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Pressemeldung vom 22.02.2017

Logistikunternehmen aus Worms wird Gesamtsieger und gewinnt 5.000 Euro sowie viele regionale Gewinner aus ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland von weiteren 23.000 Euro.

Auflistung der Sieger AOK-MehrWert 2016 – Der Gesundheitspreis für Unternehmen mit Kontaktdaten und Kurzbeschreibung der Projekte

Fiege Logistik Stiftung & Co. KG

Michael Suden

Managing Director Industry Logistics

Zweigniederlassung IDC Worms

Mittelrheinstr. 1

D-67550 Worms

E-mail: Michael.Suden@fiege.com

Web: www.fiege.com

Innovation/Besonderheit im BGM:

Eingebettet in ein umfänglich implementiertes BGM wurde zur Verwaltung einzelner Bausteine aus dem BGM und speziell zwecks Monitoring der explizit integrativ und gesundheitsförderlich ausgerichteten Rückkehr- und Fehlzeitengespräche unternehmensintern im Konsens mit dem Betriebsrat eine eigene Datenbank („Fiege Tools“) mit verschiedensten Controllingtools programmiert, um das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen systematisch abzubilden und vor dem Hintergrund verschiedenster Auswertungsfilter bei Bedarf gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsplatzsituation einzuleiten.

Südpfalzwerkstatt gGmbH

Jakobstraße 34

76877 Offenbach

Marina Hoffmann

Geschäftsführerin

erwin.welsch@suedpfalzwerkstatt.de

www.suedpfalzwerkstatt.de

Innovation/Besonderheit im BGM:

Im Kontext einer 3-jährigen, mit zwei erfolgreichen Entwicklungsaudits bewerteten Einführungsphase des BGM im Unternehmen mit Schaffung relevanter BGM-Strukturen wurden als eine Facette des BGM im Unternehmen tätige Menschen mit Behinderung von der BGW zu Sicherheitsbeauftragten ausgebildet. Andere Menschen mit Behinderung wurden im Sinne der kollegialen Beratung zu Bewegungstrainern ausgebildet.

Reha-Westpfalz

Uwe Schwan, Gesundheitsmanager

Martin Phieler, Einrichtungsleiter

Ökumenisches Gemeinschaftswerk Pfalz GmbH
Langwiedener Straße 12
66849 Landstuhl

www.gemeinschaftswerk.de

Die ÖGW Pfalz GmbH arbeitet seit mehr als zehn Jahren im Bereich BGF und erhielt durch den TÜV Saarland die Goldzertifizierung. Kernpunkt der Innovation ist die tiefe Verankerung des Themas durch einen ausgebildeten BGM Manager und zwölf auf eigene Kosten ausgebildete Gesundheitsbeauftragte, so dass es in jedem Arbeitsbereich einen qualifizierten Ansprechpartner gibt. Hinzu kommen Trainer mit Übungsleiterlizenz, die aus der eigenen Belegschaft rekrutiert werden und daher sehr schnell auf die Wünsche der Belegschaft eingehen können. Ergänzend wurden Arbeitsbewältigungscoaches, ErgoCoaches und HilfsmittelScouts qualifiziert.

Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG
Hannelore Suter
Betriebsratsvorsitzende
Telefon +49 671 378 201
Telefax +49 671 378 800
E-Mail: hannelore.suter@voba-rnh.de
Internet: www.voba-rnh.de

Innovation/Besonderheit im BGM:

In Kooperation mit 2 psychosomatischen Fachkliniken in der Region vermittelt das Unternehmen Beschäftigten bei einer psychischen Krise innerhalb von 3-4 Tagen ein Kriseninterventionsgespräch in der Klinik. Vorteil: lange Wartezeiten entfallen, ggf. erforderliche weitere Behandlungsmöglichkeiten können direkt erkannt, besprochen und eingeleitet werden. Im Unterschied zum EAP findet hier ein persönlicher, individueller und ortsnaher Kontakt statt. Die Kosten für das Kriseninterventionsgespräch trägt das Unternehmen. 

DURA Automotive Systems GmbH

Frau Sandra Engels

Julius-Saxler-Straße 1

54550 Daun

06592/710-168

engels.s@duraauto.com

Die DURA Automotive Systems GmbH ist ein Automobilzulieferer mit 232 Beschäftigten am Standort Daun. Im Jahr 2013 startete man einen umfangreichen Prozess zur Implementierung eines BGM. Dieser wurde im Jahr 2016 mit einer Goldzertifizierung als „Gesundes Unternehmen“ gekrönt. Innerhalb kürzester Zeit gelang es dem Betrieb sich nachhaltig und ganzheitlich aufzustellen. Besonders innovativ ist die Einführung einer den ganzen Betrieb umfassenden Bewegungspause im Januar 2015. Die Übungen werden durch eigens hierfür geschulte Multiplikatoren aus der Belegschaft angeleitet. Die Bewegungspause ist etabliert und fester Bestandteil des Arbeitstages.

Globus Handelshof St. Wendel GmbH & o.KG

Betriebsstätte Zell

Petra Kannengießer

Fliehburgstr. 4

56856 Zell

0 65 42/708 110

p.kannengießer@globus.net

In einem strukturierten BGM-Prozess, der seit vielen Jahren läuft und auch bereits durch den TÜV Saarland zertifiziert wurde (Reaudit im Januar 2017) besteht die besondere Innovation in der starken Vernetzung. Neben einem Benchmark mit drei anderen Globusstandorten hat man sich mit der DRV vernetzt, so dass die Betriebsärztin hoheitliche Aufgaben bei der Rehabeantragung übernehmen kann. So wird das Verfahren vereinfacht und beschleunigt. Mit der Deutschen Venenliga in Bad Bertrich wurde erst eine große Gesundheitsaktion (Venenmessung) durchgeführt und anschließend eine Kooperation geschlossen, die schnellere Behandlungen bei Bedarf ermöglicht und bei weniger dringen Fällen auch Terminabsprachen je nach Saison (z. B. Weihnachtsgeschäft) zulässt.

Thomas Magnete GmbH

Frau Jeanette Jäger

San Fernando 35

57562 Herdorf

02744/929552

Jeanette.Jäger@thomas-magnete.com

Thomas Magnete GmbH / Herdorf; Kreis Altenkirchen / ca. 600 Mitarbeiter / Automotive. Bereits 2008 erhielt die Thomas Magnete GmbH als erstes Unternehmen in Rheinland-Pfalz  das Gold Zertifikat „Gesundes Unternehmen“ (AOK Rheinland-Pfalz/TÜV Saarland). Anfang 2015 stelle man das Betriebliche Gesundheitsmanagement auf eine wertigere Stufe. Neben einer hauptamtlichen BGM Koordinatorin, die entsprechend qualifiziert wurde, erstellte man erstmalig einen Gesundheitsbericht aus dem eine Gesundheitspolitik und das weitere Handeln ableitet wurde. „Ehrlichkeit – Mut – Helfen“ sind die Hauptwerte des familiengeführten Unternehmens. Diese prägen durchgehend die ausgesprochen achtsame und wertschätzende Unternehmenskultur.

Gemeinde Kirkel

Herr Wolfgang Steiner

Leiter Stabsstelle Sozialbüro

Hauptstraße 10

66459 Kirkel

Tel.: 06841-8098-15

W.steiner@kirkel.de

Die Gemeindeverwaltung Kirkel setzt bei Ihrem Beitrag auf die intensive Einbindung der Beschäftigten bei Planung und Durchführung der Gesundheitsaktivitäten. Bewährt hat sich die Innovation eine höhere Verbindlichkeit der Beschäftigten durch eine finanzielle Eigenbeteiligung zu schaffen. Trotz dieses Eigenanteils haben über die Hälfte der Belegschaft an maßnahmen teilgenommen und überwiegend positives Feedback gegeben (u. a. 65 % konnten anschließend ihrer Arbeit wesentlich entspannter/besser nachgehen).

Steuerbüro Jörg Einig

Im Bannen 11

56727 Mayen

0 26 51/705 87 90

kanzlei@stb-einig.de  

Das Unternehmen hat ein strukturiertes BGM eingeführt, obwohl es nur neun Beschäftigte hat. Zur Analyse wurde ein Arbeitssituationsanalyseworkshop durchgeführt und daraus Maßnahmen abgeleitet (u. a. Seminar zur Ärgerbewältigung). Im Jahr 2015 bezog die Kanzlei neue Geschäftsräume. Vor dem Umbau wurden die neuen Räumlichkeiten durch die Bewegungsfachkraft de AOK begangen und die Arbeitsplätze nach den ergonomischen Empfehlungen gestaltet. Dies brachte zwar (kostenintensive) Veränderung der vorliegenden Baupläne mit sich, was aus Sicht von Jörg Einig aber eine lohnende Investition darstellt. Aktuell läuft ein groß angelegter Strategieentwicklungsprozess unter externer Moderation, in den alle Beschäftigten einbezogen sind. 

Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld

56751 Polch, Marktplatz 4-6

Tel. 02654/9402-251

Fax: 02654/9402-55

E-Mail: xenia.daheim@maifeld.de

Zur Weiterentwicklung des bestehenden Programms zur Betrieblichen Gesundheitsförderung plant die Verbandsgemeinde Maifeld einen „Gesundkochclub „Die Wildkräuterbande“ mit Anlage und Pflege eines eigenen Kräutergartens.

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AOK-MehrWert 2016 – Der Gesundheitspreis für Unternehmen

47 Unternehmen aus ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben am AOK-MehrWert, dem Gesundheitspreis für Unternehmen, teilgenommen. Sie bewarben sich mit innovativen Ideen für die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

„Unser Ziel ist es, besonders kleine und mittelständische Unternehmen für neue Wege im betrieblichen Gesundheitsmanagement zu motivieren und zu begeistern“, so Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. Alle Firmen, die betriebliche Gesundheitsförderung bereits erfolgreich eingeführt haben, konnten sich mit Ihren Projekten für den Gesundheitspreis bewerben und die Bewerbungsphase für 2017 läuft auch gerade an. Bei der Beurteilung der Ideen galten Kriterien wie Innovation und Nachhaltigkeit im Unternehmen. Auch war auschlaggebend, ob die Beschäftigten hinreichend über das Projekt und dessen Umsetzung informiert waren und welches Projektergebnis der Betrieb verzeichnet hat. 

Eine Expertenjury ermittelte aus den 47 Projekten den Gesamtsieger, die sieben Regionalsieger und die Sieger der Sonderkategorie und des Ideenwettbewerbs. 

Der Preis:

Der AOK MehrWert mit einen Preisgeld von insgesamt 28.000 Euro wurde in den Kategorien Innovationswettbewerb und Ideenwettbewerb verliehen: 

Fiege Logistik Stiftung & Co. KG, Zweigniederlassung IDC Worms

gewinnt Hauptpreis dotiert mit 5.000 Euro. 

Die Gewinner der sieben regionalen Preise – dotiert mit je 3.000 Euro: 

            Region Südost:                             Südpfalzwerkstatt gGmbH

            Region Südwest:                          ÖGW Pfalz GmbH, Reha Westpfalz

            Region Ost:                                   Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG

            Region West:                                DURA Automotive Systems GmbH

            Region Nordwest:                        Globus Handelshof St. Wendel GmbH & Co.KG

            Region Nordost:                           Thomas Magnete GmbH

            Region Saarland:                          Gemeinde Kirkel 

Sieger Sonderkategorie

„Unternehmen bis 50 Mitarbeiter:          Steuerbüro Jörg Einig 

Sieger Ideenwettbewerb:                        Verbandsgemeinde Maifeld 

„Wir freuen uns über die vielen Projekte, Vorschläge und Ideen, die direkt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gute kommen und ganz wesentlich zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre beitragen. Dies bekräftigt uns weiter und noch stärker im betrieblichen Gesundheitsmanagement aktiv zu sein – als Partner der Unternehmen und als sorgendes Netzwerk“, so Hoffmann weiter. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland begleitet schon jetzt pro Jahr über 600 Unternehmen bei Gesundheitsprojekten – von der Analyse der Ausgangsituation über die Planung und Durchführung geeigneter Maßnahmen bis hin zur Erfolgskontrolle. Die AOK unterstützt so rund 180.000 Personen, davon sind rund 70.000 älter als 50 Jahre - im Zuge der demografischen Entwicklung ein wichtiger Aspekt.  

Ganz wichtig: Auch im Jahr 2017 findet der AOK MehrWert statt. Anmeldeschluss für interessierte Unternehmen ist der 31. Oktober 2017.

Weitere Informationen dazu unter www.aok-business.de