GemüseAckerdemie: Kinder erleben, wie Lebensmittel wachsen
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Inhalte im Überblick
Ein Acker als Klassenzimmer: Das steckt dahinter
Die GemüseAckerdemie ist ein ganzjähriges Programm für Schulen, bei dem Kinder auf einer schulnahen Ackerfläche gemeinsam mit ihren Lehrern und Lehrerinnen Gemüse anbauen, pflegen und nach der Ernte sogar vermarkten. Mit dem Programm kommen Kinder direkt in Kontakt mit der Natur. Sie lernen, wo Lebensmittel herkommen, wie vielfältig Gemüse sein kann und welchen Wert es hat. Begleitende Lernmaterialien vermitteln ihnen zudem wichtige Themen wie Nachhaltigkeit und Lebensmittelverschwendung.
Teilnahme leicht gemacht: Was Schulen wissen müssen
Das Programm ist vor allem für Schüler und Schülerinnen der 3. bis 6. Klasse gedacht. Das begleitende Bildungsmaterial ist auf die Lehrpläne dieser Jahrgangsstufen abgestimmt. Ältere oder jüngere Kinder können aber mitackern. Lehrer und Lehrerinnen brauchen keine Vorkenntnisse im Gemüseanbau. Sie erfahren alles Wichtige in einer Fortbildung. Zusätzlich erhalten sie Unterrichtsmaterial und hilfreiche Informationen für ein gut gelingendes Ackerjahr über eine Onlineplattform. Das Team der GemüseAckerdemie stellt für das Programm alles Notwendige wie Saat- und Pflanzgut zur Verfügung. Zudem unterstützt es bei der Ackersuche und -einrichtung, wenn Schulen keine Anbaufläche auf dem Gelände haben.
Programmablauf der GemüseAckerdemie
Die GemüseAckerdemie ist ein mehrjähriges Programm, das Schulen jedes Jahr neu starten können. Denn einmal eingerichtet, kann der Gemüseacker dauerhaft als Lernort genutzt werden. Das Ackerjahr teilt sich dabei in drei Phasen:
- Januar bis April: In den ersten Monaten steht die Vorbereitung im Fokus. Lehrkräfte nehmen an Fortbildungen teil und erfahren alles über das Anlegen eines Schulackers. Mit passenden Unterrichtsmaterialien bekommen die Kinder einen ersten Einblick in das Thema Gemüseanbau. Gleichzeitig werden Jungpflanzen, Saat- und Pflanzgut bestellt sowie Liefer- und Pflanztermine festgelegt.
- April bis Oktober: In der Hauptackerzeit pflanzen, pflegen und ernten die Kinder ihr Gemüse. Nach der Ernte wird das Gemüse vermarktet. Als Abnehmer werden hierfür Eltern und das soziale Umfeld der Kinder mit einbezogen. Lehrkräfte erhalten in dieser Zeit weitere Fortbildungen und bekommen Bildungsmaterialien und Informationen bereitgestellt.
- Oktober bis Dezember: Der Acker ist in der Winterpause. Mit dem Wissen, das sich die Kinder in den Monaten zuvor angeeignet haben, geht es jetzt um Themen wie Nachhaltigkeit. Mithilfe von Unterrichtsmaterialien bekommen sie einen Einblick in die weltweite Lebensmittelproduktion und erfahren, welche Auswirkungen ihr Handeln auf die Umwelt und Gesellschaft hat.

So unterstützt die AOK die GemüseAckerdemie
Die GemüseAckerdemie wird von der AOK gefördert. Sie übernimmt in vielen Fällen einen Großteil der Kosten, in einigen Regionen wie Bayern sogar die gesamten Kosten. Die Programmteilnahme ist dadurch für Schulen weitgehend kostenfrei beziehungsweise gegebenenfalls mit geringen anteiligen Kosten verbunden. Ob das Programm sich für Ihre Schule eignet sowie weitere nützliche Informationen, erfahren Sie auf der Projektwebseite der GemüseAckerdemie.
Förderung für Gemüseanbau in Schulen in Niedersachsen
Von der Aussaat bis zur Ernte – beim Bildungs- und Präventionsprogramm GemüseAckerdemie lernen Schülerinnen und Schüler viel über gesunde Ernährung und gute Lebensmittel.
Gesunde Ernährung, Natur und Nachhaltigkeit
Die Kinder erleben in der GemüseAckerdemie, wie Salat und Gemüse wächst, gedeiht und zu einer Mahlzeit wird – und entwickeln eine ganz neue Wertschätzung für gesundes Essen. Gemeinsames Gärtnern an der frischen Luft sorgt zudem für Bewegung und die Zusammenarbeit im Team fördert wichtige soziale Kompetenzen.
Jede Jahreszeit bringt eine neue Aufgabe
Das Programm ist ganzjährig aufgebaut. Von Januar bis April lernen die jungen Gärtnerinnen und Gärtner die theoretischen Grundlagen. Von April bis Oktober heißt es, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Dann wird im Schulgarten gesät, gepflanzt und gepflegt – und die Ernte wird zu köstlichen gemeinsamen Mahlzeiten. Von Oktober bis Dezember ruht der Garten. In dieser Zeit lernen die Kinder Wissenswertes zum sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.
Konzept und Förderung
Der Verein Acker e.V. hat das Programm entwickelt. Acker versorgt die teilnehmenden Schulen mit allen erforderlichen Infos und Materialien, wie Anbaupläne, Saatgut und Jungpflanzen. Auch für Fortbildungen für Lehrende, Lehrmaterialien und fachliche Begleitung sorgt Acker. So können auch Schulen das Programm nutzen, für die Thema Gemüseanbau noch neu ist.
Die AOK Niedersachsen ermöglicht zurzeit mehr als 100 Schulen die Teilnahme an der GemüseAckerdemie, indem sie einen Großteil der Kosten übernimmt.
Jetzt bewerben und AckerSchule werden!
Interessierte Schulen aus dem Land Niedersachsen können sich bei Fragen und zu weiteren Informationen bei der Regionalkoordinatorin Lisa Gutt melden: l.gutt@acker.co.
Gesundheitsförderung in Schulen: das Henrietta-Kindertheater & Co.
Gesundheit spielend lernen: Mit dem AOK-Kindertheater lernen Grundschüler in ganz Deutschland Gesundheitsförderung schon in der Schule. Im Zentrum steht dabei das Mädchen Henrietta. Mit ihren Freunden meistert sie schwierige Herausforderungen und geht schließlich gestärkt aus den Abenteuern hervor. Behandelt werden hauptsächlich Themen wie Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit.
So fördert die AOK Niedersachsen gesunde Ernährung
Die AOK Niedersachsen arbeitet im Rahmen verschiedener Projekte mit Schulen und Kitas zusammen. Sprechen Sie uns an.
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