Pressemitteilung

Mecklenburg-Vorpommern begrüßt den elektronischen Medikationsplan

14.07.2026 AOK Nordost 4 Min. Lesedauer

AOK-Umfrage: Neue ePA-Funktion stößt auf breite Zustimmung

Am 15. Juli beginnt die Pilotphase für den digital gestützten Medikationsplan Patientinnen und Patieten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… in der elektronischen Patientenakte Mit der elektronischen Patientenakte (ePA) können Patientinnen und Patienten sowie die an ihrer… (ePA). Er soll helfen, gefährliche Wechselwirkungen zwischen Medikamenten zu verringern. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… zeigt nun: 90 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern begrüßen diese neue Funktion. Gleichzeitig ist die ePA in vielen Praxen noch zu selten ein Thema.

„Der elektronische Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… in der ePA kann die Arzneimitteltherapie für viele Menschen aus MV sicherer machen“, sagt Daniela Teichert, Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost. „Wer mehrere Medikamente einnimmt, braucht einen verlässlichen Überblick – für sich selbst, für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte und häufig auch für Angehörige. Der Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… bündelt diese Informationen an einer Stelle und macht sie leichter zugänglich.“

Der elektronische Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… kommt allen gesetzlich Versicherten zugute, die der Einrichtung einer elektronische Patientenakte Mit der ePA können Patientinnen und Patienten sowie die an Ihrer Behandlung beteiligten Ärztinnen… nicht widersprochen haben. Laut Umfrage sind das in MV 89 Prozent. Schon jetzt werden alle ärztlich verordneten E-Rezepte automatisch als Medikationsliste in die ePA geladen. Behandelnde Ärztinnen und Ärzte erhalten dadurch einen besseren Überblick über verordnete Medikamente. Mit dem Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… können nun auch Informationen zur Dosierung und Einnahme von Medikamenten ergänzt werden. Auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente können eingetragen werden. 

Der Start für Arztpraxen erfolgt in einer Pilotphase, die Mitte Juli zunächst in Modellregionen startet; bis alle Praxis-Software-Systeme der Arztpraxen in MV die neue Funktion unterstützen, wird es noch bis zum Herbst dauern.

Mehr Sicherheit, weniger Wechselwirkungen

Die Menschen aus MV sehen vor allem den Sicherheitsgewinn: 92 Prozent stimmen zu, dass der elektronische Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… helfen kann, gefährliche Wechselwirkungen zwischen Medikamenten zu vermeiden. 91 Prozent erwarten mehr Überblick über die Medikation bei ihren Ärztinnen und Ärzten. Auch die Unterstützung von pflegenden Angehörigen wird von einer großen Mehrheit positiv bewertet.

Mehr als jeder Dritte mit Mehrfachmedikation

Für Mecklenburg-Vorpommern ist das Thema besonders relevant, weil Mehrfachmedikation weit verbreitet ist. In der forsa-Befragung geben 38 Prozent der gesetzlich Versicherten an, derzeit regelmäßig drei oder mehr ärztlich verordnete Medikamente einzunehmen. Wer mindestens drei verordnete Medikamente einnimmt, hat bereits heute Anspruch auf einen Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… in Papierform. Von den Betroffenen in MV haben 75 Prozent einen solchen Plan erhalten, 24 Prozent bisher noch nicht.

„Besonders Menschen mit mehreren Erkrankungen oder einer komplexen Arzneimitteltherapie können vom elektronischen Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… profitieren, wenn er konsequent genutzt und aktuell gehalten wird“, so Teichert. „Für den Erfolg kommt es auf eine stabile technische Umsetzung ebenso an wie auf eine verständliche Kommunikation. Versicherte müssen erkennen können, welchen konkreten Nutzen der Medikationsplan Patientinnen und Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, haben seit 2016 einen Anspruch… für ihren Alltag hat.“

ePA in Praxen noch selten Gesprächsthema

Die Befragung zeigt zugleich, dass die ePA in den Arztpraxen in MV bislang nur selten angesprochen wird. Von den Befragten, die in diesem Jahr bereits eine Arztpraxis aufgesucht haben, sagen 80 Prozent, dass die ePA dort kein Thema war. Und dass, obwohl Arztpraxen seit Oktober 2025 verpflichtet sind, die elektronische Patientenakte Mit der ePA können Patientinnen und Patienten sowie die an Ihrer Behandlung beteiligten Ärztinnen… zu befüllen.

Nur rund jede und jeder Siebte wurde von der Ärztin, dem Arzt Die ärztliche Berufsausübung, die Ausübung der Heilkunde, setzt nach der Bundesärzteordnung… oder von den Praxisangestellten auf die ePA angesprochen, gut jeder 16. hat das Thema selbst angesprochen. Auch beim Informationsstand bleibt Luft nach oben: 44 Prozent fühlen sich sehr gut oder eher gut über die ePA informiert, 54 Prozent weniger gut oder gar nicht gut.

„Jetzt kommt es darauf an, Zustimmung in aktive Nutzung zu verwandeln“, sagt Teichert. „Die ePA wird ihr großes Potenzial erst dann voll entfalten, wenn Versicherte, Praxen, Kliniken und Apotheken die Möglichkeiten im Versorgungsalltag aktiv nutzen. Als AOK Nordost werden wir unsere Versicherten dabei unterstützen und informieren.“

Welche großen Vorteile die ePA schon jetzt im Praxisalltag entfalten kann, wenn ein Praxisteam die Chancen der Digitalisierung voll nutzt, zeigt diese Reportage aus der Hausarztpraxis Dr. Dashti in Eberwalde.

Hinweis für die Redaktion: Für die repräsentative forsa-Befragung im Auftrag des AOK-Bundesverbandes wurden vom 13. bis 27. April 2026 in Mecklenburg-Vorpommern 500 gesetzlich Krankenversicherte ab 18 Jahren befragt. Die Erhebung erfolgte als Kombination aus telefonischer Befragung und Online-Erhebung im Rahmen von forsa.omninet. Die Ergebnisse wurden nach Alter und Geschlecht gewichtet. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 6,2 Prozentpunkten. Prozentwerte sind kaufmännisch gerundet. Bei der Frage zur ePA im Arztbesuch waren Mehrfachnennungen möglich.

Ihr Ansprechpartner und Pressekontakt

Pressesprecher

Dirk Becker

AOK Nordost