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Erste Hilfe für die Seele

MVZ Pfalzklinikum GmbH und AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse starten Angebot für Lebensbewältigung

Das Angebot läuft als Pilotprojekt zunächst für ein Jahr

Landau. Wohin wende ich mich, wenn ich mich vom Leben überfordert fühle – wenn es mir psychisch nicht gut geht, aber eine Therapie noch nicht notwendig scheint? Für diesen Fall bringen die MVZ Pfalzklinikum GmbH und die AOK Rheinland-Pfalz Saarland unter dem Dach der Resilienz-Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark“ ein neues psychologisches Beratungsangebot auf den Weg: „Erste Hilfe für die Seele – Beratung für Lebensbewältigung“. Den Kooperationsvertrag unterzeichneten die Partner nun offiziell – der Startschuss fällt am 1. Januar 2020.

Ziel des Angebots ist, Menschen, die sich seelisch belastet fühlen und im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) des Pfalzklinikums in Landau professionelle Unterstützung suchen, einen einfachen und schnellen Zugang zu psychologischer Hilfe zu geben. Bei einem Erstgespräch entscheiden die Fachkräfte des MVZ, ob bei den Hilfesuchenden eine psychische Erkrankung vorliegt, oder ob ihnen erst einmal die Beratung weiterhelfen kann. Das Angebot richtet sich zunächst an Versicherte der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, die in Landau und Umgebung wohnen.

„Mit diesem niedrigschwelligen Angebot möchten wir erreichen, dass Menschen nicht wochenlang auf einen Termin warten müssen, und sich ihre Beschwerden in dieser Zeit verschlimmern“, erklären MVZ-Geschäftsführer Paul Bomke und AOK-Bezirksgeschäftsführer Reinhard Tenzer. „Denn je früher die Menschen Hilfe finden, desto leichter lassen sich psychische Probleme in den Griff bekommen“, sind sich die Kooperationspartner einig.

Die Projektpartner arbeiten mit Diplom-Psychologin Birgit Stetter zusammen. Sie ist durch den Berufsverband Deutscher Psychologen für die Psychologische Gesundheitsförderung und Prävention als Beraterin zertifiziert. Im Rahmen von „Erste Hilfe für die Seele“ führt sie mit den Klientinnen und Klienten bis zu vier Einzelgespräche, in denen Probleme erkannt und Lösungsstrategien erarbeitet werden sollen. „Wenn sich die Klientinnen und Klienten nach den Gesprächen körperlich und seelisch besser fühlen, haben wir unser Ziel erreicht“, erläutert Birgit Stetter. „Wenn sich in dieser Zeit jedoch abzeichnet, dass die psychologische Beratung nicht ausreicht und eine Psychotherapie notwendig ist, hilft der enge Kontakt zum MVZ, um eine Psychotherapie in die Wege zu leiten.“

Das Angebot läuft als Pilotprojekt zunächst für ein Jahr. „Wenn das Angebot gut angenommen wird, ist eine Ausweitung auf weitere Regionen denkbar“, so AOK-Bezirksgeschäftsführer Reinhard Tenzer.

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