G+G Ausgabe 9/2026 erschienen
G+G Ausgabe 9/2026 erschienen
Die G+G-Septemberausgabe ist erschienen. In der Titelgeschichte geht es darum, was getan werden muss, um Hitzewellen besser begegnen zu können.
Hitzewellen belasten vor allem ältere, chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen – und stellen Kommunen und Gesundheitseinrichtungen vor wachsende Aufgaben. Zwar gibt es inzwischen zahlreiche Hitzeaktionspläne und Empfehlungen, doch unklare Zuständigkeiten, fehlendes Personal und knappe Finanzmittel bremsen die Umsetzung. G+G-Autorin Silke Böttcher beschreibt, warum Hitzeschutz verbindlicher werden muss und wie klimaresiliente Städte zur Gesundheitsvorsorge beitragen können.
Weitere Themen der neuen Ausgabe:
Absturz am Praxis-Tresen
Gesundheitskarten einlesen, E-Rezepte ausstellen, Befunde dokumentieren: Ohne funktionierende Praxissoftware geht im Versorgungsalltag kaum noch etwas. Doch viele der rund 130 in Arzt Die ärztliche Berufsausübung, die Ausübung der Heilkunde, setzt nach der Bundesärzteordnung… - und Psychotherapiepraxen eingesetzten Systeme produzieren regelmäßig Fehler, manche sogar täglich. G+G-Autor Jörn Hons zeigt auf, warum auch weit verbreitete Programme schlecht abschneiden, weshalb viele Praxen einen Wechsel dennoch scheuen und welche Mängel bei der IT-Sicherheit bestehen.
Zivilcourage im Gesundheitswesen
Wer Diskriminierung oder rassistische Übergriffe beobachtet, greift nicht zwangsläufig ein. Gerade im Gesundheitswesen Das Gesundheitswesen umfasst alle Einrichtungen, die die Gesundheit der Bevölkerung erhalten,… können Hierarchien, Zeitdruck, Unsicherheit und die Angst vor Konsequenzen die Hürden erhöhen. Die Sozialpsychologin Anna Baumert erklärt im Interview mit der G+G-Autorin Birgit Weidt, warum klare Verhaltensstandards und konkrete Handlungsstrategien Beschäftigten Rückhalt geben können und weshalb Zivilcourage nicht allein eine Frage des persönlichen Mutes ist.
Prävention als ressortübergreifende Aufgabe
Gesundheit fördern, bevor Krankheiten entstehen: Baden-Württembergs Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand versteht Prävention Prävention bezeichnet gesundheitspolitische Strategien und Maßnahmen, die darauf abzielen,… als ressortübergreifende Aufgabe und will ihr mehr Gewicht geben. Im Interview mit G+G-Redakteur Thorsten Severin erläutert er zudem seine Vorstellungen für eine hausarztzentrierte Primärversorgung Unter Primärversorgung wird die gesundheitliche Grundversorgung und Beratung verstanden, in der auch… und die anstehenden Klinik- und Pflegereformen. Mit Blick auf das GKV-Sparpaket warnt Hildenbrand davor, notwendige Einsparungen zulasten gewachsener Versorgungsstrukturen durchzusetzen.
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Zur AOK Sachsen-Anhalt:
Die AOK Sachsen-Anhalt betreut mehr als 850.000 Versicherte und 57.000 Arbeitgeber online und vor Ort im ganzen Land. Mit einem Marktanteil über 42 Prozent ist sie die größte regionale Krankenkasse in Sachsen-Anhalt.