Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK PLUS
Ort/Kasse korrigieren
Geschäftsstellen werden geladen ...

Digital informiert zu Digitalisierung

Seit Jahresbeginn ist die elektronische Patientenakte (ePA) verfügbar, seit Oktober die elektronische Arbeitsbescheinigung (eAU) an Krankenkassen. Und zum 1. Januar 2022 kommt voraussichtlich das eRezept. Die digitalen Anwendungen der Telematikinfrastruktur sollen vor allem die medizinische Behandlung verbessern und Prozesse vereinfachen. Doch ist das Gesundheitswesen fit dafür?

15.11.2021Autor/in: Maxi RudolphRubrik: Grüner Kosmos und AOK-Welt, Versorgung und Innovation 0

Verpflichtend für alle

Die Bundesregierung hat mit verschiedenen Gesetzgebungen die Digitalisierung im Gesundheitswesen eingeläutet. Eine Aufgabe, die gesetzliche Krankenkassen, Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und Co. nur gemeinsam stemmen können. Einige digitale Anwendungen sollten bereits genutzt werden, doch dominieren organisatorisch-technische Hürden den Alltag. Nicht zuletzt kommt es gerade bei der Ausstellung des elektronischen Heilberufsausweises (eHBA) zu Verzögerungen, der jedoch spätestens seit Einführung der eAU für Ärzte verpflichtend ist.

„Ein Teil unserer Vertragsärzte sind telematisch noch nicht gut aufgestellt. Dies liegt an der immer noch fehlenden technischen Ausstattung sowie noch nicht hinreichenden digitalen Kompetenz und organisatorischen Umsetzung“, weiß Thomas Margott, Projektleiter zur Einführung der ePA bei der AOK PLUS. Größte Hemmnisse der schnelleren Umsetzung seien neben der Corona-Situation der zunächst höhere zeitliche Aufwand und die inhaltliche Beanspruchung in der Nutzung der neuen Technik und der digitalen Anwendungen. Die tatsächlichen Nutzwerte kommen für alle Beteiligten erst zukünftig zum Tragen. Margott: „Wir haben dafür vollstes Verständnis. Die Digitalthemen erfordern Aufklärung, Unterstützung und Begleitung. Und wir möchten unseren Vertragspartnern im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen, diesen neuen digitalen Alltag in ihren Praxen zu etablieren und effizient zu nutzen. Nicht zuletzt nützt dies ihnen und vor allem ihren Patienten und unseren Versicherten im Behandlungsprozess.“ Um dies umzusetzen, wird in Zeiten von Corona auch die digitale Kommunikation noch wichtiger.

Neues Format: Online-Seminar für Ärzte und Physiotherapeuten

Worüber die Vertragspartnerberater der AOK PLUS sonst auf Wunsch persönlich vor Ort informierten, wurde Ärzten und medizinischem Praxispersonal sowie – in einer gesonderten Schulung – Physiotherapeuten und angehenden Fachkräften online vorgestellt. Damit konnte die Gesundheitskasse in drei Terminen über 700 Teilnehmer*innen erreichen und schulen – und das zu wichtigen Themen wie ePA, eAU und eRezept. Auch bei dem Seminar für Physiotherapiepraxen lag der Fokus ganz klar auf Digitalisierungsthemen wie dem elektronischen Therapiebericht und der elektronischen Heilmittelverordnung. Die AOK PLUS bietet als bundesweit erste Krankenkasse den Therapeuten mit dem eTherapiebericht eine sichere elektronische Übertragungsmöglichkeit an.

Mehr Nutzwert für den Praxisalltag

Super präsentiert, sehr informativ, technisch einwandfrei – die Teilnehmer*innen zeigten sich begeistert von den Online-Seminaren der Gesundheitskasse. Gleichzeitig äußerten sie jedoch auch den Wunsch, dass speziell die Ärzte-Schulung mit mehr Beispielen noch nutzwertiger für den Praxisalltag gestaltet werden könnte. Thomas Margott kennt diese Bedürfnisse: „Wir wissen um die Probleme hier und an anderen Stellen. Die große Anzahl an verschiedenen Praxisverwaltungssoftwares lässt individuelle, praxisnahe Beispiele rund um die Anwendungen kaum zu.“ Dennoch helfen genau solche Hinweise der Partner, ihre Anliegen und Probleme besser zu verstehen, um dann gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Die Weiterempfehlungsquote von 94% unterstreicht, dass die AOK PLUS mit den Online-Seminaren auf einem guten Weg ist, ihre Vertragspartner zu unterstützen und den Umgang mit wichtigen Digitalthemen zu fördern. Durch den Einsatz von digitalen Telematikanwendungen kommen letztendlich alle gemeinsam den Zielen näher, die persönliche medizinische Beratung und Behandlung zu verbessern, behandelnde Ärzte und das Praxispersonal zu entlasten, Abläufe effizienter und sicherer zu gestalten sowie Meldeverfahren zu vereinfachen.

Kommentare (0)

Bisher gibt es keine Kommentare zu diesem Beitrag.

Beitrag kommentieren
Alle mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtangaben.