Zuzahlungsbefreiung: Jetzt Entlastungsangebot nutzen
AOK PLUS unterstützt Versicherte mit 22 Millionen Euro jährlich
Medikamente, Physiotherapie oder ein Krankenhausaufenthalt sind für gesetzlich Versicherte überwiegend kostenlos. Sie müssen lediglich einen Eigenanteil leisten, die sogenannte Zuzahlung. Für chronisch oder schwer kranke Menschen fällt diese Zahlung häufiger an. Damit sie nicht erheblich finanziell belastet werden, bietet die AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… PLUS ihnen die Möglichkeit, sich bereits jetzt mit einer Zuzahlungsbefreiung für das Jahr 2026 dagegen abzusichern.
Die persönliche Belastungsgrenze Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind - mit Ausnahme bei den Fahrkosten - von allen… richtet sich nach dem Einkommen: Der Gesetzgeber schreibt eine Obergrenze von zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens fest. Bei schwerwiegenden chronischen Erkrankungen ist es ein Prozent. Berücksichtigt werden neben Zuzahlungen Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind eine Form der direkten finanziellen… für Medikamente, Krankenhausaufenthalte oder Physiotherapie beispielsweise auch Fahrkosten Die Krankenkassen übernehmen nur Fahrkosten, wenn sie im Zusammenhang mit einer… , Kuren oder die häusliche Krankenpflege Häusliche Krankenpflege (HKP) ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die HKP umfasst… .
Entlastung für Versicherte
Zuzahlungen, die über die persönliche Belastungsgrenze ihrer Kundinnen und Kunden hinausgehen, übernimmt die AOK PLUS. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Kosten in Sachsen und Thüringen auf rund 22 Millionen Euro.
„Die Gesundheitsversorgung darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Deshalb ist die Zuzahlungsbefreiung eine wichtige, wenngleich weniger bekannte Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und damit der Solidargemeinschaft.“
Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS
Befreiung im Vorfeld
Werden Versicherte von der Zuzahlung befreit, erhalten sie einen Befreiungsausweis, der in Apotheken, Praxen oder Krankenhäusern vorgezeigt werden muss. Ist absehbar, dass Versicherte im Laufe des Jahres die Zuzahlungsgrenze erreichen, können sie sich im Vorfeld von Zuzahlungen befreien lassen. Dafür überweisen sie einfach den Betrag in Höhe der individuellen Belastungsgrenze an die AOK PLUS und erhalten im Gegenzug die Zuzahlungsbefreiung. Der Vorteil: Mit der Zuzahlungsbefreiung müssen Versicherte keinen Quittungen sammeln, um am Jahresende eine Rückerstattung zu beantragen. Im vergangenen Jahr haben rund 150.000 Versicherte der Gesundheitskasse dieses Angebot in Anspruch genommen.
Jetzt persönliche Grenze ermitteln
Unter plus.aok.de/vorauszahlung können Kundinnen und Kunden der AOK PLUS überprüfen, ob für sie eine Zuzahlungsbefreiung in Frage kommt. Dort finden sie auch alle notwendigen Informationen und das Formular, um die Zuzahlungsbefreiung direkt online zu beantragen. Den Ausweis der Befreiung können Versicherte auch unkompliziert in der „Meine AOK“-App hinterlegen und haben so immer alles dabei – ganz ohne Papier.
Die AOK PLUS versichert mit rund 3,5 Millionen Menschen über 57 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten in Sachsen und Thüringen. Aktuell kümmern sich 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitskasse um die Anliegen der Kundinnen und Kunden, um insgesamt rund 182.000 Arbeitgeber in beiden Freistaaten und überregional sowie um rund 40.000 Vertragspartner.
Das Haushaltsvolumen 2026 für die AOK PLUS beträgt insgesamt 23,5 Milliarden Euro. Davon entfallen auf die Krankenversicherung 18,5 Milliarden Euro, die Pflegeversicherung Die Pflegeversicherung wurde 1995 als fünfte Säule der Sozialversicherung eingeführt. Ihre Aufgabe… 4,4 Milliarden Euro und auf den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz 609 Millionen Euro.