Der Recovery Walk setzt ein wichtiges Zeichen für Prävention und Selbsthilfe
Hunderte Menschen werden am 12. September in Düsseldorf auf die Straße gehen und ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung suchtkranker Menschen setzen. Die AOK Rheinland/Hamburg fördert diese Initiative.
Der Recovery Walk setzt ein wichtiges Zeichen für Prävention und Selbsthilfe
Gemeinsam ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und gegen die Stigmatisierung suchtkranker Menschen setzen: Darum geht es beim Recovery Walk, der am Samstag, 12. September 2026, erstmals in Düsseldorf stattfindet. Nach der Deutschland-Premiere im vergangenen Jahr in Leipzig werden auch in der Landeshauptstadt Hunderte Menschen erwartet, die gemeinsam auf die Straße gehen. Die AOK Rheinland/Hamburg begleitet und unterstützt die Veranstaltung, die in diesem Jahr unter dem Motto „Sucht – Genesung – Leben“ steht.
Auch die Selbsthilfe soll an diesem Tag in Düsseldorf im Fokus stehen. Als Gesundheitskasse unterstützt die AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Rheinland/Hamburg Selbsthilfe nicht nur, weil es ihr gesetzlicher Auftrag ist. Vielmehr geht es ihr um Überzeugung bei einem Thema, das über die medizinische Versorgung hinausreicht. Denn: Gesundheit entsteht gerade dort, wo Menschen füreinander da sind, Erfahrungen teilen und sich gegenseitig stärken. Die AOK Rheinland/Hamburg betrachtet die Selbsthilfe als Partnerin und hält die Kompetenz von Betroffenen für einen unverzichtbaren Bestandteil eines modernen, patientenorientierten Gesundheitswesens. Eine perfekte Ergänzung zu professionellen Versorgungsangeboten.
Konkret fördert die AOK Rheinland/Hamburg Selbsthilfegruppen Viele Kranke und ihre Angehörigen engagieren sich in Selbsthilfegruppen, um Unterstützung bei der… , -organisationen und -kontaktstellen finanziell sowie durch infrastrukturelle und fachspezifische Maßnahmen. Dabei geht es nicht nur um einzelne Aktivitäten, sondern vielmehr darum, tragfähige Selbsthilfestrukturen zu erhalten und weiterzuentwickeln.
„Selbsthilfe lebt von Nähe und persönlichem Austausch. Deshalb stärkt die AOK Rheinland/Hamburg regionale Strukturen und steht der Selbsthilfe vor Ort mit verlässlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aktiv zur Seite. So können wir die unterschiedlichen regionalen und krankheitsspezifischen Bedarfe ganz unmittelbar aufgreifen und die meist ehrenamtliche Selbsthilfe bestmöglich unterstützen“
Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg
Sabine Deutscher, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg, bringt es auf den Punkt: „Selbsthilfe lebt von Nähe und persönlichem Austausch. Deshalb stärkt die AOK Rheinland/Hamburg regionale Strukturen und steht der Selbsthilfe vor Ort mit verlässlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aktiv zur Seite. So können wir die unterschiedlichen regionalen und krankheitsspezifischen Bedarfe ganz unmittelbar aufgreifen und die meist ehrenamtliche Selbsthilfe bestmöglich unterstützen.“
Sabine Deutscher: „Genesung nach einer Suchterkrankung ist möglich“
Der Recovery Walk setzt ein wichtiges gesellschaftliches Zeichen für die Bedeutung von Prävention Prävention bezeichnet gesundheitspolitische Strategien und Maßnahmen, die darauf abzielen,… und Selbsthilfe. „Deshalb fördern wir diese in Deutschland bislang einzigartige Initiative mit voller Überzeugung“, sagt Sabine Deutscher. „Wir möchten Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit nachhaltig begleiten. Der Recovery Walk macht sichtbar, was oft im Verborgenen bleibt: Genesung nach einer Suchterkrankung ist möglich.“ Die Veranstaltung schenke Hoffnung und stärke Betroffene und ihre Angehörigen. Sie trage dazu bei, Vorurteile abzubauen und offen über Suchterkrankungen zu sprechen.
Der Recovery Walk ist Teil einer internationalen Bewegung, die vor allem in Schottland seit vielen Jahren Menschen in Recovery (engl. für Genesungsprozess) zusammenbringt und öffentliche Aufmerksamkeit für Sucht, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe schafft.
„Recovery bedeutet für mich, Menschen eine neue Perspektive zu geben und ihren eigenen, individuellen Weg zurück ins Leben zu finden“, so Sabine Deutscher. Genau dieser Gedanke werde mit dem Festival und dem Walk sichtbar in die Gesellschaft getragen. Recovery Deutschland zeige eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Engagement, Erfahrung und Herzblut zusammenkommen.
Weitere Infos zu dem Recovery Walk und zu Recovery Deutschland finden sich im Internet unter https://www.recoverydeutschland.org/
Recovery Walk: das Programm
Neben den Walk ist am 12. September auch ein vielfältiges Programm am Rheinufer geplant. Zwischen 11 und 18 Uhr ist die Festwiese an der Reuterkaserne, direkt an der Rheinuferpromenade in der Düsseldorfer Altstadt, für alle Interessierten und Teilnehmenden geöffnet. Zahlreiche Angebote aus der lokalen Suchthilfe sorgen für Abwechslung, Spaß und Vernetzungsmöglichkeiten. Eine Gedenkzeremonie beginnt um 12.30 Uhr. Der Walk startet um 13.30 Uhr und führt über eine Strecke von drei bis vier Kilometern durch Düsseldorf.
Veranstaltet wird der Recovery Walk von Recovery Deutschland e.V. in Kooperation mit dem Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW (FAS NRW). Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen (Bundesdrogenbeauftragter) Prof. Dr. Hendrik Streeck und wird gefördert von der AOK Rheinland/Hamburg und der AOK NordWest.