Mehr Krebserkrankungen in Thüringen
AOK PLUS ruft zu Vorsorgeuntersuchungen auf
Zum Weltkrebstag am 4. Februar ruft die AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… PLUS zur Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen auf. Denn je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Nach einer Auswertung des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) für die Jahre 2021 bis 2023 ist die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland rückläufig. In Thüringen steigt die Zahl der Krebspatienten im gleichen Zeitraum aber leicht an, vor allem bei Brust- und Prostatakrebs. Doch noch immer gehen zu wenige Menschen zur Früherkennung Im Rahmen der Prävention dienen Maßnahmen der Früherkennung dazu, Krankheiten bereits im Frühstadium… .
„Es ist menschlich, sich nicht mit Krankheiten beschäftigen zu wollen, wenn man sich gesund fühlt. Und bei Früherkennungsuntersuchungen auf Krebs spielt auch immer der Gedanke eine Rolle: Was ist, wenn der Arzt etwas findet?“ Genauso wahr ist jedoch, dass bei vielen Krebserkrankungen die Heilungschancen umso größer sind, je früher sie erkannt werden. Deshalb sollten Erwachsene die regelmäßigen Untersuchungen so selbstverständlich einplanen wie einen Zahnarztbesuch. Damit tun die Menschen schlussendlich etwas für sich und für mehr gesunde Jahre.“
Vorstandsvorsitzender AOK PLUS
Untersuchungen variieren nach Alter und Geschlecht
Je nach Alter und Geschlecht können gesetzlich Versicherte verschiedene Früherkennungsuntersuchungen nutzen. Die Kundinnen und Kunden der AOK PLUS können darüber hinaus zusätzliche kostenfreie Untersuchungen in Anspruch nehmen. So steht ihnen bereits ab 14 Jahren einen Hautcheck zur Früherkennung von Hautkrebs zur Verfügung. Bei Darmkrebs besteht ab dem Alter von 40 Jahren die Möglichkeit eines Stuhltests oder einer Koloskopie. Und Frauen können in einem der beiden Brustkrebszentren in Dresden oder Leipzig ihr persönliches Risiko testen lassen, an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken. „Wir wollen, dass die Menschen möglichst lange gesund leben. Deshalb investieren wir bewusst in die zusätzlichen Früherkennungsangebote“, sagt Stefan Knupfer.
Weitere Informationen unter plus.aok.de/krebsvorsorge.
Steigende Erkrankungszahlen in Thüringen
In Thüringen ist laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO Das WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK) liefert als Forschungs- und Beratungsinstitut der… ) die Zahl der Krebserkrankungen stabil bis leicht steigend. Vor allem bei Erkrankungen der Prostata ist eine deutliche Steigerung erkennbar. So waren im Jahr 2021 19.800 Männer daran erkrankt, im Jahr 2023 20.600. Der Anteil der an Brustkrebs erkrankten Frauen stieg im selben Zeitraum ebenfalls an, von 24.900 auf 26.300. Die Zahlen anderer Krebsarten, wie Darm-, Haut- oder Lungenkrebs, haben nicht sich nicht signifikant verändert. Die Auswertung des WIdO ist unter gesundheitsatlas-deutschland.de zu finden.
Lebensstil beeinflusst Erkrankungsrisiko
Die Forscher des ZfKD darauf hin, dass laut Aussage der WHO bis zu 50 Prozent aller Krebsneuerkrankungen durch einen gesunden Lebensstil vermeidbar wären. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung sowie der Verzicht auf Tabak und Alkohol senken das Risiko einer Krebserkrankung deutlich. Allein das Rauchen verursacht Schätzungen zufolge 19 Prozent aller Neuerkrankungen. Dabei stehen Raucherinnen und Rauchern viele Angebote zur Tabakentwöhnung zur Verfügung. Versicherte der AOK PLUS können kostenlos bis zu zwei Gesundheitskurse pro Jahr in Anspruch nehmen, etwa zur Tabakentwöhnung oder zum Thema Ernährung.
„Wir sind da, wenn unsere Kundinnen und Kunden etwas für ihre Gesundheit tun wollen: Mit Kursen, mit Früherkennungsuntersuchungen, oder mit unserer digitalen Gesundheitsassistentin ‚AOK NAVIDA‘, die sowohl an die Check-ups erinnert als auch konkrete motivierende Impulse für mehr Bewegung, eine gute Ernährung und Stressreduktion gibt. Von gesunden Gewohnheiten profitieren die Menschen langfristig, denn sie senken ihr Krankheitsrisiko. Nicht zuletzt steigern sie jedoch ihr Wohlbefinden im Hier und Jetzt.“
Vorstandsvorsitzender AOK PLUS
Die AOK PLUS versichert mit rund 3,5 Millionen Menschen über 57 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten in Sachsen und Thüringen. Aktuell kümmern sich 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitskasse um die Anliegen der Kundinnen und Kunden, um insgesamt rund 182.000 Arbeitgeber in beiden Freistaaten und überregional sowie um rund 40.000 Vertragspartner.
Das Haushaltsvolumen 2026 für die AOK PLUS beträgt insgesamt 23,5 Milliarden Euro. Davon entfallen auf die Krankenversicherung 18,5 Milliarden Euro, die Pflegeversicherung Die Pflegeversicherung wurde 1995 als fünfte Säule der Sozialversicherung eingeführt. Ihre Aufgabe… 4,4 Milliarden Euro und auf den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz 609 Millionen Euro.