Pressemitteilung

G+G Ausgabe Januar 2026

23.01.2026 AOK Sachsen-Anhalt
Vorschau des Titelblatts der G+G
Vorschau des Titelblatts der G+G

G+G Ausgabe 01/2026 erschienen: Wie die Medizin an ihre Grenzen kommt

In der Titelgeschichte der G+G Januar-Ausgabe geht es um die Versorgung von Hochbetagten zwischen Altersrationierung und Überversorgung.

Medizinische Fortschritte haben die Behandlungsmöglichkeiten am Lebensende erheblich erweitert. Doch nicht jede Therapie nützt – insbesondere bei schwerkranken Hochbetagten. Trotzdem werden ältere Patientinnen und Patienten häufig ohne klaren Nutzen intensivmedizinisch behandelt, begünstigt durch strukturelle Anreize in Praxen und Kliniken. Norbert Schmacke, assoziiertes Mitglied der Abteilung für Versorgungsforschung ist eine Weiterentwicklung der Gesundheitssystemforschung, die sich mit Versorgungsstrukturen,… am Institut Public Health "Public Health" (übersetzt: "öffentliche Gesundheit") verfolgt das Ziel, Bedingungen zu schaffen und… und Pflegeforschung der Universität Bremen, diskutiert die Versorgung von Hochbetagten zwischen Altersrationierung und Überversorgung In der vertrags(zahn)ärztlichen Versorgung erstellen die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen im… und rückt die Palliativmedizin stärker in den Fokus. 

Weitere Themen der Ausgabe: 

Nüchterne Politik für ein trinkfreudiges Land

Deutschland weist einen überdurchschnittlich hohen Alkoholkonsum auf. Trotzdem zählt das Land in der Alkoholpräventionspolitik im europäischen Vergleich zu den Schlusslichtern. Welche Maßnahmen einer nationalen Präventionspolitik zur Verringerung des deutschen Alkoholkonsums beitragen könnten, erläutert G+G-Redakteurin Maria Sinjakowa.

Der Nutzen von evidenzbasierter Medizin

Evidenzbasierte Medizin zielt auf die kontinuierliche Qualitätsverbesserung medizinischen Wissens, indem für Entscheidungen… (EbM) beruht auf hochwertigen klinischen Studien zur sorgfältigen Abwägung von Nutzen und Schaden. Doch der Begriff „evidenzbasiert“ werde, so Nicole Skoetz, Vorsitzende des Deutschen EbM-Netzwerks, zunehmend verwendet, ohne dass der Zusatznutzen von Medikamenten oder Therapien ausreichend belegt ist. Dies könne zu kostenintensiven Übertherapien führen, die das bereits belastete Gesundheitssystem weiter unter Druck setzen. Umso wichtiger sei es, politische Entscheidungen und medizinische Leitlinien werden definiert als systematisch entwickelte Entscheidungshilfen für Ärzte und Patienten, die eine… konsequent an belastbarer Evidenz auszurichten.

Prävention in Japan

Das japanische Präventionsprogramm ist in seiner Form weltweit einzigartig. Einmal jährlich müssen sich alle Erwerbstätigen und Schulkinder einer umfangreichen ärztlichen Untersuchung unterziehen. Die Maßnahme ist gesetzlich verankert und Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung. Doch das System hat auch Schwachstellen. Wie die Untersuchungen konkret ablaufen, hat sich G+G-Autorin Agnes Tandler vor Ort angeschaut.

Zur aktuellen G und G-Ausgabe geht es hier.

Porträt: Anna Mahler, Leiterin der Pressestelle und Pressesprecherin
Pressesprecherin

Anna-Kristina Mahler

AOK Sachsen-Anhalt

Pressekonferenz

Vorstellung des neuen Public Health Index

Wo steht Deutschland beim Thema Prävention im internationalen Vergleich?