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Prostatavergrößerung: Wenn das Wasserlassen mühsam wird
Veröffentlicht am:28.02.2025
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Viele Männer entwickeln eine gutartige Vergrößerung der Prostata – eine so genannte Prostatahyperplasie. Während manche davon nichts merken, führt es bei anderen zu Harndrang oder sonstigen Problemen beim Wasserlassen. Das ist lästig und kann im Alltag behindern.

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Was ist überhaupt die Prostata?
Die Prostata ist die sogenannte Vorsteherdrüse, eine Drüse, die nur bei Männern vorhanden ist. Sie besitzt zwei wichtige Funktionen: Zum einen produziert sie einen Teil der Flüssigkeit, die die Spermien umgibt. Zum anderen verfügt sie über einen Muskelkomplex, der zwischen Harn- und Samenleiter umschaltet. Dadurch koordiniert die Prostata die Entleerung der Blase und die Ejakulation.
Um ihre Funktionen erfüllen zu können, umschließt die Prostata den oberen Teil der Harnröhre. Während die Prostata bei einem jungen Mann etwa die Größe einer Walnuss hat, wächst sie im Laufe des Lebens kontinuierlich weiter. Dadurch kann die vergrößerte Drüse den Harnleiter einengen und bei älteren Männern zu Beschwerden beim Wasserlassen führen. Diese Vergrößerung wird als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet – die gutartige Prostatavergrößerung.
Welche Symptome verursacht eine gutartige Vergrößerung?
Einige Männer bemerken zeitlebens gar nicht, dass ihre Prostata wächst. Ein großer Teil der älteren Männer spürt jedoch irgendwann die Folgen, insbesondere Männer über 50 sind stark betroffen.
Die charakteristischsten Symptome sind diverse Probleme beim Wasserlassen. Zum Beispiel:
- Häufigerer und/oder stärkerer Harndrang
- Nächtlicher Harndrang, der das Durchschlafen stört
- Der Harnstrahl ist schwächer, das Wasserlassen dauert länger
- Es fällt schwer, mit dem Wasserlassen zu beginnen
- Die Blase fühlt sich danach nicht komplett entleert an
- Urin tropft nach dem Wasserlassen nach
- Unkontrollierter Harnverlust bis hin zur Inkontinenz
Durch den Urin, der in der Blase übrig bleibt, können Infektionen und Blasensteine entstehen. Im schlimmsten Fall sind sogar Nierenschäden möglich. Außerdem kann es passieren, dass die Prostata den Harnleiter irgendwann komplett verschließt, so dass man überhaupt kein Wasser mehr lassen kann. In einem solchen Fall ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig.
Deshalb sollte man bei auftretenden Symptomen mit einem Arzt oder einer Ärztin sprechen. Bei einer urologischen Vorstellung wird auch nach Problemen in Bezug auf das Wasserlassen gefragt.
