Jetzt bewerben: Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ 2026

Gemeinsam aktiv für mehr Gesundheit im Wohnumfeld: Engagierte Nachbarschaften können sich noch bis zum 1. September 2026 um den Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ bewerben.
Eine große, mehrgenerationelle Familie sitzt an einem langen Tisch im dekorierten Garten und unterhält sich während des Essens.© iStock / Halfpoint

Gesundheit beginnt vor der Haustür

Ob gemeinsames Bewegen, Koch- und Sportgruppen oder Mehrgenerationenprojekte – viele Projekte in der Nachbarschaft engagieren sich bereits für ein gesünderes Miteinander. Um dieses Engagement zu würdigen und weiter zu fördern, vergeben die AOK Rheinland/Hamburg und das Netzwerk Nachbarschaft auch 2026 wieder den Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“. Gesucht werden gesundheitsorientierte, kooperative und nachhaltige Projekte, die bereits erste Erfolge vorweisen können und den Alltag im Wohnumfeld gesünder gestalten.

Bewerbungskategorien

Wenn Sie sich mit Ihrem Projekt um den Förderpreis bewerben möchten, sollte es in eine der folgenden drei Kategorien passen:

  1. Bewegungsförderung: Gesucht werden Projekte, die die körperliche Aktivität der Nachbarschaft stärken. Dazu gehören zum Beispiel Beweglichkeits- und Balancetrainings, Fitnesstreffen oder Spaziergangspatenschaften. Voraussetzung ist, dass die Angebote für die Anwohnenden offen zugänglich sind und regelmäßig stattfinden.
  2. Gesunde Ernährung: Diese Kategorie umfasst unter anderem gemeinschaftliche, ernährungsbewusste Kochgruppen, Gemeinschaftsgärten mit dem Anbau von Obst, Gemüse oder Kräutern verbunden mit der gemeinsamen Zubereitung der Lebensmittel. Besonders positiv bewertet werden ergänzende Angebote wie Vorträge oder Workshops, in denen Wissen zur gesunden Ernährung und Selbstversorgung vermittelt wird.
  3. Stressabbau und Entspannung: Hierzu zählen eigeninitiativ organisierte, gemeinschaftliche Maßnahmen zur aktiven Entspannung. Dazu gehören beispielsweise Yoga, Tai-Chi, Qigong oder Meditation. Ebenso sind offene Angebote zur Stressbewältigung wie Achtsamkeitstraining, Autogenes Training sowie das Ausrichten von Workshops und Vorträgen zu Themen wie Resilienzstärkung und Stressreduktion in dieser Kategorie willkommen.

Projekte, die im vergangenen Jahr mit dem Förderpreis ausgezeichnet wurden, sind zum Beispiel die Initiative der Hausgemeinschaft Schumannhöhe der Wahlverwandtschaften Bonn e.V.. Sie fördert durch gemeinsames Gärtnern, gesunde Mahlzeiten und kreative Mitmachaktionen ein generationenübergreifendes, nachhaltiges Miteinander im Stadtteil. 
Auch die Projekte der Mühlheimer Nachbarschaft e.V. sowie der Yoga hilft e.V. aus Hamburg zeigen beispielhaft, wie Menschen in Bewegung gebracht werden und die soziale Teilhabe gefördert wird. 

Finanzielle Unterstützung für gesundes Engagement

Insgesamt ist der Förderpreis mit 10.000 Euro dotiert. Zehn ausgewählte Projekte erhalten jeweils eine Prämie von 1.000 Euro. Die Jury bewertet, wie gesundheitsförderlich, nachhaltig und gemeinschaftlich das Projekt angelegt ist. Bereits nominierte Initiativen werden auf der Preis-Website sowie in lokalen Medien vorgestellt.

Jetzt anmelden!

Teilnahmeberechtigt sind Nachbarschaftsgemeinschaften aus den Regionen Köln, Düsseldorf und Hamburg mit mindestens drei Personen – egal ob als private Initiative, eingetragener Verein oder Genossenschaft. Voraussetzung: Das Projekt sollte bereits über die Ideenphase hinaus sein und erste Resultate zeigen. Zudem wird erwartet, dass die Finanzierung bisher aus eigenen Mitteln erfolgt ist.

Reichen Sie Ihre Bewerbung online bis zum 01. September 2026 über das Anmeldeformular ein. Zusätzlich sind eine unterzeichnete Teilnahmeerklärung sowie aussagekräftige Fotos einzureichen, die das Projekt dokumentieren und für eine Veröffentlichung geeignet sind. 

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular finden Sie auf der Website des Förderpreises.

Passende Leistungen der AOK Rheinland/Hamburg

Nachbarschaftshilfe

Nachbarschaftshilfen können pflegende Angehörige entlasten und unterstützen Pflegebedürftige im Alltag. Die AOK Rheinland/Hamburg unterstützt dieses Engagement mit einem Entlastungsbeitrag.

Aktualisiert: 25.06.2026

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