Pressemitteilung

AOK NordWest beteiligt sich am Forschungsprojekt ReGen

20.03.2026 AOK NordWest 3 Min. Lesedauer

AOK-Chef Ackermann: „Praxisnetze als Motor für mehr Qualität in der Versorgung.“

Drei Ärzte in weißen Kitteln sitzen in einem Raum und sprechen miteinander. Eine Ärztin hat ein Stethoskop um den Hals und blickt zum Betrachter.
Forschung für eine bessere regionale Versorgung: Die AOK NordWest beteiligt sich am Forschungsprojekt ReGen.

Dortmund. Zertifizierte Praxisnetze sind unverzichtbare Partner auf dem Weg zu einer qualitativ hochwertigen und effektiven Patientenversorgung. Aus diesem Grunde beteiligt sich die AOK NordWest an dem neuen Forschungsprojekt „ReGen – Regionale Gesundheitsnetze und -regionen evaluieren und weiterentwickeln“. Im Mittelpunkt steht Frage, wie eine vernetzte, koordinierte und patientenzentrierte Versorgung in Gesundheitsnetzen und Gesundheitsregionen gelingt. „Mit unserer Beteiligung möchten wir einen wichtigen Beitrag leisten, bestehende Netzwerke evidenzbasiert zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln – mit dem Ziel, die Versorgungsqualität nachhaltig zu verbessern und zukünftige Kooperationen wirksam zu unterstützen“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann. 

„Wir möchten einen wichtigen Beitrag leisten, bestehende Netzwerke evidenzbasiert zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln.“

Tom Ackermann

Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest

Forschung für eine bessere regionale Versorgung

Ziel von ReGen ist es, die regionale Praxisnetzstruktur in Westfalen-Lippe systematisch zu untersuchen und weiterzuentwickeln. Wie gut bereits Praxisnetze unterwegs sind, zeigt das QuATRo-Projekt (Qualität ist ein zentrales Versorgungsziel der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Im Rahmen der… in Arztnetzen – Transparenz mit Routinedaten auch Sekundärdaten genannt, sind Daten, die routinemäßig von der gesetzlichen Krankenversicherung… ). QuATRo ist ein bundesweites Projekt der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… , bei dem auf Grundlage von Routinedaten die Qualität der ambulanten medizinischen Versorgung messbar, vergleichbar und transparent gemacht wird. Die gute Qualität der Netze wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Das Forschungsprojekt ReGen knüpft genau an solch guten Zusammenarbeiten an, möchte diese analysieren und weiterentwickeln. Zudem werden auch andere Verbünde, wie beispielsweise Gesundheitsregionen, untersucht. Im Mittelpunkt steht dabei eine bessere Koordination der Versorgung, verlässliche Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten und mehr Kontinuität für Patientinnen und Patienten.

Zu Beginn analysiert das Projektteam, wie bestehende Netzwerke organisiert sind und wie sie arbeiten. Dafür werden Fragebögen eingesetzt und Gespräche mit Expertinnen und Experten geführt. Auf dieser Grundlage entsteht ein bundeseinheitliches Set von Qualitätsindikatoren, mit dem sich regionale Versorgungsstrukturen künftig besser vergleichen und bewerten lassen. In weiteren Projektschritten werden Gesundheitsnetze und -regionen im Zuständigkeitsbereich der beteiligten Krankenkassen Die 93 Krankenkassen (Stand: 01.01.26) in der gesetzlichen Krankenversicherung verteilen sich auf… und Kassenärztlichen Vereinigungen mit der regulären Versorgung verglichen. Mithilfe sogenannter sozialer Netzwerkanalysen werden zudem regionale Kooperationsbeziehungen sichtbar gemacht – etwa zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Abschließend wird untersucht, welche erfolgreichen Modelle sich auf andere Regionen übertragen lassen. Die Ergebnisse von ReGen sollen dazu beitragen, bestehende Versorgungsnetzwerke gezielt weiterzuentwickeln und die Qualität der Versorgung in Westfalen-Lippe und bundesweit langfristig zu verbessern. „Der Stellenwert von Praxisnetzen als Motor für eine bessere Versorgung wurde in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bestätigt. Daher war es für uns selbstverständlich, das Projekt ReGen zu unterstützen“, zieht Ackermann das Fazit.

Förderung für mehr Qualität

Das Projekt startete Anfang Januar 2026 und wird vom Innovationsfonds Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vom 16. Juli 2015 gibt dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) den… des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Laufzeit von drei Jahren mit rund 1,8 Millionen Euro gefördert. Die Federführung liegt bei der Professur für Gesundheitsökonomie Die Gesundheitsökonomie (oder auch Gesundheitsökonomik) setzt sich mit wirtschaftlichen Fragen des… der Technischen Universität München unter der Leitung von Prof. Dr. Leonie Sundmacher. Beteiligt sind zudem die Kassenärztlichen Vereinigungen Westfalen-Lippe, Nordrhein, Schleswig-Holstein und Bayerns sowie die AOK NordWest, AOK Bayern, AOK Rheinland/Hamburg und die Barmer. 

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Jens Kuschel

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