wurden insgesamt 507 nach einem systematischen Zufalls-verfahren ausgewählte Brandenburgerinnen und Brandenburger ab 18 Jahren befragt. Die Erhebung wurde vom 18. Dezember 2025 bis 17. Januar 2026 im Rahmen des repräsentativen Online-Panels forsa.omninet durchgeführt. Die ermittelten Ergebnisse können lediglich mit den bei allen Stichprobenerhebungen möglichen Fehlertoleranzen (im vorliegenden Fall +/- 4 Prozentpunkte) auf die Grundgesamtheit übertragen werden.