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15. März 2019: Weltschlaftag

AOK Nordost mit Tipps für Ausgeschlafene

Am Freitag ist Weltschlaftag. Nicht ohne Grund, denn 80 Prozent der Menschen schlafen gelegentlich schlecht. Die Ursachen für Schlafprobleme sind dabei so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Häufig sind sie aber ein Symptom psychischer Einflüsse: persönliche Konflikte, familiäre Probleme oder zwischenmenschliche Belastungen. Auch Stress spielt bei Schlafproblemen eine zentrale Rolle: Viele Menschen werden durch Stress und Erschöpfung wach gehalten. Auch unregelmäßige Arbeitszeiten und steigender beruflicher Druck haben Einfluss auf die Schlafqualität.

Gibt es trotz der Unterschiede etwas, das allen Betroffenen hilft?

Das Wichtigste ist es, sich trotz der Schlafprobleme zu entspannen. Viele Betroffene rutschen in eine Spirale aus Sorgen und Befürchtungen: „Schrecklich, ich kann schon wieder nicht schlafen!“ Das macht Druck und vertreibt den Schlaf erst recht. Wie es sich am besten entspannen lässt, findet idealerweise jeder selbst heraus. Dem einen hilft ein schönes Buch, dem anderen Entspannungstechniken, manch einer schafft sich ein Ritual und lässt bei einer Tasse Tee den Tag noch einmal in angenehmer Weise vorüberziehen, manch einem hilft auch Schäfchenzählen.

Was ist mit Essen und Trinken?

Alkohol kann helfen, schneller einzuschlafen. Dafür wird die Nacht unruhiger. Faustregel: maximal ein Glas Bier oder Wein. Besser ist ein Glas warme Milch, denn sie enthält die Aminosäure Tryptophan – und die fördert den Aufbau des Schlafhormons Serotonin. Zu viel Eiweiß und Proteine sind schwer verdaulich. Besser ist ein leichtes Essen zwei bis vier Stunden vor der Schlummerzeit. Auf Koffein sollte man schon am Nachmittag verzichten. Übrigens: Das Nikotin der Gute-Nacht-Zigarette stimuliert das Gehirn und macht das Einschlafen schwerer.

Gibt es noch andere Hinweise?

Elektronische Geräte sollten radikal aus dem Schlafzimmer verbannt werden, denn die künstliche Beleuchtung hemmt die Ausschüttung des "Schlafhormons" Melatonin. Gehen Sie regelmäßig zur selben Zeit ins Bett, möglichst auch am Wochenende. Der Körper ist ein Gewohnheitstier. Gerät er außer Rhythmus, führt das zu Anspannung. Und die mündet immer in schlechteren Schlaf.

Anhang

Kursangebote zur Entspannung oder Stressbewältigung unter www.aok.de/nordost/kurse

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Matthias Gabriel
Pressesprecher
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de