Pressemitteilung

Eiweiß: Kleine Bausteine, große Wirkung 

26.10.2026 AOK Baden-Württemberg, Mittlerer Oberrhein 2 Min. Lesedauer

AOK-Tipps rund um Protein-Power

Karlsruhe. Ob beim Toben, Wachsen oder Lernen: Kinder brauchen Eiweiß – denn Proteine sind wichtige Baustoffe für Muskeln, Knochen, Organe, Hormone, den Zellaufbau und Zellabbau. Außerdem liefert uns Eiweiß Energie. „Gerade im Kindergartenalter wächst der Körper rasant und ist deshalb auf eine regelmäßige Versorgung angewiesen“, so Beate Gut, Ernährungsberaterin bei der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Mittlerer Oberrhein.

„Eiweiß ist das umgangssprachliche Synonym für den wissenschaftlichen Begriff Protein“, erklärt die Expertin. „Das Wort Protein stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet ,erstrangig‘ oder ,grundlegend‘.“ In der Tat handelt es sich bei Proteinen um lebensnotwendige Makronährstoffe.

Doch welche Lebensmittel liefern hochwertiges Protein? Besonders proteinreich sind Milchprodukte wie Quark, körniger Frischkäse, außerdem Eier, Fisch oder mageres Fleisch. Auch pflanzliche Quellen wie Hülsenfrüchte, Haferflocken und Nüsse sind wertvoll. „Dabei ist es wichtig, den Proteinbedarf durch verschiedenste Lebensmittel zu decken“, betont Beate Gut. Denn Proteine bestehen aus verschiedenen Bausteinen – den sogenannten Aminosäuren – und kein einzelnes Lebensmittel enthält alle essenziellen Aminosäuren im optimalen Verhältnis.

Wie viel Eiweiß braucht ein Kindergartenkind? Als Richtwert gelten etwa 1 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Das ist im Familienalltag schnell erreicht: Ein Frühstück aus Haferflocken und Milch, mittags beispielsweise Linsen mit Gemüse und Kartoffeln und am Nachmittag ein Naturjoghurt liefern bereits eine gute Portion Eiweiß. Mehr ist allerdings nicht automatisch besser. Sehr proteinreiche Ernährung kann andere wichtige Lebensmittel vom Speiseplan verdrängen. Eine dauerhaft zu hohe Eiweißzufuhr belastet möglicherweise auch den Stoffwechsel und erhöht das Risiko für späteres Übergewicht. Für gesunde Kinder gilt deshalb: Abwechslungsreich essen statt Protein zählen – so kommt meist ganz von selbst genug Eiweiß auf den Teller.

Pressekontakt

Nina Weber
Pressesprecherin

Nina Weber