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Schlaglicht Corona: Webinare unterstützen Schwangere und Familien mit Neugeborenen (Saarland)

Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bietet ab Mai erstmals Webinare zu den Themen Ernährung für Schwangere, Stillende sowie Säuglingsernährung für alle Interessierte in Rheinland-Pfalz und dem Saarland an.

Die AOK reagiert mit den neuen Angeboten auf eine Versorgungslücke vor und nach der Geburt in der gegenwärtigen Corona-Situation

Aufgrund des Infektionsrisikos mit dem Corona-Virus gibt es derzeit kaum Austausch unter Müttern, keine Stillgruppe, keine Rückbildungsgymnastik und auch Hebammen können Ihre Hausbesuche nur erschwert durchführen.

Norbert Guth, Leiter der Serviceregion Saarland der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bringt es auf den Punkt: „Wir stellen fest, dass sich werdende und frisch gebackene Mütter seit Beginn der Corona-Pandemie mit der Vorbereitung auf die Geburt und ihren Fragen zum Stillen und der Babykost alleine fühlen.“ Doch gerade die ersten 1.000 Tage eines Kindes ab Beginn der Schwangerschaft seien für eine lebenslang gesunde Entwicklung bedeutsam. Um die entstandene Versorgungslücke zu schließen, können sich Schwangere und junge Mütter für verschiedene AOK-Webinare anmelden. „Mit unseren online-Schulungen zur Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit, Babykost und dem Übergang zur Familienernährung möchten wir gerade junge Familien in diesem so wichtigen Lebensabschnitt – auch während der aktuellen Ausnahmesituation - unterstützen,“ betont Guth weiter.

Der aktuell fehlende Austausch der Mütter kann Unsicherheiten hervorbringen, zumal das Stillen in Deutschland weiterhin nachhaltig gefördert werden muss. Die AOK weist in diesem Kontext auf die aktuellen Angebote der Hebammen hin, die befristet bis Mitte Juni verstärkt auf Beratung oder Kursteilnahme in Echtzeit per Videotelefonie zurückgreifen und befristet abrechnen dürfen. Darüber hinaus auch der Verweis auf die Akutsuche Hebammenbetreuung www.ammely.de, die kurzfristig Kontakte zu Hebammen ermöglicht.

Alle Schwangeren und Eltern mit Neugeborenen können sich ab sofort kostenfrei zu drei verschiedenen Webinaren, die ab 18. Mai wöchentlich im Wechsel stattfinden, unter www.aok-kurse.de anmelden. Folgende Webinare stehen zur Auswahl: Gesund und lecker – Babykost, Schmecken soll`s – Übergang zum Familienkost und Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit.

„Unsere ersten Testwebinare sind sehr gut bei den Müttern angekommen,“ freut sich Guth und ergänzt: „Die Inhalte unserer Webinare entsprechen den aktuellen Empfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben, so kann jede Mutter sicher sein, dass sie von uns gut informiert wird.“ Darüber hinaus bietet die AOK Rheinland-Pfalz/ Saarland Cyberfitnesskurse, die medizinische Telefonhotline Clarimedis und telefonische Beratung durch eigene Präventionsfachkräfte an. „Das gesunde Aufwachsen der Kinder liegt uns sehr am Herzen, dies soll auch in der aktuellen Situation unser größtes Anliegen sein,“ wirbt Guth für die Teilnahme an den neuen Webinaren, die allen Bürgerinnen und Bürgern in Rheinland-Pfalz und dem Saarland offenstehen.

Webinar-Termine:

18.05.2020; 10:00 - 11.30 Uhr Gesund und lecker - Babykost

28.05.2020; 20:00 - 21.30 Uhr Schmecken soll`s – Übergang zum Familientisch

03.06.2020; 20:00 - 21.30 Uhr Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit

Anmeldung ganz einfach über www.aok-kurse.de

Hotline für Infos zu Cyberkursen/Webinaren sowie zur Vereinbarung telefonischer Beratungstermine mit den AOK-Präventionsfachkräften: 0800-2221616 (gebührenfrei).

Akutsuche Hebammenbetreuung: www.ammely.de

https://www.gesund-ins-leben.de/inhalt/wissenswertes-zum-coronavirus-31553.html

https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/covid-19-virusinfektion-faq-fuer-schwangere-frauen-und-ihre-familien/

https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Themen/Stillkommission/MRI-NSK_Stillen-und-Covid19.pdf


Ergänzende Info Schwangerschaft und Corona - BZFE Netzwerk Gesund ins Leben informiert:

  • Schwangere scheinen kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben.
  • Eine Übertragung im Mutterleib wurde derzeit noch nicht nachgewiesen. Es gibt Einzelfallberichte von Neugeborenen mit Coronavirus. Hier ist aber unklar, ob die Übertragung während der Schwangerschaft, während der Geburt oder nach der Geburt erfolgte.
  • Haben Familienmitglieder das Coronavirus, ist eine Übertragung auf das neugeborene Kind über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich. Hygienemaßnahmen helfen.
  • Stillen wird weiter für alle empfohlen. Bisher gibt es keine Nachweise des Virus in Muttermilch.
  • Wenn Kinder an dem neuen Coronavirus erkranken, scheint die Krankheit häufig milder zu verlaufen als bei Erwachsenen. Es können aber auch schwere Krankheitsverläufe vorkommen. Wenn Kinder außerhalb ihres Hauses unterwegs sind, sollen sie (wie Erwachsene) mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen halten. Das hilft, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Kinder, die keinen Abstand zu anderen halten können oder wollen, sollten zu Hause bleiben.

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