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Wie die elektronische Patientenakte im medizinischen Notfall hilft

Im Notfall kommt es auf jede Sekunde an. Gut, wenn Ersthelfer dann auf einen Blick alle notwendigen medizinischen Informationen einsehen können, zum Beispiel Vorerkrankungen oder Medikamente. Genau das liefert der Notfalldatensatz der „AOK Mein Leben“-App.

12.08.2021Autor/in: Matthias GottschalkRubrik: Grüner Kosmos und AOK-Welt, Versorgung und Innovation 0

Wir alle kennen den ersten Besuch bei einem neuen Arzt. Sobald man sich angemeldet hat, erhält man einen Anamnesebogen, um vorhandenen Vorerkrankungen, derzeit einzunehmende Medikamente, Allergien, usw. einzutragen. So verschafft sich der Arzt oder die Ärztin einen Überblick über den neuen Patienten und seine medizinische Vorgeschichte. und richtet die Behandlung dementsprechend aus. Wenn das in einer kontrollierten Umgebung ohne Zeitdruck schon einen so hohen Stellenwert hat, dann ist es im Notfall noch wichtiger. Und hier kommt der Notfalldatensatz der „AOK Mein Leben“-App ins Spiel.

Im Notfall alles auf einen Blick

Unter diesem Namen bietet die AOK PLUS ihren Versicherten seit 01. Januar 2021 die elektronische Patientenakte (ePA) an. Eine ihrer grundlegenden Funktionen ist der digitale Notfallpass, der Ärzten und Ersthelfern in Notfallsituationen schnell einen Überblick über die medizinische Vorgeschichte der Patienten liefert. Neben den Basisinformationen wie Name, Geburtsdatum und Versicherungsnummer können auch frühere Erkrankungen und Operationen, Allergien, Implantate und Kontaktdaten behandelnder Ärzte hinterlegt werden.

Alles auf einen Blick: Mit dem Notfallpass der „AOK Mein Leben“-App erhalten Ersthelfer und Ärzte in medizinischen Notfällen alle notwendigen Informationen. (eigene Darstellung)

Mehr als gefordert

Auch der eigene Organspendeausweis, eine Vorsorgevollmacht, eine Patientenverfügung oder der Impfausweis können digitale hinterlegt werden. Im Fall der Fälle erfahren Ärzte und Ersthelfer so auch die Wünsche der Patienten. Die „AOK Mein Leben“-App bietet darüber hinaus noch weitere Informationsmöglichkeiten, die über die rechtlichen Vorgaben hinausgehen. So können zum Beispiel auch Kontaktpersonen hinterlegt oder pflegebedürftige Personen, die der Patient derzeit betreut, angegeben werden.

Was ist mit der App noch möglich?

Seit 01. Juli haben niedergelassene Ärzte in Praxen die Möglichkeit, auf den Notfalldatensatz der ePA zuzugreifen. Voraussetzung ist, dass die Praxen über die technische Anbindung verfügen. Die Ärzte können dann den digitalen Notfallpass um weitere Informationen ergänzen, wie Diagnosen oder Medikamentenverordnungen.
Neben den Funktionen des Notfallpasses bietet die App „AOK Mein Leben“ noch weitere Funktionen an, um den Patienten den vollen Zugriff auf ihre Gesundheitsdaten zu ermöglichen. Ergebnisse medizinischer Behandlungen, Medikationen und Röntgenbilder können darin gespeichert und bei Bedarf den Ärzten zur Verfügung gestellt werden. Die Entscheidung, wer welche Informationen bzw. Zugriff auf die elektronische Patientenakte erhält, liegt immer beim Patienten. Dieser hat jederzeit die volle Kontrolle über seine Daten.

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