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Impuls zur Landtagswahl für eine zukunftsorientierte Pflege in Rheinland-Pfalz

19.02.2026 AOK Rheinland-Pfalz/Saarland 2 Min. Lesedauer

Für die nächste Legislaturperiode fordert die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland einen Perspektivenwechsel in der pflegerischen Versorgung. In Orientierung an den Bedarfslagen der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen müssen die vorhandenen kommunalen Pflegestrukturen in Rheinland-Pfalz weiterentwickelt werden.

Foto zeigt den Blick auf das historische rotbraune Gebäude im Hintergrund fließt der Rhein

Für viele Pflegebedürftige sowie Angehörige in Rheinland-Pfalz ist die Pflege Kann die häusliche Pflege nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden, besteht Anspruch auf… vor Ort inzwischen zu einem sehr bedeutenden Thema geworden. Wer auf Pflege angewiesen ist, soll auch in Zukunft auf die solidarische Unterstützung durch die SPV bauen können. 

Die Qualität ist ein zentrales Versorgungsziel der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Im Rahmen der… der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen hängt
maßgeblich von den individuellen Umständen, dem Netzwerk an Unterstützungsmöglichkeiten und den Rahmenbedingungen vor Ort ab. Die Versorgungswirklichkeit auf regionaler Ebene zeigt große Unterschiede. Das Wissenschaftliche Institut der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… (WIdO Das WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK) liefert als Forschungs- und Beratungsinstitut der… ) hat im Jahr 2025 erneut Daten zur Versorgungsqualität in Pflegeheimen im „Qualitätsatlas Pflege“auf Basis von Abrechnungsdaten der AOK vorgelegt. Auch in Rheinland-Pfalz zeigen sich deutliche Optimierungsbedarfe bei den genannten Versorgungsthemen. Die Daten des „Qualitätsatlas Pflege“ der AOK sind aktuell und repräsentativ. Daher sollte ihre Veröffentlichung genutzt werden, um Ansatzpunkte für eine Verbesserung der Versorgung von Pflegeheimbewohnenden im Kreis aller an der pflegerischen Versorgung Beteiligten zu diskutieren.

Hinzu kommt die steigende finanzielle Eigenanteilsbelastung der Pflegebedürftigen bei stationärer Unterbringung. Die Einrichtungen sollten als elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge verstanden werden, die keine Aufbürdung von Investitionskosten an Pflegebedürftige und deren Familien zulässt. Investitionskosten sind durch die Gesellschaft zu tragen.

Des Weiteren müssen entsprechende sozialräumliche Strukturen vor Ort, einschließlich der Übernahme von Sorge- und Pflegeaufgaben, neugestaltet und weiterentwickelt werden. Ziel muss weiterhin sein, ein selbstbestimmtes Leben im Alter in allen Regionen von Rheinland-Pfalz zu ermöglichen. Eine so gestaltete neue Sorgekultur kann die Verantwortung fürUnterstützung und Pflege wahrnehmen. Sogenannte „Caring Communities“ können der Schlüssel für eine besser organisierte Unterstützung und Pflege vor Ort sein. 

Wenn alle Beteiligten konsequent Verantwortung übernehmen, kann die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen in Rheinland-Pfalz gesichert und ausgebaut werden.

AOK-Positionspapier zur Landtagswahl 2026


Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Pflege

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Porträt: Jan Rößler, Pressesprecher AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
Pressesprecher

Jan Rößler

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland