Pressemitteilung

Asklepios Kliniken, Krankenkassen und Pflegeeinrichtungen starten „Virtuelle Krankenhausstationen“

14.01.2026 AOK Rheinland/Hamburg 5 Min. Lesedauer

In den Asklepios Kiniken Nord-Heidberg (Hamburg) und Langen (Hessen) sowie kooperierenden Pflegeeinrichtungen sind jetzt die ersten Patienten und Patientinnen in „virtuellen Krankenhausstationen“ behandelt worden. Diese sogenannten „VirtualWards“ (Vorbild ist ein Konzept aus Großbritannien) sind bislang bundesweit einmalig und sollen die Versorgung in Pflegeeinrichtungen durch den gezielten Einsatz von Telemedizin nachhaltig verbessern. Begleitet und durchgeführt wird das innovative Projekt von einem Konsortium aus der Asklepios Kliniken Gruppe, der AOK Rheinland/Hamburg, der BARMER, der Mobil Krankenkasse, der Techniker Krankenkasse, dem BKK Dachverband, dem Telemonitoring-Anbieter Doccla, der inav GmbH und weiteren Partnern. Der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) stellt rund 2,7 Millionen Euro für die Errichtung von virtuellen Krankenhausstationen zur Verfügung. 

Sektorenübergreifende Teams versorgen Patient:innen

Ziel der „VirtualWard“ ist es, Bewohner:innen von Pflegeeinrichtungen, die einen stationären Versorgungsbedarf haben, nach der Erstversorgung in der Notaufnahme nicht physisch in der Klinik, sondern per Telemedizin in der gewohnten Umgebung ihrer Pflegeeinrichtung zu behandeln. Möglich wird die engmaschige Betreuung durch ein sektorenübergreifendes und multiprofessionelles Team in Klinik und Pflegeeinrichtung. Die Pilotprojekte in den Asklepios Kliniken und teilnehmenden Pflegeeinrichtungen starteten jetzt mit Unterstützung des Telemedizin-Unternehmens Doccla. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird wissenschaftlich durch das Institut für angewandte Versorgungsforschung ist eine Weiterentwicklung der Gesundheitssystemforschung, die sich mit Versorgungsstrukturen,… (inav) begleitet und mittels einer Machbarkeitsstudie evaluiert.

Videovisiten und Telemonitoring 

„Dieses zukunftsweisende Projekt ist das Ergebnis zweijähriger intensiver Planungen. Es zeigt, wie innovative Lösungen im Gesundheitswesen Das Gesundheitswesen umfasst alle Einrichtungen, die die Gesundheit der Bevölkerung erhalten,… durch enge Kooperationen entstehen können, ohne auf zentrale Vorgaben angewiesen zu sein“, sagt Joachim Gemmel, CEO der Asklepios Kliniken. „Für das deutsche Gesundheitssystem ist dieser Ansatz neu“, so Joachim Gemmel weiter, „er deutet an, welches Potenzial in der sektorenübergreifenden Versorgung steckt. Besonders in Zeiten steigender Patientenzahlen und knapper Ressourcen im Gesundheitswesen.“ 

Asklepios CMO PD Dr. med. Sara Sheikhzadeh, die die Projekte bei Asklepios initiiert hat, hebt deren Vorteile für die Patient:innen hervor: „Das VirtualWard-Programm bringt stationäre Krankenhausversorgung direkt in die Pflegeeinrichtung. Patientinnen und Patienten erhalten damit Krankenhausbehandlungen auf klinischem Niveau, ohne das Krankenhaus Krankenhäuser sind Einrichtungen der stationären Versorgung, deren Kern die Akut- beziehungsweise… dauerhaft betreten zu müssen. Regelmäßige Videovisiten und Telemonitoring sichern dabei die medizinische Qualität ist ein zentrales Versorgungsziel der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Im Rahmen der… . Unser Ziel ist es Versorgung dort anbieten zu können, wo sie auch wirklich gebraucht wird und nicht dort, wo das Bett gerade frei ist.“

Die telemedizinische Behandlung durch Fachärzt:innen und Pflegefachkräfte der Asklepios Kliniken im Rahmen des VirtualWard-Projekts umfasst dabei sämtliche Aspekte der stationären Versorgung im Krankenhaus, wie beispielsweise die regelmäßige Überwachung der Vitalparameter sowie mehrmals täglich stattfindende Video-Konsultationen. Hierdurch ist eine hochwertige medizinische Versorgung gewährleistet.

Besonders wichtig ist beiden Asklepios-Vorständen zu betonen, dass Gesundheitssystem und Patient:innen gleichermaßen von der neuen Versorgungsform profitieren.

Die Vorteile:

  • Ein Aufenthalt im Krankenhaus wird vermieden. Das schont wichtige Personalressourcen und senkt die Versorgungskosten insgesamt, 
  • Patient:innen bleiben in ihrer vertrauten Umgebung. Dies ist insbesondere für ältere und kognitiv eingeschränkte Menschen ein erheblicher Gewinn,
  • Pflegeheime und Kliniken profitieren vom fachlichen Austausch und der digitalen Vernetzung. Der enge Schulterschluss zwischen den Expert:innen-Teams in den Einrichtungen sorgt für eine engmaschige Versorgung der Patient:innen.

    Das Projekt wird wissenschaftlich durch das Institut für angewandte Versorgungsforschung (inav) begleitet und evaluiert: „Eine fundierte Evaluation ist entscheidend, um belastbare Erkenntnisse über Machbarkeit, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit zu generieren – und damit die Grundlage für den Transfer in die Regelversorgung zu schaffen“, so das Evaluatorenteam der inav GmbH. Perspektivisch, so die Einschätzung der beteiligten Partner, könnten bundesweit 800.000 Bewohner:innen in Pflegeeinrichtungen von virtuellen Krankenhausstationen profitieren.

Zum Hintergrund: 
Das Modell einer Virtuellen Krankenhausstation ist abgeleitet aus gleichartigen erfolgreichen Vorbildern im National Health Service (NHS) in Großbritannien sowie US-amerikanischen Versorgungsorganisationen. Hier haben sich „Virtual Ward“ beziehungsweise „Hospital at Home“ Konzepte bereits während der Covid-19-Pandemie etabliert. Die Modelle haben gezeigt, dass Versorgungskosten im System hierdurch reduziert werden können, da durch die Verknüpfung der Sektoren Effizienzreserven gehoben werden können. 

Gleichzeitig konnte gezeigt werden, dass die Versorgungsqualität mindestens gleichwertig ist und in bestimmen Aspekten sogar steigt, denn jeder vermiedene physische Krankenhausaufenthalt ist auch eine psychische Entlastung für die Pflegeeinrichtungsbewohner:innen. Auch aus der Sicht der am Projekt beteiligten Pflegeeinrichtungen bieten sich Vorteile, da die Bewohner:innen in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben und auch eine engere gemeinsame Zusammenarbeit zwischen dem Pflegeteam im Heim und dem Team im Krankenhaus entsteht.

„Wir haben gemeinsam mit Asklepios ein integriertes System aufgebaut, in dem Daten direkt zwischen den Krankenhaussystemen und der Doccla-Software ausgetauscht werden, damit die Betreuung möglichst reibungslos erfolgt“, sagt Stefan Zundel, Geschäftsführer von Doccla in Deutschland.  „Wir freuen uns sehr, dass mit dem Startschuss nun die Vorteile der digitalen Versorgung bei den Patient:innen direkt ankommen. Man darf nicht vergessen, dass Aufenthalte im Krankenhaus für betagte Menschen teilweise mit erheblichen gesundheitlichen Risiken einhergehen. Gleichzeitig ist es ein Weg, Gesundheitskosten dauerhaft zu reduzieren und dabei die Versorgung für die Patient:innen sogar zu verbessern."

Hier die vollständige Liste der Partner des VirtualWard-Projekts:

Konsortialpartner:

  • Asklepios Klinik Hamburg Nord-Heidberg 
  • Asklepios Klinik Langen 
  • AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Rheinland/Hamburg 
  • BARMER 
  • BKK Dachverband e.V. 
  • Mobil Krankenkasse 
  • Techniker Krankenkasse
  • Doccla GmbH 
  • Inav GmbH (privates Institut für angewandte Versorgungsforschung)  

 

Kooperationspartner:

  • Bertelsmann BKK 
  • BKK Akzo Nobel
  • BKK Deutsche Bank
  • Energie BKK 
  • novitas BKK 
  • R+V BKK 
  • Siemens BKK
  • VIACTIV
  • vivida BKK
  • BIG direkt gesund
  • IKK classic 
  • DRK-Senioren-Zentrum Egelsbach
  • DRK-Senioren-Zentrum Langen  
  • Johanniter Haus Dietrichsroth 
  • Kursana Domizil Dreieich 
  • Christophorus Haus – Diakoniestiftung Alt-Hamburg
  • Cura SeniorenCentrum Langenhorn 
  • Hospital zum Heiligen Geist 

 

Statements der Konsortialpartner:

 

Interview mit Dr. med. Jochen Gehrke, Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Asklepios Klinik Nord (Hamburg):

Wie funktioniert das Monitoring vor Ort?

Die Pflegekräfte vor Ort nutzen medizinische Geräte zur Erfassung wichtiger Vitalwerte wie EKG, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Temperatur. Diese Messsysteme sind mit der digitalen Plattform von Doccla verbunden, die eine sichere und schnelle Übertragung der Daten an das Krankenhaus ermöglicht. Dort werden die Werte in Echtzeit ausgewertet. Ergänzend finden regelmäßige Videovisiten mit den behandelnden Ärzt:innen statt, um den Gesundheitszustand der Patient:innen zu besprechen und die Therapie individuell anzupassen.

Wie wird entschieden, wer teilnehmen kann?

Die Entscheidung erfolgt anhand einer strukturierten medizinischen Einschätzung in der Notaufnahme. Die medizinischen Zugangsvoraussetzungen sind, dass ein Krankenhausversorgungsbedarf vorliegt, das Erkrankungsbild für die „VirtualWard“ geeignet ist und der Allgemeinzustand eine Versorgung in der Pflegeeinrichtung erlaubt. Zudem müssen die Pflegeeinrichtung und die Krankenkasse mit dem Programm kooperieren und die Patient:innen dieser Behandlung zustimmen.

Was passiert bei einer gesundheitlichen Verschlechterung?

Das „VirtualWard“-Team ist rund um die Uhr erreichbar – auch nachts und am Wochenende. Sollte sich der Gesundheitszustand verschlechtern, kann jederzeit eine Rückverlegung ins Krankenhaus erfolgen, um eine intensivere Behandlung zu gewährleisten. Damit ist eine lückenlose und sichere Versorgung gewährleistet.

 

Interview mit Dr. med. Thorsten Stein, Chefarzt der Pneumologie, Asklepios Klinik Langen (Hessen):

Worin liegen aus Ihrer Sicht die größten Vorteile für die Patient:innen?

Vor allem unsere Patientinnen und Patienten mit beginnender Demenz können vom Verbleib in ihrer vertrauten Umgebung profitieren. Das ist sehr wichtig für die Prognose und Lebensqualität.

Für welche Krankheitsbilder ist die Behandlung in der VirtualWard geeignet?

Dafür müssen die Pflegebedürftigen ein Krankheitsbild aufweisen, das die stationäre Behandlung erfordert, aber keinen komplizierten Verlauf erwarten lässt. Zum Start sind Fälle, wie Infektionskrankheiten, Lungen- oder Blasenentzündungen vorgesehen, die in der Regel mit Antibiotika kuriert werden können.

Matthias Mohrmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender AOK Rheinland/Hamburg:

„Unser Gesundheitssystem wird den Bedürfnissen älterer Menschen derzeit nur unzureichend gerecht. Dies gilt insbesondere dann, wenn neben allgemeinen altersbedingten Spezifika weitere Herausforderungen wie demenzielle Erkrankungen hinzukommen. Unser Bestreben ist es, die Strukturen in der medizinischen Versorgung und in der Pflege Kann die häusliche Pflege nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden, besteht Anspruch auf… so zu verändern, dass sie dem Patientenwohl von Seniorinnen und Senioren, aber auch dem von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen stärker Rechnung tragen. Ein gutes Beispiel sind Krankenhausaufenthalte, die für ältere Menschen immer eine große physische und psychische Belastung darstellen. Mit ‚Virtual Ward‘, einer virtuellen Krankenstation, wird diese Belastung verhindert und die Lebensqualität in der gewohnten Umgebung erhalten. So lässt sich die Zahl der Krankenhaustage von Bewohnerinnen und Bewohnern stationärer Pflegeeinrichtungen verringern, die Versorgung verbessern und effizienter gestalten.“

Dr. Susanne Klein, Landesgeschäftsführerin BARMER Hamburg: 
„Mit dem Projekt ‚VirtualWard‘ setzen wir ein klares Signal für die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Die Kombination aus digitalen Technologien und persönlicher Betreuung schafft eine neue Versorgungform, die Patientinnen und Patienten dort erreicht, wo sie sich am wohlsten und sichersten fühlen: im gewohnten Umfeld. Unser Ziel ist es, die Zahl der Krankenhausaufenthalte langfristig zu verringern, die Genesung zu beschleunigen und die Lebensqualität unserer Versicherten nachhaltig zu verbessern. Wir sind überzeugt, vor allem sektorenübergreifende und zunehmend digital vernetzte Projekte wie ‚VirtualWard‘ ebnen den Weg zu einem Gesundheitswesen, das innovativer und zugleich näher und menschlicher ist.“

Anne-Kathrin Klemm, Vorständin des BKK Dachverbandes:

„Wenn wir Patientinnen und Patienten mithilfe virtueller Krankenhausstationen schneller in ihr gewohntes Umfeld zurückbringen und sie dort bei gleichbleibender oder sogar besserer Qualität weiterbehandeln können, wäre das ein großer Gewinn für alle Beteiligten: Die Pflegebedürftigen würden nicht länger als unbedingt nötig aus ihrem Umfeld gerissen. Das steigert die Lebensqualität. Die Pflegefachkraft in der Pflegeeinrichtung erhält im Notfall In Notfällen gewährleistet der Rettungsdienst lebensrettende Maßnahmen und den Transport kranker und… schnellere Hilfe und Unterstützung, sodass sie sich besser dem Wohl der Patientinnen und Patienten widmen kann und nicht auch noch nachts oder am Wochenende den Rettungsdienst managen muss. Krankenhäuser werden entlastet, da sie sich voll und ganz auf geriatrische Fälle konzentrieren können, die eben nicht telemedizinisch betreut werden können. Und die Rettungsdienste müssen weniger unnötige Fahrten unternehmen. Kurzum: Das Pilotprojekt ‚Virtual Ward‘ hat das Zeug zum Gamechanger, weil knappe Ressourcen im Gesundheitssystem effizienter und zielgerichteter eingesetzt werden können.“

Mario Heise, Vorstand der Mobil Krankenkasse
„Das innovative Modell der virtuellen Krankenhausstationen ermöglicht eine patientennahe telemedizinische Behandlung durch Fachärzte und Pflegekräfte in Pflegeheimen. So können Klinikressourcen gezielter eingesetzt, Pflegeeinrichtungen digital gestärkt und vor allem die Lebensqualität älterer Patientinnen und Patienten verbessert werden. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer sektorenübergreifenden Versorgung und einem zukunftsfähigen Gesundheitssystem.“

Maren Puttfarcken, Leiterin der Landesvertretung Hamburg der Techniker Krankenkasse: 
„Das ‚VirtualWard‘-Innovationsfondsprojekt ermöglicht eine neuartige Zusammenarbeit und digitale Vernetzung zwischen Ärztinnen oder Ärzten im Krankenhaus und Pflegekräften in Pflegeeinrichtungen, damit pflegebedürftige Patientinnen und Patienten in ihrer gewohnten Umgebung medizinisch behandelt werden können. Wir hoffen, somit den Patientinnen und Patienten Aufenthalte im Krankenhaus zu ersparen.“

 

 

 

Statements der Kooperationspartner

Thomas Johannwille, Vorstand Bertelsmann BKK:

„‚Virtual Ward‘ ist ein Meilenstein für die digitale Gesundheitsversorgung. Insbesondere bei pflegebedürftigen und dementen Patienten schaffen wir eine patientenfreundliche Versorgung, die auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist und die Lebensqualität damit signifikant verbessert.“

novitas BKK:

„Es ist gelebte Fürsorge, wenn ein älterer Mensch, der akute gesundheitliche Einschränkungen hat, in seinem gewohnten Umfeld versorgt werden kann.

Mit ‚Virtual Ward‘ zieht die Zukunft in die Versorgung von älteren, akut erkrankten Menschen in Pflegeheimen ein.“

‚VirtualWard‘ ist ein Meilenstein in der Versorgung von älteren Menschen, die in stationären Pflegeeinrichtungen leben. Wenn man krank im heimischen Umfeld verbleiben kann und fachlich vernetzt, kompetent behandelt und versorgt wird – dann ist die Zukunft in die Versorgung eingezogen.“

Achim Beißel, Bereichsleiter Stationäre Versorgung BIG direkt gesund:

„Wer sich verändert hat entweder genug gelernt oder genug gelitten. Mit dem Innovationsfondsprojekt ‚VirtualWard‘ (Telemedizinische Versorgung krankenhauspflichtiger Patientinnen und Patienten in Pflegeeinrichtungen) verändern innovative Leistungserbringer Unter diesem Sammelbegriff werden alle Personengruppen zusammengefasst, mit denen die Krankenkassen… und Kostenträger die stationäre Versorgung zum Wohle der Patienten – weil wir gelernt haben und wissen, dass es besser geht. Deshalb war es für die BIG direkt gesund keine Frage, sich aktiv am Projekt VirtualWard zu beteiligen“

Tim Hollmann, Leiter Geschäftsbereich Versorgungsmanagement IKK classic:

Die medizinische Versorgung von krankenhauspflichtigen Patientinnen und Patienten direkt vor Ort, in ihrem Pflegeheim, anbieten zu können ist ein großer Gewinn für alle Beteiligten. ‚Virtual Ward‘ verbindet dank moderner Telemedizin eine hochwertige Versorgungsqualität mit der gewohnten Betreuung in stationären Pflegeeinrichtungen. Das verbessert nicht nur die Lebensqualität der Pflegebedürftigen, sondern schont auch wertvolle Ressourcen“

Gabriele Roettger, Einrichtungsleiterin Johanniter-Haus Dietrichsroth (Langen): 

„Das Johanniter-Haus Dietrichsroth steht seit jeher für eine individuelle, christlich geprägte und zukunftsorientierte Pflege. Die Stärkung der Pflege als eigenständige Profession ist uns ein zentrales Anliegen. Die Beteiligung am Projekt der Asklepios Klinik Langen war für uns daher ein konsequenter Schritt ganz im Sinne unserer Bewohnerinnen und Bewohner und ihres würdevollen Lebensabends.“

CURA Seniorenwohn- und Pflegeheime (Hamburg): 
Für CURA ist die Teilnahme am ‚VirtualWard‘-Pilotprojekt auch Ausdruck einer klaren strategischen Ausrichtung. „Digitalisierung ist ein zentraler Bestandteil unseres neuen Leitbilds“, so Jana Förste, operative Geschäftsführerin. „Wir wollen nicht abwarten, bis sich Strukturen verändern – wir wollen aktiv gestalten. Projekte wie ‚VirtualWard‘ zeigen, wie moderne Technologien das Leben von Bewohner:innen verbessern und den Pflegeberuf zukunftsfähig machen.“

„Wir haben viele Bewohner:innen, für die schon ein kurzer Krankenhausaufenthalt zur Belastung wird“, erklärt Bastian Haase, Leiter Qualitätsmanagement. „Wenn zum Beispiel eine Bewohnerin mit einem Verdacht auf eine leichte Blasenenentzündung ins Krankenhaus kommt, wird sie dort zunächst untersucht und behandelt. Dank ‚VirtualWard‘ kann sie aber sehr schnell wieder in ihre vertraute Umgebung zurückkehren. Dort messen wir regelmäßig die Vitalwerte und stimmen die Behandlung gemeinsam mit den Ärzt:innen digital ab. Für sie bedeutet das, nicht tagelang in der Klinik bleiben zu müssen – und für uns die Möglichkeit, Sicherheit und Nähe in gewohnter Umgebung, in ihrem Zuhause, zu geben.“

Hospital zum Heiligen Geist (Hamburg):

„Wir freuen uns auf das Projekt. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass unsere Bewohner:innen trotz krankenhausmedizinischer Versorgung in ihrem gewohnten Umfeld bleiben.“

„Unsere Pflegefachkräfte freuen sich darauf, mehr medizinische Versorgung durchführen zu können und ihr Wissen zu erweitern.“

„Wir wünschen uns, dass durch die enge Vernetzung mit der Klinik eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, auch für die Zukunft entsteht.“

„Es ist uns wichtig, Teil des digitalen Fortschritts zu sein und uns digital weiter zu entwickeln.“

 

 

Antje Kusalik
Pressesprecherin

Antje Kusalik

AOK Rheinland/Hamburg

Pressekonferenz

Vorstellung des neuen Public Health Index

Wo steht Deutschland beim Thema Prävention im internationalen Vergleich?