Krankenfahrten in MV: Taxiverband und Kassen gehen aufeinander zu
Bewegung in den Verhandlungen
Gemeinsame Presseinformation der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen Die traditionellen Bundesverbände der gesetzlichen Krankenkassen (zum Beispiel AOK, BKK, IKK) sind… in Mecklenburg-Vorpommern: AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Nordost – Die Gesundheitskasse / vdek – Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern / BKK-Landesverband NORDWEST / IKK – Die Innovationskasse/ Knappschaft Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See fungiert als Renten-, Kranken- und… , Regionaldirektion Hamburg / Sozialversicherung Die Sozialversicherung in ihrer heutigen Form geht auf die "Kaiserliche Botschaft" von 1881 und die… für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
Die vertragsbeteiligten Verbände der Krankenkassen Die 93 Krankenkassen (Stand: 01.01.26) in der gesetzlichen Krankenversicherung verteilen sich auf… und Ersatzkassen Ersatzkassen waren ursprünglich privatrechtlich organisierte Versicherungsvereine auf… in Mecklenburg-Vorpommern begrüßen, dass der Landesverband des Taxi- und Mietwagengewerbes in MV in den Vergütungsverhandlungen zu Krankenfahrten in MV nun ein neues Angebot vorgelegt hat. Die Kassen werden das Angebot bewerten und dem Landesverband zeitnah ein Gegenangebot zukommen lassen.
Mit unserem bisherigen Angebot einer Entgeltsteigerung von über 10 Prozent ab dem 1. April sind wir bereits an die Grenze dessen gegangen, was für die Beitragszahlenden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vertretbar ist. Mehr als 250 der 450 Unternehmen, die in MV Krankenfahrten durchführen, haben dieses Angebot bereits angenommen. Unser Anspruch ist, eine verlässliche Versorgung sicherzustellen, ohne unsere Versicherten über Gebühr zu belasten.
Die wichtigste Botschaft ist: Die Versorgung unserer Versicherten mit Krankenfahrten ist weiterhin gesichert, trotz der Druckmaßnahmen einiger Taxiunternehmen im Rahmen der Aktionstage am 1. und 2. April. Die Krankenkassen haben viele potenziell betroffene Versicherte bereits vorher proaktiv angesprochen; sie konnten in den allermeisten Fällen erfolgreich auf andere Unternehmen umgesteuert werden.
Auch Unternehmen, die unser Angebot noch nicht angenommen haben, haben an diesen Tagen aus Verantwortungsgefühl weiterhin unsere Versicherten befördert. Diese Fahrten können selbstverständlich zu den bisherigen Konditionen mit den Krankenkassen abgerechnet werden. Alles in allem haben wir dank guter Vorbereitung keine nennenswerten Versorgungsprobleme für unsere Versicherten gesehen.
Für Versicherte gilt: Wer Probleme mit einer genehmigten Krankenfahrt hat, sollte sich umgehend an seine Krankenkasse wenden. Diese unterstützt bei der Klärung und organisiert nach Möglichkeit eine Alternative.
Krankenfahrten betreffen die nichtmedizinische Krankenbeförderung von Patientinnen und Patienten, die aus medizinischen Gründen auf eine Beförderung angewiesen sind, beispielsweise zu Dialyse-, Strahlen- oder Chemotherapien sowie zu weiteren medizinisch notwendigen Behandlungen. Sie sind von qualifizierten Krankentransporten im Rettungsdienst In Notfällen gewährleistet der Rettungsdienst lebensrettende Maßnahmen und den Transport kranker und… zu unterscheiden.