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Neuartiges Versorgungsangebot für AOK-Versicherte: Grippeschutzimpfung in saarländischen Apotheken startet

Heute wurde in der Sebastianus-Apotheke in Wadern-Nunkirchen erstmalig eine gesetzlich krankenversicherte Person in einer öffentlichen Apotheke in Deutschland gegen Influenza („Grippe“) geimpft.

Saarbrücken, Wadern und Eisenberg, 06.10.2020

Mit der Grippeschutzimpfung in Apotheken des Saarlandes bieten die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse und der Saarländische Apothekerverein e.V. (SAV) ihren Kundinnen und Kunden einen Versorgungsleuchtturm an: Schnell und unbürokratisch können sich Interessierte gegen die Grippe wappnen. Die Möglichkeit zu diesem innovativen Modellvorhaben wurde im Rahmen des Masernschutzgesetzes durch den Gesetzgeber geschaffen. Ziel ist die Erhöhung der Durchimpfungsrate mittels Schaffung eines zusätzlichen, niedrigschwelligen Versorgungsangebotes - parallel zu den weiterhin möglichen Impfungen in der Arztpraxis.

„Als regionale Gesundheitskasse ist es uns ein Anliegen, über die Erweiterung des Versorgungsangebotes für unsere Versicherten einen echten Mehrwert zu bieten: Unkompliziert, einfach und sicher wird die Impfoption durch unsere Gesundheitspartner hier im Saarland angeboten. Damit haben wir gemeinsam mit dem SAV ein zukunftweisendes Modellprojekt an den Start gebracht - welches zum Ziel hat, die Impfquote weiter zu erhöhen“, freut sich Christiane Firk, Bevollmächtige des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. „Die Impfung ist für unsere Versicherten komplett kostenlos, es fallen weder Zuzahlungen an, noch müssen unsere Versicherten in Vorleistung treten. Dabei sind alle Kundinnen und Kunden umfasst, die das 18. Lebensjahr vollendet haben – ohne Auswahl von Risikogruppen oder Wohnort.“

„Wir wollen dazu beitragen, dass mehr Menschen in Deutschland gegen Grippe geimpft werden. Apotheken sind niedrigschwellige Anlaufstellen für Millionen Menschen, die kompetente Gesundheitsberatung vor Ort suchen. Regionale Modellprojekte wie das Vorliegende, das zunächst auf drei Jahre angelegt ist, sind der richtige Weg, auszuprobieren, ob und wie das Ziel erreicht werden kann, über Apotheken noch mehr Menschen zu impfen. Ziel ist es, auch die Menschen zu erreichen, die nicht zum Arzt gehen wollen oder können, um sich impfen zu lassen“, sagt Susanne Koch, Vorsitzende des Saarländischen Apothekerverein e.V. (SAV).

Die Impfungen finden in teilnehmenden Apotheken im Saarland statt. Es werden rund 40 Apotheken flächendeckend mitmachen. Eine Liste der bereits jetzt an dem Modellvorhaben teilnehmenden Apotheken befindet sich unter www.apothekerverein-saar.de. Für die Impfung können interessierte Versicherte direkt die Apotheke aufsuchen. Ein vorheriger Besuch bei der Hausärztin bzw. dem Hausarzt oder ein Rezept sind nicht erforderlich.

In der Apotheke findet die Impfung grundsätzlich in einem separaten Raum statt. Weiterhin muss die Impfung durch eine(n) speziell geschulte(n) Apothekerin oder Apotheker durchgeführt werden. In der Apotheke wird zunächst ein Aufklärungsgespräch durchgeführt, in dessen Rahmen insbesondere das Vorliegen von Kontraindikationen oder besonderen Risikofaktoren (z.B. akute Infektion, Fieber, Schwangerschaft oder Gerinnungsstörungen) abgeklärt wird. Auch wird für das Modellprojekt ein Evaluationsbogen erhoben. Am Ende des Gesprächs muss durch die Versicherten eine Einwilligungserklärung sowie eine Datenschutzerklärung unterschrieben werden. Sofern keine Kontraindikationen oder Risikofaktoren vorliegen, wird die Impfung im Anschluss direkt durchgeführt, anderenfalls werden die Versicherten an die Hausärztin / den Hausarzt verwiesen.

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Quelle: AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
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