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Das richtige Krankenhaus finden

Wer nutzt sie nicht: Vergleichsportale. Egal ob für Hotels, den nächsten Restaurantbesuch oder wenn man sich etwas Besonderes gönnen möchte. Warum aber nicht auch, wenn es um die eigene Gesundheit geht? Gerade vor geplanten Operationen ist doch Zeit vorhanden, sich im Vorfeld über die beste Klinik für den Eingriff zu informieren.

28.10.2021Autor/in: Matthias GottschalkRubrik: Versorgung und Innovation 0

Ich baue mir meine PCs gerne selbst zusammen. Da kommt der Bastler in mir durch. Besonders Freude bereitet mir aber auch, mich im Vorfeld über alle in Frage kommenden Komponenten zu informieren und Preise zu vergleichen. Gönne ich mir die Wasserkühlung für die CPU? Welche Taktung soll die CPU haben? Lohnt sich der Aufpreis für die Grafikkarte mit mehr Videospeicher oder wird sie von meinem Bildschirm gar nicht ausgereizt? Wie viele PCI Express Anschlüsse brauche ich auf dem Mainboard? Herrlich! Könnte ich mich tagelang mit beschäftigen! Aber die Suche nach einem Arzt oder einem Krankenhaus? Ersteres liefert mir Google, bei letzterem weiß mein Arzt bestimmt, wo ich am besten behandelt werde.

Objektive Kriterien für die richtige Entscheidung

Einfach und verständlich: Die Suche über den AOK-Gesundheitsnavigator.

Empfehlung des Arztes, von Freunden und Bekannten oder auch der Google-Suche sind häufig ausschlaggebend für die Wahl eines Krankenhauses vor einer geplanten Operation. Das sind aber subjektive Eindrücke der jeweiligen Personen. Vor der Entscheidung für eine Klinik, welche die eigene Operation durchführen soll, sollten jedoch harte Fakten entscheiden. Und diese bietet der AOK-Gesundheitsnavigator. Zum einen zeigt er alle Krankenhäuser in der Region an, die den gewünschten Eingriff überhaupt vornehmen. Und bei elf Indikationen auch, welche Behandlungsqualität sie im bundesweiten Vergleich erbringen.

Diese umfassen den Einsatz eines künstlichen Knie- oder Hüftgelenkes bei Arthrose, Operation nach hüftgelenksnahem Oberschenkelbruch, Knie- oder Hüftprothesenwechsel, Gallenblasenentfernungen bei Gallensteinen, Blinddarmentfernungen, Leistenbruch-OPs, Operationen bei gutartiger Prostatavergrößerung und zur Prostataentfernung bei Prostatakrebs sowie therapeutische Herzkatheter (PCI) bei Patienten ohne Herzinfarkt.

Über eine Millionen Behandlungen ausgewertet

Grundlage für die Analyse sind die Abrechnungsdaten von rund einer Millionen Behandlungen von AOK-Versicherten. Dabei wird aber nicht nur die Behandlung im Krankenhaus betrachtet, sondern auch alle Folgeerkrankungen und Komplikationen, die ambulant behandelt worden sind. Die Ergebnisse des Vergleichs sind dann im AOK-Gesundheitsnavigator einfach abzulesen anhand von einem, zwei oder drei Lebensbäumen. Darüber hinaus wird auch angezeigt, wie viele Operationen die Klinik in diesem Bereich im vergangenen Jahr durchgeführt hat. Denn der Zusammenhang zwischen Häufigkeit der Eingriffe und dem Behandlungserfolg ist wissenschaftlich belegt. Verfügt ein Krankenhaus über eine besondere Zertifizierung, zum Beispiel als Krebszentrum, wird das im AOK-Gesundheitsnavigator ebenfalls dargestellt.

Ärzte, Hebammen und Psychotherapeuten finden

Der AOK-Gesundheitsnavigator liefert aber nicht nur Informationen zu Krankenhausbehandlungen. Auch zu niedergelassenen Ärzten, Zahnärzten, Hebammen und Psychotherapeuten bietet er hilfreiche Informationen an. Diese umfassen beispielsweise Angaben zu Fachgebieten und Spezialisierungen, Öffnungszeiten sowie Kontaktdaten. Für Patienten besonders relevant ist die transparente Darstellung, welche Haus- und Fachärzte an Selektivverträgen oder Disease-Management-Programmen teilnehmen.

Sich selbst und andere informieren

Ich selbst habe den AOK-Gesundheitsnavigator bisher nur für die Suche nach Haus- oder Fachärzten genutzt. Operiert wurde ich bisher nur ein mal und das war eine akute Blinddarmentzündung. Da war nicht mehr viel mit vorher über die Klinik informieren. Mit Verwandten oder Bekannten rede ich vor einer geplanten Operation aber über ihre Klinikwahl. Und weise auch auf den AOK-Gesundheitsnavigator hin. Zweimal fiel dadurch die Wahl auf andere Klinik. Also: informieren!

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