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Starke Nachbarschaften bewähren sich in der Krise

Im Notfall sind Nachbarinnen und Nachbarn schnell zur Stelle und bereit, spontan zu helfen. Besonders in Krisenzeiten zeigt sich, wie wertvoll diese erste Hilfe und ein starker Zusammenhalt am Wohnort sind.

Eisenberg, 04.08.2021

Besonders Ältere und Alleinstehende sind im Katastrophenfall vielerorts auf die Hilfe von Mitbewohnern angewiesen. Je vertrauter der Umgang miteinander in Haus- und Straßengemeinschaften, desto leichter fällt es, bedarfsgerecht zu helfen. Ein Beispiel dafür ist die Quartiersinitiative „Älter werden in der Grafschaft“ im pfälzischen Landkreis Ahrweiler. Dort pflegen 80 NachbarInnen seit Jahren ein aktives Netzwerk, um im Alltag füreinander da zu sein. Als das Hochwasser auch bei ihnen Häuser und Straßen verwüstete, zeigte sich, wie wertvoll eine verlässliche Gemeinschaft auch für den sozialen Rückhalt in Notsituationen ist. „Wir helfen einander, wo es nur geht“, sagt Ann-Cathrin Zinken, Sprecherin der Initiative. Um für alle eine gemeinsame Anlaufstelle zu schaffen, richten die Aktiven mit der örtlichen Caritas ein Nachbarschafts-Kaffee ein, das Helfenden und Hilfebedürftigen als Quartierstreff dient.

Solidarität der Nachbarschaften

Ganze Dorfgemeinschaften wie zum Beispiel in der Eifelgemeinde Greimersburg werden aktiv, um die Versorgung in den Hochwassergebieten zu unterstützen. In ihrem eigenen Dorfladen organisieren sie Lebensmittel- und Sachspenden für die Betroffenen. "Selbstverständlich helfen wir, wenn Nachbarschaften in Not sind", sagt Hans-Werner Junglas, Bürgermeister von Greimersburg.

Vorsorglich vernetzt

„Unbürokratische und schnelle Hilfe von Nachbarn für Nachbarn, vor allem in Notsituationen, vermittelt sozialen Rückhalt und Schutz. Den Aufbau wohnortnaher Hilfsnetzwerke wollen wir nachhaltig fördern und unterstützen,“ sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.  

Seit Mai lobt die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Netzwerk Nachbarschaft den Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ aus. Er richtet sich an nachbarschaftliche Initiativen, die sich für neue Gemeinschaftsstrukturen in Haus-, Straßen und Quartiersgemeinschaften stark machen. „In der direkten Nachbarschaft ist die Aufmerksamkeit für Hilfebedarf besonders hoch, die erste Hilfe ist hier am ehesten möglich. Diese gegenseitige Unterstützung verhindert Vereinsamung und leistet besonders in Krisenzeiten wichtigen Beistand und Sicherheit,“ sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft und Jurorin des AOK-Förderpreises „Gesunde Nachbarschaften“.

AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ 2021

Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland prämiert zusammen mit Netzwerk Nachbarschaft innovative und nachhaltige Projekte für ein gesundes Miteinander im Wohnumfeld. Nachbargemeinschaften aus Rheinland-Pfalz und aus dem Saarland können sich noch bis zum 15. Oktober 2021 mit ihren Projekten für den AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ bewerben. Der Förderpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Nachbarn sind zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird. ©Netzwerk Nachbarschaft

Pressekontakt

Netzwerk Nachbarschaft/AMG Hamburg
Karin Banduhn
Eppendorfer Landstraße 102a                      
20249 Hamburg
Telefon: 040 / 480 650 18
E-Mail: karin.banduhn@netzwerk-nachbarschaft.net

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
Jan Rößler
Virchowstraße 30
67304 Eisenberg
Telefon: 06351 403-419
E-Mail: jan.roessler@rps.aok.de

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