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Stadt.Land.Gesund. – Mit regionalen Versorgungsansätzen Richtung Zukunft blicken

Astronaut landet auf dem Feld

Die Förderung innovativer Ideen für Sachsen und Thüringen ist für die AOK PLUS kein Selbstzweck. Mit Blick auf zukünftige Herausforderungen, wie zum Beispiel die unterschiedliche Bevölkerungsentwicklung zwischen Städten und ländlichen Regionen, ergänzt und unterstützt sie die regionale Versorgung. Sie folgt der Prämisse, im Zusammenspiel mit den langjährigen regionalen Partnern im Gesundheitswesen, gemeinsame von Region zu Region unterschiedliche, aber passende Lösungen zu entwickeln, um […]

27.10.2020Autor/in: Dörte HartungRubrik: Versorgung und Innovation 0

Die Förderung innovativer Ideen für Sachsen und Thüringen ist für die AOK PLUS kein Selbstzweck. Mit Blick auf zukünftige Herausforderungen, wie zum Beispiel die unterschiedliche Bevölkerungsentwicklung zwischen Städten und ländlichen Regionen, ergänzt und unterstützt sie die regionale Versorgung. Sie folgt der Prämisse, im Zusammenspiel mit den langjährigen regionalen Partnern im Gesundheitswesen, gemeinsame von Region zu Region unterschiedliche, aber passende Lösungen zu entwickeln, um Versorgung zu gestalten. Dabei investiert die AOK PLUS gezielt in einzelne Projekte vor Ort, denn dort wissen alle beteiligten Akteure genau, was benötigt wird.

Unterstützung der Klassiker – nicht nur in Thüringen

Regionale Versorgung weiterzuentwickeln gelingt mit neuen Ausbildungsformen, aber auch klassischen Förderprogrammen. Zu diesen gehört die Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Thüringen. Die Stiftung hat die Aufgabe, haus- und fachärztlichen Nachwuchs für den Freistaat zu gewinnen und wurde dabei durch die AOK PLUS mit bisher 500.000 Euro unterstützt. Auch in Sachsen beteiligt sich die Gesundheitskasse seit Jahren an verschiedenen Initiativen, wie dem Programm „Studieren in Europa“ oder begleitet den neuen Modellstudiengang Humanmedizin MEDiC der TU Dresden in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Chemnitz, der gezielt Mediziner für den ländlichen Raum gewinnen will.

Gut.Besser.Vernetzt!

Ein weiterer Schwerpunkt zur Entwicklung einer Versorgung der Zukunft besteht in der effizienteren Vernetzung und Weiterentwicklung der Versorgungslandschaft. Gemeint ist hier etwa die schrittweise Umwandlung von Klinikstandorten in regionale Gesundheitszentren. In Niesky in der Oberlausitz wird das dortige Krankenhaus dabei begleitet, seine wichtige Rolle als stationäre Einrichtung zu erhalten und gleichzeitig mehr ambulante Aufgaben zu übernehmen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort regionale Strukturen zukunftsfest zu gestalten.

Dass es besser, weil vernetzt geht, zeigt die Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen (ARMIN). Mit dem dort bereits 2016 eingeführten Medikationsmanagement als Schnittstelle zwischen Patienten, Ärzten und Apothekern nahm ARMIN wesentliche Ideen der elektronischen Patientenakte voraus und ermöglicht bei falscher Medikation zusätzlich eine direkte Intervention.

Digital und nah

Digitalisierung und Pflege? Ja, mit der AOK PLUS! Auch im Pflegebereich existiert mit dem Telekonsil in Pflegeeinrichtungen ein innovatives Projekt, das den Hausarzt telemedizinisch mit dem Pflegeheim vernetzt, um die dortige Versorgung engmaschiger und direkter zu gewährleisten. Gleichzeitig findet eine zeitliche Entlastung der Ärzte durch Wegeinsparung statt. Gerade im ländlichen Bereich ist das ein enormer Pluspunkt. Seit über zwei Jahren existiert mit dem TeleDocPLUS ein Produkt, das speziell geschulte, sogenannte „Tele-Verahs“ mit einem digitalen Medizinproduktekoffer ausstattet, um im Hausbesuch mehr Diagnosen zu stellen und im Fall der Fälle den Hausarzt per Video hinzuzuziehen.

Besonders in der aktuellen Pandemiesituation hat es sich als Vorteil erwiesen, dass die AOK PLUS bereits seit mehreren Jahren an dem Thema digitaler Vernetzung von Gesundheitsberufen arbeitet, um mögliche Vorbehalte gezielt abzubauen. Die Vorzüge liegen auf der Hand, wenn es darum geht, mittels digitaler Begutachtung, Kontakte zu minimieren oder die Angehörigen direkt in die Kommunikation einzubeziehen. Letztlich ist es allen Initiativen gemein, dass sie zwar digital sind, aber trotzdem nah an den Bedürfnissen der Versicherten konzipiert und vor Ort durchgeführt werden. Digitalisierung und Kundennähe sind dabei keine Widersprüche.

Gemeinsam wachsen

„Gemeinsam wachsen“ heißt das Familienprogramm der AOK PLUS. Doch genauso passend erscheint der Titel für die Versorgungsideen. Aus einigen kleineren Modellprojekten können flächendeckende Angebote werden. Einige Ansätze sind nur in einem begrenztem Raum wirksam. Aber egal wie groß oder klein – bei allen Projekten ist es uns wichtig, die Versichertenperspektive in den Mittelpunkt zu stellen und gute, zukunftsgerechte Lösungen Hand in Hand mit den regionalen Partnern zu etablieren.

 

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