Pflegebefragung liefert Impulse zur Weiterentwicklung
Von Mitte November 2025 bis Mitte Januar 2026 hat das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege eine landesweite Online-Befragung von Bürgerinnen und Bürgern zur Pflege durchgeführt. Teilgenommen haben mehr als 3.500 Menschen. Die Ergebnisse bieten ein Stimmungsbild von Menschen, die sich intensiv mit Pflege beschäftigen und aus eigener Erfahrung berichten.
Pflege ein relevantes Thema
Die Teilnehmenden an der nicht repräsentativen Online-Umfrage „Hessen hört zu: Pflege Kann die häusliche Pflege nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden, besteht Anspruch auf… – Was sagen Sie?“ wiesen einen hohen Bezug zur Pflege auf. Die überwiegende Mehrheit stufte das Thema als relevant ein. Die Befragung bestätigt, dass viele am komplexen Thema Pflege Interessierte bereits konkrete Erfahrungen gemacht haben. Ein Großteil der Befragten (86 Prozent) hat sich bereits intensiv informiert und innerhalb der Familie oder dem sozialen Umfeld, bei den Pflegekassen oder Pflegestützpunkten Informationen erhalten. Die Befragten, die ein Beratungsangebot bereits wahrgenommen haben, bewerteten die bereitgestellten Informationen zu 80 Prozent als hilfreich.
Transparent und leicht verständlich
Die Ergebnisse zeigen auch, dass sich die Menschen einen transparenten und leicht verständlichen Überblick über die bestehenden Versorgungsangebote in der Pflege wünschen. Als größte Herausforderungen in der Pflege benannten die Befragten die Verfügbarkeit von Fachkräften, die Erhöhung der Attraktivität des Pflegeberufs sowie die Qualität ist ein zentrales Versorgungsziel der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Im Rahmen der… der Ausbildung, gefolgt von der Finanzierung und Bezahlbarkeit der Pflege.
Wertvolle Impulse zur Weiterentwicklung
Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz betonte, dass „die Pflege häufig durch nahestehende Angehörige und damit innerhalb der Familien erfolgt. Deshalb war es uns wichtig, nicht nur Expertinnen und Experten einzubeziehen, sondern vor allem Angehörige, Pflegebedürftige oder auch beruflich Pflegenden, die sich intensiv und täglich mit Pflege beschäftigen. Die hohe Beteiligung zeigt, wie wichtig dieses Thema den Menschen in Hessen ist.“ Für das HMFG liefern die aus der Umfrage gewonnenen Erkenntnisse wertvolle Impulse für bevorstehende Maßnahmen, wie die Entwicklung eines neuen Landespflegekonzepts.