Pressemitteilung

Krankenhauseinweisungen in Westfalen-Lippe: Herz-Kreislauferkrankungen weiterhin häufigste Ursache

08.11.2022 AOK NordWest 2 Min. Lesedauer

OK zu den Herzwochen im November: Bei Notfall-Symptomen sofort in die Klinik

Medizinisches Personal bringt im Bett liegenden Patienten zur Behandlung.
Mehr als 80.700 AOK-Versicherte mussten wegen Herz-Kreislauferkrankungen in 2021 stationär in Kliniken in Westfalen-Lippe aufgenommen werden.

Dortmund. Wenn es um Einweisungen ins Krankenhaus geht, sind Herz-Kreislauferkrankungen in Westfalen-Lippe nach wie vor die mit Abstand häufigste Ursache. Mehr als 80.700 AOK-Versicherte mussten deshalb im vergangenen Jahr stationär in Kliniken in Westfalen-Lippe aufgenommen werden. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest anlässlich der Herzwochen im November hervor. Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2021 lag bei 547.566. Im Vergleich zu 2019 vor der Pandemie ein Rückgang von 13,6 Prozent (633.428). „Anlass zur Sorge geben vor allem die sinkenden Klinikeinweisungen im Zusammenhang mit Notfällen wie bei Schlaganfall oder Herzinfarkt“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Etwa 40 Prozent der Krankenhauseinweisungen im vergangenen Jahr betrafen Patientinnen und Patienten über 65 Jahre. Außerdem wurden 24 Prozent mehr Frauen (303.328) im Krankenhaus Krankenhäuser sind Einrichtungen der stationären Versorgung, deren Kern die Akut- beziehungsweise… behandelt als Männer (244.238). Hinter den Kreislauferkrankungen lagen als Ursache für einen Krankenhausaufenthalt an zweiter Stelle Krankheiten des Verdauungssystems (55.185), gefolgt Neubildungen von Krebs (49.259). Außerdem wurden Patienten wegen Verletzungen und Vergiftungen (44.376), Erkrankungen des Bewegungsapparates (42.965), Erkrankung der Atmungsorgane (38.440) sowie psychischer Erkrankungen (38.359) ins Krankenhaus eingewiesen.

Auffällig ist, dass bei psychischen Störungen 33 Prozent mehr Männer (21.882) als Frauen (16.477) betroffen sind. Wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems werden hingegen 34 Prozent mehr Frauen (24.605) als Männer (18.360) ins Krankenhaus eingewiesen. Das ist auch bei Verletzungen und Vergiftungen der Fall: Hier werden fast 22 Prozent mehr Frauen (24.356) als Männer (20.020) stationär behandelt.

Die durchschnittliche Verweildauer Als Verweildauer wird bei einer Krankenhausbehandlung die Zeitspanne zwischen dem Aufnahme- und dem… im Krankenhaus liegt bei 5,3 Tagen bei Krankheiten des Verdauungssystems, 6,5 Tagen bei Muskel-Skelett-Erkrankungen, 7,1 Tagen bei Krebsneubildungen, 7,2 Tagen bei Verletzungen und Vergiftungen sowie 7,5 Tagen bei Kreislauferkrankungen. Patienten mit psychischen Erkrankungen bleiben allerdings durchschnittlich über 20 Tage stationär.

Grafik zeigt die Gründe für Krankenhauseinweisungen in Westfalen-Lippe.
Herz-Kreislauferkrankungen sind weiterhin die häufigste Ursache für Krankenhauseinweisungen in Westfalen-Lippe.

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Pressesprecher

Jens Kuschel

AOK NordWest