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Hessischer Gesundheitspreis 2026 vergeben

26.10.2026 AOK Hessen 2 Min. Lesedauer

Der Hessische Gesundheitspreis wird alle zwei Jahre vom Land Hessen ausgeschrieben. In diesem Jahr lautete das Thema „Gesundheitskompetenz stärken“. Ausgezeichnet wurden drei Projekte – mit einer feierlichen Preisverleihung am 22. Oktober in der Landesärztekammer in Frankfurt.

Preisträgerinnen und -träger sowie Laudatorinnen und Laudatoren bei der Verleihung des Hessischen Gesundheitspreises 2026
Alle Preisträgerinnen und -träger sowie Laudatorinnen und Laudatoren bei der Verleihung des Hessischen Gesundheitspreises 2026, rechts HAGE-Geschäftsführerin Dr. Katharina Böhm

Gute Praxis für mehr Gesundheitskompetenz

Unter dem Motto „Gesundheitskompetenz stärken – Gute Praxis für mehr Gesundheitskompetenz“ würdigt die Hessische Landesregierung in diesem Jahr Projekte, die Menschen dabei unterstützen, Gesundheitsinformationen zu verstehen und einzuordnen sowie selbstbestimmte Entscheidungen für ihre Gesundheit zu treffen. Durch die Veranstaltung in Frankfurt vor rund 60 Gästen führte Dr. Katharina Böhm, Geschäftsführerin der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung ist ein fortlaufender Prozess mit dem Ziel, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über… (HAGE). Sie betonte: „Es geht darum, insbesondere Menschen mit einer geringen Gesundheitskompetenz zu erreichen und so die gesundheitliche Chancengleichheit zu verbessern.“

Zwei erste Plätze

Eine unabhängige Jury wählte die Preisträger aus insgesamt 73 Bewerbungen aus. Da zwei Projekte die Jury gleichermaßen überzeugten, wurde in diesem Jahr ein geteilter erster Platz vergeben. Dieser ging an „Werde Gesundheitsbuddy – Hand in Hand“ der antonius:gemeinsam leben gGmbH in Fulda, bei dem Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Beeinträchtigung zu Gesundheitsbuddys ausgebildet werden, und an „Willkommen von Anfang an – Gesunde Kinder in Kassel“ des dortigen Gesundheitsamtes – ein Präventionsangebot, das werdende Eltern und Familien mit Kindern niedrigschwellig begleitet. Platz drei ging an „Klimalots*innen zur Stärkung der klimabezogenen Gesundheitskompetenz“ des Gesundheitsamtes Frankfurt in Zusammenarbeit mit „Kinder im Zentrum-Gallus“, wo ehrenamtliche Klimalotsinnen und -lotsen unter anderem zu Hitzeschutz, klimafreundlicher Ernährung, klimaangepasstem Wohnen und Extremwetterereignissen qualifiziert werden.

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