Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK PLUS
Ort/Kasse korrigieren
Geschäftsstellen werden geladen ...

Wir versorgen Sachsen

Wie soll ein Bus die medizinische Versorgung einer ganzen Region sicherstellen? Die Frage haben sich nicht nur in der Heute-Show am 31.05.2019 viele Menschen gestellt. Und auch die anwesenden Besucher bei der Pressekonferenz zur Gründung des Bündnisses „Wir versorgen Sachsen“ im sächsischen Landtag haben sich das gefragt. Denn vor dem Haus stand ein Impfbus des […]

06.06.2019Autor/in: Matthias GottschalkRubrik: Presse und Politik 0

Wie soll ein Bus die medizinische Versorgung einer ganzen Region sicherstellen? Die Frage haben sich nicht nur in der Heute-Show am 31.05.2019 viele Menschen gestellt. Und auch die anwesenden Besucher bei der Pressekonferenz zur Gründung des Bündnisses „Wir versorgen Sachsen“ im sächsischen Landtag haben sich das gefragt. Denn vor dem Haus stand ein Impfbus des sächsischen Ministeriums für Soziales. Mit diesem werden heute schon Berufsschulen angefahren und gewünschte bzw. notwendige Impfungen durchgeführt.

Bündnis der Selbstverwaltung

Der so genannte „Medibus“ ist nur eines von vielen Projekten, welches das am 03. Juni 2019 gegründete Bündnis testen möchte. Die AOK PLUS, das sächsische Ministerium für Soziales, die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, die Sächsische Landesärztekammer und die Sächsische Krankenhausgesellschaft haben sich zusammengeschlossen, um die Gesundheitsversorgung in Sachsen zukunftsfähig zu gestalten.

Junge Mediziner braucht das Land

Neben dem Austesten von Versorgungsprojekten geht es auch darum, mehr junge Mediziner auszubilden und für eine Tätigkeit in ländlichen Regionen zu gewinnen. Denn schon heute fehlen in Sachsen über 100 Hausärzte, nur um den vorhandenen Bedarf decken zu können. Um das zu ändern, fordert des Bündnisses unter anderem, die Zahl der Medizinstudienplätze um 100 pro Jahr zu erhöhen. Und diese sollen nicht nur allein aufgrund guter Abitur-Noten vergeben werden – denn gute Noten alleine machen noch keinen guten Arzt. Daher sollen hochschuleigene Auswahlverfahren eingeführt werden, um die bestmöglichen Bewerberinnen und Bewerber zu finden.

Ein weiterer Weg für mehr junge Ärzte ist die Förderung des humanmedizinischen Studiums im Ausland, im ungarischen Pecs. Bisher werden pro Jahr 20 Studierende auf diesem Weg durch den Freistaat Sachsen unterstützt. Diese Förderung soll nun auf 40 Studierende erhöht werden. Auch wenn die dadurch ausgebildeten Ärzte erst in ein paar Jahren zur Verfügung stehen, wird so die Grundlage für den ärztlichen Nachwuchs gelegt.

Unterstützung für Kernaufgaben

Aber nicht nur junge Mediziner erfahren durch das Bündnis Unterstützung. Digitale Angebote und Unterstützungen sollen weiter ausgebaut und getestet werden. Denn Ärzte und medizinisches Personal sollen sich wieder auf ihre Kerntätigkeit konzentrieren können: die Versorgung der Patienten.

Im Video erklärt Rainer Striebel, Vorsstandvorsitzender der @aok_plus, warum das Bündnis „Wir versorgen #Sachsen“ genau das Richtige für den Freistaat ist. #besserregional#regionalstarkpic.twitter.com/q8rSPH4xVi

— AOK PLUS in Sachsen und Thüringen (@aok_plus) June 3, 2019


Weiterführende Links:

Gesundheitsbündnis „Wir versorgen Sachsen“ (via Sächsisches Ministerium für Soziales)

Projekte und Initiativen der AOKs zur Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen

Kommentare (0)

Bisher gibt es keine Kommentare zu diesem Beitrag.

Beitrag kommentieren
Alle mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtangaben.