Man ist nie zu alt – Abenteuer Blutspende

Das stimmt nicht ganz, fürs Blutspenden und das erste Mal sollte man nicht älter als 60 Jahre alt sein. Diese Voraussetzung habe ich erfüllt und mein kleines Abenteuer „Ich spende Blut“ gewagt.

13.06.2021Autor/in: Jenny FüstingRubrik: Allgemein 0

Einige Aufklärungs- und Fragebögen sowie eine körperliche Untersuchung, ein ausführliches Arztgespräch mit teils sehr persönlichen Fragen später, war es endlich soweit: Das erste Mal Blutspenden. Mit 38 Jahren. Aber dann doch noch nicht zu alt fürs erste Mal.

Soziales Engagement

Die Beweggründe Blut zu spenden sind oft sehr verschieden, wie mir der Krankenpfleger im Gespräch erzählte, während er mir die Nadel in den Arm stach. Je nachdem, ob ein Blutspendedienst eine Aufwandsentschädigung zahlt, reichen diese von Nächstenliebe und sozialem Engagement bis hin zur neuen Anschaffung, die ein wenig Bares erfordert.

#MitunsLebenRetten

Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung werden täglich 14.000 Blutspenden in Deutschland benötigt. Und meist fehlt es an Spendern. Die AOK PLUS rief bereits im vergangenen Jahr im Rahmen ihrer Kampagne #BigSpender auf, Blut und Plasma zu spenden und gewann dafür sogar den German Brand Award. Auch in diesem Jahr wirbt sie mit der Kampagne „Lebensretter“ und unter dem Hashtag #BigSpender dafür, dass Blut gespendet wird. Mit großflächige Plakaten im öffentlichen Raum sowie online und über die Social-Media-Kanäle der Gesundheitskasse möchte sie Menschen zur Blutspende aktivieren. Unter dem Hashtag #BigSpender können Spenderinnen und Spender ihre Erfahrungen teilen und so mehr Menschen für eine Spende motivieren.

500 Milliliter leichter und ein #Lebensretter

Meine Motivation war eine sehr persönliche Erfahrung in den letzten Monaten. Und so lag ich da nun, die Nadel im Arm, den netten Krankenpfleger mit Fragend löchernd: Warum bewegt sich das Teil, auf dem der Blutbeutel liegt? Warum dürfen Frauen „nur“ vier Mal und Männer sechs Mal im Jahr Vollblut spenden? Wie lange dauert eine Plasmaspende? Und schwupps, war der Beutel gefüllt. 500 Milliliter in nicht mal zehn Minuten. Das ging eigentlich fix und in Zukunft wohl auch schneller, als die heutigen knapp zwei Stunden aufgrund der umfänglichen Erstaufnahme. So abenteuerlich, wie ich es mir vorgestellt habe, war es nicht. Aber es war ein tolles Gefühl, helfen zu können, etwas Gutes getan zu haben. Ein #Lebensretter zu sein.

Blutspenden hat Tradition

Mein Kollege Matthias Gottschalk und viele andere AOK PLUS-Kolleginnen und Kollegen sind längst #Lebensretter. Bereits vor drei Jahren schrieb er anlässlich des Tags der Blutspende über sein und das Engagement der Kolleginnen und Kollegen. Bei dieser hausinternen Spende kamen ganze 63 Liter Blut zusammen.

Übrigens: Ihre Versicherten belohnt die AOK PLUS im Rahmen des Bonusprogramms mit bis zu 20 Euro pro Jahr.

Also auf geht’s und #BigSpender und #Lebensretter sein und #MitUnsLebenRetten!

Infos zum Blut und Plasma spenden gibt es zum Beispiel auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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