Taxiverband lehnt erneut höheres Angebot der Krankenkassen ab
Kassen unterbreiteten nochmals ein verbessertes Angebot
Gemeinsame Presseinformation
Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen in Mecklenburg-Vorpommern
AOK
Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart…
Nordost – Die Gesundheitskasse
vdek – Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern
BKK-Landesverband NORDWEST
IKK – Die Innovationskasse
Knappschaft
Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See fungiert als Renten-, Kranken- und…
, Regionaldirektion Hamburg
Sozialversicherung
Die Sozialversicherung in ihrer heutigen Form geht auf die "Kaiserliche Botschaft" von 1881 und die…
für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
Die vertragsbeteiligten Landesverbände der Kranken- und die Ersatzkassen Ersatzkassen waren ursprünglich privatrechtlich organisierte Versicherungsvereine auf… in Mecklenburg-Vorpommern haben dem Landesverband des Taxi- und Mietwagengewerbes im Rahmen der Vergütungsverhandlungen mehrfach Angebote zur Vergütung Die Leistungserbringer im Gesundheitswesen werden nach unterschiedlichen Systemen vergütet. Die… von Krankenfahrten unterbreitet. Dieser zeigte sich jedoch kompromisslos. Die Kassen unterbreiteten nochmals am heutigen Tag ein verbessertes Angebot, um einen Streik abzuwenden. Auch dieses Angebot hat der Landesverband des Taxi- und Mietwagengewerbes abgelehnt.
„Damit sind wir an die Grenze dessen gegangen, was gegenüber den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern verantwortbar ist. Zugleich tragen wir der wirtschaftlichen Situation der Unternehmen fair Rechnung. Ein überzogener Abschluss wird in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mittelfristig zu steigenden Beiträgen führen. Das liegt nicht im Interesse der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Tom Forbrich, Bereichsleiter für Verträge und Produkte bei der AOK Nordost stellvertretend für die beteiligten Kassen.
Die Krankenkassen Die 93 Krankenkassen (Stand: 01.01.26) in der gesetzlichen Krankenversicherung verteilen sich auf… und Ersatzkassen stehen weiter im Gespräch mit den Einzelunternehmen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen im Land haben bereits einen neuen Vertrag mit den Krankenkassen unterzeichnet. Die Kassen fordern die Taxiunternehmerinnen und Taxiunternehmer auf, dem „Streikaufruf“ ihres Landesverbands nicht zu folgen und den betroffenen Patienten, den Transport zu den dringend erforderlichen Behandlungen zu gewährleisten. Sie gehen davon aus, dass sich mindestens die Hälfte der Unternehmen nicht am Streik beteiligen wird.
Um die Situation für die Taxiunternehmen zu entschärfen, können diese für eine Übergangszeit mit den Krankenkassen und den Ersatzkassen zu den zuletzt gültigen Preisen abrechnen.
Die Kassen arbeiten intensiv daran, die Versorgung ab dem 1. April sicherzustellen. Viele geplante Fahrten konnten bereits umgesteuert werden, insbesondere für Patientinnen und Patienten, die auf Fahrten zur Dialyse oder Chemotherapie angewiesen sind.
Für Versicherte gilt: Wer Probleme mit einer genehmigten Krankenfahrt hat, sollte sich umgehend an seine Krankenkasse wenden. Diese unterstützt bei der Klärung und organisiert nach Möglichkeit eine Alternative.
Ansprechpartner:
AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Dirk Becker, Tel. 0800 265080-22202
vdek – Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Stephan Haring, Tel. 0385 5216 105
BKK-Landesverband NORDWEST, Georg Stamelos, Tel. 0201 179-1516
IKK – Die Innovationskasse, Thomas Eppler, Tel. 0381 3672806
KNAPPSCHAFT Regionaldirektion Hamburg, Dr. Christiane Krüger, Tel. 0234 - 30485200
Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, Martina Opfermann-Kersten, Tel. 0561 785-16183