Pressemitteilung

G+G Ausgabe 6/2026 erschienen: Ein Leben in Dunkelheit und Stille

17.06.2026 AOK Sachsen-Anhalt 3 Min. Lesedauer

In der Titelgeschichte der G+G-Juniausgabe geht es darum, wie die Erkrankung ME/CFS junge Menschen aus ihrem Alltag reißt.

Titelbild der aktuellen Ausgabe

G+G Ausgabe 6/2026 erschienen: Ein Leben in Dunkelheit und Stille

In der Titelgeschichte der G+G-Juniausgabe geht es darum, wie die Erkrankung ME/CFS junge Menschen aus ihrem Alltag reißt. 

Die Multiorganerkrankung ME/CFS – Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom – kann Kinder und Jugendliche aus Schule, Freundeskreis und Familienalltag reißen und belastet die ganze Familie. Die 15-jährige Elli Riepl ist nach einer Corona-Infektion bettgebunden, verträgt kaum Licht und Geräusche und muss künstlich ernährt werden. Andere Familien berichten von jahrelangen Fehldiagnosen, fehlenden Strukturen und dem Kampf um Anerkennung. G+G-Redakteur Thorsten Severin zeigt, wie wichtig frühe Diagnosen, spezialisierte Ambulanzen und mehr Flexibilität in der Versorgung sind.

Weitere Themen der Ausgabe sind:

Das System kommt an seine Grenzen

Peter Engeser ist 71 Jahre alt und steht weiter täglich in seiner Hausarztpraxis in Pforzheim. Das macht er nicht nur aus Freude am Beruf, sondern auch, weil im hausärztlichen Versorgungsbereich viele Arztsitze unbesetzt bleiben. Im Gespräch mit G+G-Autorin Birgit Weidt berichtet er von langjährigen Vertrauensverhältnissen zu Patientinnen und Patienten, wachsender Bürokratie, wirtschaftlichem Druck und der Schwierigkeit, Nachwuchs für die Niederlassung zu gewinnen. Sein Beispiel verdeutlicht, wie wichtig eine flächendeckende hausärztliche Versorgung ist.

 

Neuer Anlauf für mehr Klarheit

In Deutschland warten Tausende Menschen auf ein Spenderorgan. Die Lücke zwischen grundsätzlicher Zustimmung und dokumentierter Entscheidung bleibt jedoch groß. Der Bundestag soll nun erneut über die Einführung einer Widerspruchsregelung beraten. G+G-Redakteurin Tina Stähler veranschaulicht die Debatte und hat mit einer Expertin und einem Experten darüber gesprochen, wie sich das Vertrauen in die Organspende grundsätzlich stärken lässt. 

Pflege braucht kurze Wege

Viele pflegebedürftige Menschen brauchen Unterstützung, die weder Angehörige noch ambulante Dienste dauerhaft leisten können. Verschiedene AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… -Projekte der Kampagne „Pflege vor Ort“ setzen genau dort an: In Sachsen schließen anerkannte Nachbarschaftshelferinnen und -helfer Lücken im Alltag. In Baden-Württemberg ermöglicht „IstZeitPflege“ mehr Flexibilität jenseits starrer Taktung. Im Rheinland bringt „ReGe Pflege“ kommunale Akteure, Wohlfahrt, Pflege Kann die häusliche Pflege nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden, besteht Anspruch auf… - und Gesundheitseinrichtungen enger zusammen. G+G-Autor Tim Ende verdeutlicht, welche Rolle Nähe, regionale Strukturen und verbindliche Netzwerke für eine zukunftsfähige Pflege spielen können.

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Zur AOK Sachsen-Anhalt:

Die AOK Sachsen-Anhalt betreut mehr als 850.000 Versicherte und 57.000 Arbeitgeber online und vor Ort im ganzen Land. Mit einem Marktanteil über 42 Prozent ist sie die größte regionale Krankenkasse in Sachsen-Anhalt.

Porträt: Anna Mahler, Leiterin der Pressestelle und Pressesprecherin
Pressesprecherin

Anna-Kristina Mahler

AOK Sachsen-Anhalt