5 Insider-Tipps für mehr PLUS im Alltag

Die Menschen in Sachsen und Thüringen sind der AOK PLUS eng verbunden: Mehr als jeder zweite ist hier versichert, und die meisten sind so zufrieden mit uns, dass sie uns weiterempfehlen. Das wissen wir aus Umfragen. Was wir auch wissen: Viele holen für sich noch nicht das meiste aus der Gesundheitskasse raus. Ich teile meine fünf Favoriten aus Leistungen und Services.

15.12.2022Autor/in: Katja ZeidlerRubrik: Versorgung und Innovation 0

Kostenfreie Gesundheitskurse

Spätestens an Silvester ist sie immer wieder da: Die Stimme, die hoch und heilig schwört, dass wir ab morgen viel gesünder leben. Besser essen, uns mehr bewegen. Ich finde, jeder Tag ist ein guter Tag, den ersten Schritt zu machen, und Gesundheitskurse sind eine prima Starthilfe. Für ihre Versicherten übernimmt die AOK PLUS die Kosten für zwei qualitätsgeprüfte Kurse im Jahr. Ja, wirklich: Egal, ob Sie zehn Mal im Techniklaufkurs durch den Park rennen oder acht Wochen im Onlinekurs Yoga-Positionen lernen, es kostet Sie nichts.

Das Angebot umfasst aktuell mehr als 8.000 Kurse zwischen Eisenach und Görlitz sowie online. Dabei sind auch zahlreiche Angebote für bestimmte Zielgruppen, beispielsweise Bewegungsförderung für Kinder, Pilates für Schwangere, Yoga extra für Männer, Seniorengymnastik oder Kurse für Menschen, die ihren Alkoholkonsum reduzieren oder mit dem Rauchen aufhören wollen. Was immer Sie ausprobieren wollen, die AOK PLUS unterstützt Sie. Nur buchen und loslegen müssen Sie selbst. Viel Spaß!

Vorsorge im Blick

Brust abtasten oder Ultraschall – Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten. Leider werden sie, obwohl sehr viele zur den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen gehören und damit für die Bürger kostenfrei sind, zu wenig in Anspruch genommen. Und ganz ehrlich, ich kann das nachvollziehen. Wer behält zuverlässig ein halbes Dutzend Untersuchungen im Gedächtnis, die im Abstand von mindestens einem, meist mehreren Jahren stattfinden sollten?

Die AOK PLUS hat da mal was vorbereitet: Mit der neuen Funktion der App AOK NAVIDA, dem Vorsorgekompass, können Sie Ihren persönlichen Vorsorgeplan erstellen und sehen zukünftig auf einen Blick, welche Check-Ups anstehen und welche überfällig sind. Je nach Alter und Geschlecht werden die relevanten Vorsorgeuntersuchungen angezeigt. Das betrifft nicht nur eine Reihe von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, sondern auch den regelmäßigen Check-up PLUS für Erwachsene, bei dem Körper, Blut und Urin gründlich untersucht werden. AOK NAVIDA gibt’s für iOS und Android.

Symptom checken, aber richtig

Hand auf’s Herz: Haben Sie auch schon mal Krankheitssymptome gegoogelt und sind dann in irgendeinem Forum oder auf der Website eines Lifestylemagazins gelandet? Das ist tatsächlich ein Problem, denn nicht zuletzt die große Gesundheitskompetenz-Studie meiner Kollegen beim AOK-Bundesverband hat gezeigt: Bewerten, ob die Quelle und die Informationen seriös sind, fällt der Hälfte der Menschen in Deutschland schwer. Die Entwickler unserer digitalen Gesundheitsassistentin AOK NAVIDA haben sich mit dem Leipziger Startup Docyet zusammengetan und in die App gleich zum Start einen Symptomchecker integriert. Der erfragt und interpretiert Symptome mithilfe künstlicher Intelligenz und gibt verlässlich Empfehlungen, was zu tun ist. Wenn das besser klingt als Doktor Google: Hier geht’s zur App.

Jetzt gibt‘s die Quittung

Apropos Erkrankungen: Wissen Sie, welche Leistungen die AOK PLUS Ihren Ärzten vergütet, oder was Ihre Medikamente kosten? Vermutlich eher nicht. Wenn Sie neugierig sind, ist ein Blick in Ihre persönliche elektronische Patientenquittung sicher spannend. Diese können alle Nutzer des Online-Portals „Meine AOK“ einsehen.

Ich selbst brauche zwar glücklicherweise nicht oft ärztliche Behandlung, aber über die zehn Jahre, die die Patientenquittung mir zeigt, gibt es doch einiges nachzuschauen. Halbjährliche Zahnarztbesuche zum Beispiel, und die Episode mit dem Backenzahn, der jetzt eine Krone trägt. Den Einsatz des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes, den ich mal mitten in der Nacht rufen musste. Die ambulante OP im letzten Frühjahr, fein säuberlich aufgelistet nach Leistungen des Labors, des Chirurgen und des Anästhesisten, sowie den Medikamenten, für die ich selbst nur 20 Euro zugezahlt habe. Kurzum: Die Patientenquittung gibt Einblick in das, was die AOK PLUS ziemlich geräuschlos im Hintergrund leistet.

Zuzahlungsbefreiung digital

Bei einigen Leistungen sieht der Gesetzgeber Zuzahlungen der Versicherten vor. Kinder und Jugendliche sind von fast allen Zuzahlungen befreit, und für Erwachsene gibt es eine Belastungsgrenze. Die liegt bei höchstens zwei Prozent Ihrer jährlichen Bruttoeinnahmen. Wird dieser Betrag überschritten, können Sie eine Zuzahlungsbefreiung für das laufende Kalenderjahr beantragen.

Bei der AOK PLUS betrifft das viele Tausend Menschen. Nachweisen können sie ihre Befreiung, beispielsweise in Apotheken, seit dem Frühjahr 2022 nicht mehr nur in Papierform (auch bekannt das das Kärtchen, das öfter mal verloren ging), sondern sie können ihren Status in ihrer „Meine AOK“-App vorzeigen. Der neue digitale Befreiungsnachweis besitzt die gleiche Gültigkeit wie die bekannte analoge Variante. Die digitale Zuzahlungsbefreiung wird in der App angezeigt, sobald im AOK-System die Informationen über eine Befreiung hinterlegt ist.

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