Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK PLUS
Ort/Kasse korrigieren
Geschäftsstellen werden geladen ...

Beweg dich und leb länger!

Eine gelbe Couch, darunter der Spruch „Sitzen kann ihr Leben verkürzen“ – was war los, bei Malboro, Lucky Strike und Co? Wo war der Cowboy?

Nichts Cowboy, dachte sich die AOK PLUS. Aber ebenso Lebenszeit verkürzend wie das Rauchen, ist eben das Sitzen. Und das tun weit mehr Menschen, als heute noch qualmen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass zu viel Sitzen dem Körper massiv schadet und zur Entstehung einer Vielzahl von Erkrankungen beiträgt – von Fettleibigkeit und Diabetes bis hin zu Krebs und Depressionen.

04.07.2019Autor/in: Jenny FüstingRubrik: Allgemein 0

Wer sich hingegen regelmäßig im Alltag bewegt, fördert seine Gesundheit. Als Teil einer nachhaltigen Gesundheitsstrategie steht deshalb die Alltagsaktivität im Fokus der Bewegungskampagne der AOK PLUS. Ziel ist es Menschen zu bewegen, die keine Zeit haben, nicht wissen wie oder denen die Motivation fehlt.
Ich habe mit Antje Renelt, Bereichsleiterin Marketing der AOK PLUS über die Kampagne „Bewegt Leben“ und was sie so bewegt gesprochen:

Sie haben im März dieses Jahres mit der Plakatierung „Sitzen kann ihr Leben verkürzen!“ für viel Aufmerksamkeit gesorgt. War die Tatsache, dass Sitzen so schädlich ist, allen bewusst?
Erstaunlicherweise nicht. Selbst vermeintliche Sportskanonen waren der Meinung, dass wir damit ein wenig übertreiben.

Nach dem Wachrütteln kam das Mitmachen: An Haltestellen gab´s Bewegungstipps, um die Zeit des Wartens aktiver zu nutzen. Haben Sie auch auf den Zehenspitzen wippend auf die Straßenbahn gewartet?
Ich habe mich für den anderen Tipp entschieden und auf die Straßenbahnfahrt verzichtet. Seitdem mein Parkplatz in unmittelbarer Nähe zum Büro weggefallen ist, parke ich außerhalb und fuhr den Rest – 5 Stationen – mit der Straßenbahn. Diese Strecke laufe ich nun oft. Das gesparte Geld für das Ticket wandert übrigens in eine Spardose, so habe ich mir einen kleinen zusätzlichen Anreiz geschaffen.

Bewegen Sie sich in Ihrem Büroalltag ausreichend?
Im Büroalltag ist es schon schwierig, gerade an Tagen mit Meeting-Marathon. Am eigenen Schreibtisch geht es schon besser. Da nutze ich durchaus die Höhenverstellbarkeit und stehe z.B. bei Telefonaten.

Hat es geklappt, dauerhaft mehr Bewegung in Ihren Alltag einzubauen?
Ich war auf einem guten Weg, doch leider hat mich eine Verletzung im Sprunggelenk etwas außer Gefecht gesetzt. Daran laboriere ich nun schon seit über 8 Wochen. Gestern bin ich das erste Mal seit langem wieder den Arbeitsweg zu Fuß gegangen und ich bin guter Dinge, dass ich bald wieder meinen Schrittzähler zufriedener mache, als er das in den letzten Wochen war…

Hand aufs Herz – was nehmen Sie, wenn Sie wieder ganz genesen sind, häufiger: Treppe oder Fahrstuhl?
Fast immer Treppe. Im Büro sowieso, da sind es nicht so viele. Aber selbst am Berliner Hauptbahnhof laufe ich alle Treppen von den Fernverkehrsgleisen im Untergeschoß bis hoch ins Obergeschoß zur S-Bahn. Mittlerweile zähle ich nicht mehr die Treppenstufen, sondern die Leute, die ich dabei auf der Rolltreppe nebenan überhole.

Mich persönlich hat der Spruch „Treppen schenken dir: mehr Ausdauer, einen Knackpopo, höhere Denkleistung …“ motiviert. Was hat Ihren Ehrgeiz geweckt, die Treppe zu nehmen?
In meinem Alter treiben mich eher die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden an. (lacht) Wir haben ja nur diesen einen Körper. Komischerweise ist es bei allen anderen materiellen Dingen eine Binsenweisheit: Ein sorgsamer Umgang verlängert die Lebensdauer. Nur bei unserem Körper gerät das manchmal in Vergessenheit bzw. wird es zur Selbstverständlichkeit, dass er einfach so funktioniert.

Was bewegt Sie außerhalb des Jobs?
Ich gehe laufen, wandern und bin ein großer Pilates-Fan. Der Rest der Familie spielt aktiv im Verein Tchoukball, da bin ich zu Spieltagen und Meisterschaften natürlich auch immer dabei.

Die nächste Phase der Kampagne startete vor Kurzem. Sie richtet sich gezielt an Vereine, sich zu bewerben und für ihr tägliches Engagement belohnt zu werden. Wie kommt es, dass sie nun die Sportvereine ansprechen?
Mit unserer Kampagne „Bewegt Leben“ wollen wir mehr Menschen bewegen, aktiv zu werden und fit zu bleiben. Eine wichtige Rolle übernehmen dabei die rund 8.000 Sportvereine, die über eine Millionen Sachsen und Thüringer tagtäglich in Bewegung bringen. Mit der Vereinsaktion, die nach 2017 übrigens zum zweiten Mal stattfindet, möchte die AOK PLUS Danke sagen und ihnen finanziell unter die Arme greifen.

Was müssen die Vereine dafür tun?
Ganz einfach, sie müssen sich unter www.gesundetaten.de anmelden. Die ersten 1.000 Euro hat der Verein sicher, wenn er ausgelost wird. Anschließend steht schon bald das AOK PLUS-Team vor der Vereinstür – mit der Prämie und vielen Überraschungen. Bei der Gewinnübergabe kann der Betrag noch gesteigert werden: 500 Euro Bonus gibt es, wenn mindestens 100 Unterstützer erscheinen.

Das klingt wirklich einfach. Und gibt´s auch noch Unterstützung für die nicht im Verein aktiven Versicherten?
Na klar! Zum einen übernehmen wir die Kosten für ganz verschiedene Kurse und belohnen unsere Mitglieder mit den Prämien im Bonusprogramm oder motivieren natürlich auch zur Teilnahme an der bundesweiten Aktion Mit dem Rad zur Arbeit. Zudem hält der Bewegungskompass passende Übungen für jeden bereit.

 

Okay, ich war bereits motiviert, bin es nun noch mehr – ich hoffe, die Leser unseres Beitrages nun auch!
Vielen Dank für die Tipps und das nette Gespräch.

Kommentare (0)

Bisher gibt es keine Kommentare zu diesem Beitrag.

Beitrag kommentieren
Alle mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtangaben.