Pressemitteilung

Gesetzliche Krankenkassen in Baden-Württemberg erhöhen Förderung für ambulante Hospizdienste um mehr als 1 Million Euro

07.09.2026 AOK Baden-Württemberg 3 Min. Lesedauer

Gemeinsame Pressemitteilung

Die jüngeren Hände einer Pflegeperson halten die Hände einer älteren Person.

Stuttgart. Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in Baden-Württemberg stellen den ambulanten Hospizdiensten im Jahr 2026 rund 17,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist über eine Million Euro mehr als im Vorjahr. Laut der Landesarbeitsgemeinschaft der Krankenkassen Die 93 Krankenkassen (Stand: 01.01.26) in der gesetzlichen Krankenversicherung verteilen sich auf… und Krankenkassenverbände in Baden-Württemberg, deren Geschäftsstelle bei der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Baden-Württemberg angesiedelt ist, wurden im Jahr 2025 insgesamt 7.316 Erwachsene und 465 Kinder durch Ehrenamtliche begleitet.

Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Anzahl der begleitenden Erwachsenen in etwa gleich, wohingegen sie bei Kindern um 9,2 % anstieg (2024: 7.317 Erwachsene und 426 Kinder). Zudem wurden 115 Familien mit einem sterbenden Elternteil von Kinderhospizen betreut.

In Baden-Württemberg werden derzeit 137 Hospizdienste gefördert, in denen 6.337 Ehrenamtliche tätig sind. Vor der Vermittlung geeigneter Ehrenamtlicher, die am besten zur Persönlichkeit der zu Begleitenden passen, bewerten Koordinatorinnen und Koordinatoren zunächst das Umfeld und die persönliche Situation der Betreuten. Die Fördergelder werden für die Ausbildung der Ehrenamtlichen sowie für die Sicherung der Personal- und Sachkosten der Dienste eingesetzt.

Ambulante Hospizdienste bieten unheilbar kranken Menschen und ihren Angehörigen umfassende Betreuung und Unterstützung in der letzten Lebensphase. Sie besuchen die Menschen zuhause oder ergänzen die stationäre Versorgung und ermöglichen vielen Patienten, ihre letzten Tage in vertrauter Umgebung zu verbringen.

Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Kinderhospizdienste kommen zu schwerkranken Kindern und jungen Menschen nach Hause und betreuen sie und ihre Familien sowie andere zugehörige Personen. Gespräche anbieten, im Alltag unterstützen, zu Terminen begleiten oder Geschwistern und Eltern Zeit schenken, all das übernehmen die Kinderhospizdienste. Der Dienst ist nicht nur für die letzte Lebenszeit. Viele Familien bekommen jahrelang Begleitung und finden Halt – ab dem Zeitpunkt der Diagnose. Darüber hinaus stehen Kinderhospizdienste auch Kindern zur Seite, bei denen ein Elternteil unheilbar erkrankt oder verstorben ist.

Pressekontakte:

BKK Landesverband Süd
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E-Mail: C.Philipp(at)bkk-sued.de
Telefon: 07154 1316-520
 IKK classic
Juliane Mentz
E-Mail: presse(at)ikk-classic.de
Telefon: 0351 4292281450
AOK Baden-Württemberg
Stephan Jaroschek
E-Mail: presse(at)bw.aok.de
Telefon: 0711 6525-21488
 Verband der Ersatzkassen (vdek)
Frank Winkler
E-Mail: frank.winkler(at)vdek.com
Telefon: 0711 23954-19
KNAPPSCHAFT
Regionaldirektion München
Gisbert Frühauf
E-Mail: gisbert.fruehauf(at)kbs.de
Telefon: 089 38175-405
 SVLFG
Martina Opfermann-Kersten
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Telefon: 0561 785-16183

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