MIGRA-MD: Neue Möglichkeiten für Menschen mit Migräne

Was steckt hinter MIGRA-MD?
MIGRA-MD ist eine Zusammenarbeit des LMU Klinikums München und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) und steht für „Strukturierte fachärztliche Migräneversorgung – multimodal und digital“. Ziel der Studie ist es, die Behandlung stärker auf die individuelle Situation der Betroffenen abzustimmen und eine nachhaltig bessere Versorgung zu ermöglichen.
Was erwartet die Teilnehmenden?
MIGRA-MD setzt auf mehrere Bausteine, um Beschwerden strukturiert zu erfassen und die Versorgung besser auf Betroffene abzustimmen. Teilnehmende profitieren dabei unter anderem von:
- Dokumentation der Kopfschmerzen per App und Fragebogen
- 3 Behandlungstermine durch einen Facharzt oder eine Fachärztin
- Zugang zu digitalen Schulungsinhalten und einer Online-Plattform mit Informationen zu Migräne, Behandlungsmöglichkeiten sowie zur nichtmedikamentösen Vorbeugung durch Entspannung, Stressreduktion und Bewegung
An wen richtet sich das Programm?
Teilnehmen können gesetzlich krankenversicherte Migräne-Betroffene mit vier bis 25 Kopfschmerztagen pro Monat, die bisher nicht mehr als zwei migränevorbeugende Medikamente ohne Erfolg angewendet haben.
Wie nehmen Sie teil?
Die AOK Bayern unterstützt das Projekt und ermöglicht ihren Versicherten die Teilnahme an der Studie: Prüfen Sie auf https://mitmachen.migra-md.de, ob eine Teilnahme infrage kommt. Im Fall einer Eignung nimmt das Studienteam des LMU Klinikums Kontakt zu Ihnen auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
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