Aktivschule Bremen: Mehr Bewegung, mehr Konzentration

Abwechslungsreiche Pausen
Der Ansatz ist flexibel: Schulen wählen aus 13 Maßnahmen die für sie passenden aus und stellen sich so ihren eigenen Bewegungsbaukasten zusammen, der bei Kindern und Lehrern gleichermaßen gut ankommt – und am Ende beiden nutzt. Denkbar ist, über das Programm die Pausenzeit mit Spielgeräten und Bewegung aktiv zu gestalten. Auch bewegliche und recyclebare Spielmaterialien wie Heuballen könnten dabei eingesetzt werden. Zum Angebot zählen auch kurze Pausen mit Musik, ein Fahrradzug zur Schule oder eine Papa-Kinder-Stunde, die in Kooperation mit einem Sportverein auf die Beine gestellt würde. Alle Angebote lassen sich gut in den Schulalltag oder in die Nachmittagsbetreuung integrieren.
Partnerschaft mit Leibniz-Institut
Initiiert wurde die „AktivSchule Bremen“ vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie. „Mit der AktivSchule setzen wir uns intensiv für mehr Bewegung im Schulalltag ein. Wir installieren einen Leuchtturm im Land Bremen, um Bewegungsförderung und konzentriertes Lernen zu verbinden“, sagt Matti von Harten von der AOK Bremen/Bremerhaven. Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) sei ein herausragender Partner, um frühzeitig die Gesundheit in der Lebenswelt Schule zu stärken.
Großes Interesse von Schulen
Mit dem Thema Bewegung im Klassenzimmer kennt sich das Team der Gesundheitskasse aus. Bereits vor acht Jahren startete die AOK Bremen/Bremerhaven mit der Oberschule Ronzelenstraße erfolgreich das Projekt „Bewegte Schule“. Zusätzlich zu Stühlen und Tischen sind die Klassenzimmer auch mit Laufbändern und Fahrradergometern ausgestattet, die Schülerinnen und Schüler im Unterricht nutzen können. So könnten sich viele Mädchen und Jungen besser konzentrieren, bestätigen die Lehrkräfte. Daneben unterstützt die AOK auch die Ausbildung sogenannter Bewegungscoaches: Diese leiten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler während der Unterrichtszeit bei drei- bis fünfminütigen Übungen an. Diese sollen den Körper lockern und den Kopf wieder frei für neuen Unterrichtsstoff machen.
Die „AktivSchule Bremen“ kommt an: Obwohl die Schulen das neue Programm erst seit Kurzem kennen, haben sich bereits 16 dafür angemeldet.
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