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Wertvolle Zusatzfunktion: Elektronischer Medikationsplan vergrößert Nutzen der elektronischen Patientenakte 

13.07.2026 AOK Rheinland/Hamburg 4 Min. Lesedauer

Ab heute wird der neue elektronische Medikationsplan in der elektronischen Patientenakte (ePA) schrittweise in die Versorgung eingeführt. Eine der Modellregionen ist Hamburg.

Ab jetzt können Ärztinnen und Ärzte bisher schriftlich geführte Medikationspläne mit Hinweisen zur Dosierung und Einnahme von Medikamenten in der ePA ihrer Patientinnen und Patienten speichern. Die Einführung soll bis zum Herbst abgeschlossen sein. Die AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Rheinland/Hamburg betont die Bedeutung der neuen Funktion. Bei den Versicherten kommt die Option laut einer bundesweiten Forsa-Umfrage gut an.

„Die elektronische Patientenakte Mit der ePA können Patientinnen und Patienten sowie die an Ihrer Behandlung beteiligten Ärztinnen… hat das Potenzial, die Gesundheitsversorgung deutlich zu verbessern und lebt von zentralen Anwendungen wie dem elektronischen Medikationsplan Patientinnen und Patieten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… , der den Nutzen für die Menschen entscheidend erhöht“, sagt Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. 
Schon die automatisch aus dem E-Rezept Mit dem am 20. Oktober 2020 in Kraft getretenen Gesetz zum Schutz elektronischer Patientendaten in… heraus befüllte Medikationsliste in der ePA sorgt für einen Mehrwert, weil sie allen behandelten Ärztinnen und Ärzten einen Überblick über die verschriebene Medikation ermöglicht. Der Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… erweitert diese Funktion um die Möglichkeit zum Eintragen von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten sowie durch Informationen zur Dosierung und Hinweisen zur Einnahme. Zunächst können Leistungserbringende diese Informationen in einer Pilotierungsphase unter anderem in Hamburg nutzen – ab Herbst sollen alle Software-Systeme der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte den elektronischen Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… flächendeckend unterstützen. 

„Wir müssen die elektronische Patientenakte Mit der ePA können Patientinnen und Patienten sowie die an Ihrer Behandlung beteiligten Ärztinnen… so zügig wie möglich um wesentliche Funktionen erweitern und in die Fläche bringen“, betont Wältermann. „Die ePA muss in der Versorgung ankommen und Teil des Praxisalltags werden, wenn wir unser Gesundheitswesen Das Gesundheitswesen umfasst alle Einrichtungen, die die Gesundheit der Bevölkerung erhalten,… konsequent digitalisieren und effizienter machen wollen. Dazu gibt es auf Dauer keine Alternative, zumal wir die ePA für aussagekräftige Ersteinschätzungsverfahren im Rahmen einer künftigen Primärversorgung Unter Primärversorgung wird die gesundheitliche Grundversorgung und Beratung verstanden, in der auch… brauchen werden.“       

Forsa-Umfrage des AOK-Bundesverbands zum Medikationsplan

Anspruch auf das Anlegen eines elektronischen Medikationsplans oder eines entsprechenden Dokuments auf Papier haben Patientinnen und Patienten, die mindestens drei ärztlich verordnete Medikamente einnehmen. Dies betrifft laut einer Forsa-Befragung des AOK-Bundesverbands etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) der befragten gesetzlich Versicherten. Von diesen Befragten haben nach eigenen Angaben knapp zwei Drittel (62 Prozent) bereits einen Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… in Papierform von ihrem Arzt Die ärztliche Berufsausübung, die Ausübung der Heilkunde, setzt nach der Bundesärzteordnung… oder ihrer Ärztin erhalten. Unter den Befragten, die 60 Jahre oder älter sind, nehmen knapp zwei Drittel (60 Prozent) drei oder mehr ärztlich verordnete Medikamente ein. „Diese Zahlen zeigen, dass der elektronische Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… besonders bei älteren Patientinnen und Patienten einen Mehrwert hat – ein Grund mehr, die ePA so nutzerfreundlich zu gestalten, dass sie keine Anwendung für digital besonders affine Menschen bleibt“, sagt Wältermann. Zumal 90 Prozent der Befragten den Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… als neue Option sehr gut oder eher gut finden, nur fünf Prozent bewerten dies weniger gut oder gar nicht gut. 

Bevölkerung nach wie vor nicht gut informiert

Die Forsa-Umfrage zeigt aber auch: Der Informationsstand zur ePA hat sich seit der letzten Befragung im Spätsommer 2025 kaum verändert. 2025 fühlten sich 45 Prozent der Befragten sehr gut oder eher gut über die ePA informiert, inzwischen sind es 47 Prozent. „Wir müssen beim Thema Digitalisierung dicke Bretter bohren, auch bei unseren Versicherten. Wenn wir die ePA wie viele andere digitale Anwendungen auch zum Teil unseres Alltags machen wollen, müssen alle an der Einführung der Technik Beteiligten besser werden. Wir informieren unsere Versicherten ausführlich und regelmäßig über die ePA, aber wir müssen uns darauf verlassen können, dass alle für das Produkt verantwortlichen Institutionen und Unternehmen zuverlässig liefern“, so Wältermann. 

ePA noch zu selten Bestandteil im Praxisalltag

Auch auf ärztlicher Seite brauche es Offenheit und Engagement: Es sei ernüchternd, dass laut Befragung trotz der seit 1. Oktober 2025 geltenden Verpflichtung zur Befüllung durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte 81 Prozent der Befragten angeben, dass die ePA in der Arztpraxis bisher kein Thema gewesen sei. Zwölf Prozent sind vom Arzt, der Ärztin oder Praxisangestellten auf das Thema angesprochen worden. sieben Prozent haben das Thema selbst angesprochen. Dass es nicht mehr sind, liegt primär am immer noch zu komplizierten Zugang zum Produkt und an bislang fehlenden Funktionen. Das ändert sich jetzt nach und nach mit dem Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… und neuen, rein digitalen Identifizierungsverfahren wie der Nect Wallet App. Auch die geplante europäische EUDI-Wallet kann ab 2027 eine wichtige Rolle spielen und zusätzliche Anreize zur Nutzung schaffen. „Wir brauchen eine sichere und anwenderfreundliche ePA, die so bald wie möglich im Alltag der Versicherten ankommt.“    

Für die repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag des AOK-Bundesverbandes sind vom 13. bis zum 27. April 2026 insgesamt 8.522 gesetzlich Krankenversicherte ab 18 Jahren befragt worden. Es handelte sich um eine Kombination aus einer telefonischen Befragung und einer Online-Erhebung im Rahmen von forsa.omninet. 

Hinweis für die Redaktionen: Abbildungen zu den Forsa-Ergebnissen finden Sie zum Download unter www.aok.de/pp/bv 

 

1 passender Download

  • 20260714_Nachricht_ePA_Medikationsplan_final.pdf

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Porträt von Heiko Schmitz
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Dr. Heiko Schmitz

AOK Rheinland/Hamburg