Arbeitgeberforum in Freiburg zeigt Chancen für Betriebe auf
Fachkräfte international gewinnen
Freiburg. Fachkräfte zu finden, bleibt für viele Unternehmen in der Region eine zentrale Herausforderung – unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Lage. Demografische Entwicklungen verschärfen den Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeitende zusätzlich. Wie internationale Rekrutierung zur strategischen Chance werden kann, zeigt das Arbeitgeberforum „Gemeinsam für die Region! – Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen und integrieren“ am Donnerstag, 12. März 2026, ab 14:30 Uhr in der Messe Freiburg.
Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen aller Branchen und bietet kompakte Informationen zu Wegen der Fachkräftezuwanderung, Unterstützungsangeboten vor Ort sowie Erfahrungsberichte aus der betrieblichen Praxis. Anmeldung bis 5. März 2026, die Teilnahme ist kostenfrei.
Ein besonderes Highlight des Programms ist der Fachvortrag von Prof. Dr. Armin Trost (Hochschule Furtwangen). Der renommierte Experte auf dem Gebiet Organizational Behaviour verdeutlicht darin, wie ein positives Bewerbererleben (Candidate Experience) und eine strukturierte Integration entscheidend dazu beitragen, internationale Fachkräfte erfolgreich zu gewinnen.
Ergänzend berichten Unternehmen und internationale Beschäftigte aus der Praxis und diskutieren ihre Erfahrungen in einer Talkrunde. Einen weiteren Impuls setzt Patricia Deutsch von der Landesagentur für die Zuwanderung von Fachkräften mit Einblicken in aktuelle Rahmenbedingungen und Unterstützungsstrukturen.
„Auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten bleibt der Fachkräftebedarf strukturell hoch – und mit einer Belebung der Konjunktur wird sich der Wettbewerb weiter verschärfen. Internationale Rekrutierung kann für Betriebe ein entscheidender Baustein zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit sein“, sagt Alexander Merk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg.
Neben Fachimpulsen bietet das Forum Raum für Austausch mit Expertinnen und Experten sowie anderen Unternehmen aus der Region. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und darüber zu berichten.
Die AOK
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Baden-Württemberg, die Agenturen für Arbeit Freiburg und Offenburg, die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, die Handwerkskammer Freiburg, die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein, die Netzwerk Südbaden GmbH, der Verband der Metall- und Elektroindustrie (Südwestmetall) und die Stadt Offenburg haben sich unter dem Dach der Fachkräfteallianz Südlicher Oberrhein zur Förderung und Organisation zusammengeschlossen.
Das Projekt wird vom Baden-Württembergischen Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert.