Alltägliche Prävention: AOK Nordost unterstützt die Bio-Brotbox
Das neue Schuljahr hat begonnen und die Kinder der ersten Klasse gewöhnen sich langsam an den neuen Rhythmus mit Unterricht und Pausen. Zwischen den einzelnen Schulstunden sollte ein gemeinsames, gesundes Frühstück neue Energie liefern. Das ist das Ziel der Bio-Brotbox.
Das neue Schuljahr hat begonnen und die Kinder der ersten Klasse gewöhnen sich langsam an den neuen Rhythmus mit Unterricht und Pausen. Zwischen den einzelnen Schulstunden sollte ein gemeinsames, gesundes Frühstück neue Energie liefern. Das ist das Ziel der Bio-Brotbox.
Die AOK Nordost unterstützt die Bio-Brotbox in Mecklenburg-Vorpommern finanziell sowie mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die beim Packen der mehr als 6.000 Brotboxen helfen. Die Bio-Brotbox wird wenige Wochen nach dem Schulstart an Erstklässlerinnen und Erstklässler in mehr als 100 Grundschulen in Mecklenburg-Vorpommern verteilt. Darin: Vollkornbrot, ein Apfel, eine Banane, Käse und eine kleine Packung Müsli. Eine Kostprobe gab es jetzt für Schülerinnen und Schüler auf der Landwirtschaftsausstellung MeLa bei Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern. Dort betonte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost, Marek Rydzewski, beim diesjährigen Auftakt der Aktion:
„Süßigkeiten und Chips sind einfach sehr verlockend. Da braucht es gute Vorbilder, damit Kinder nicht schwach werden. Mädchen und Jungen sollten im Alltag erleben, dass gesundes Essen gut schmeckt und guttut. Dann greifen sie zu Hause, in der Kita oder in der Schule auch freiwillig mal zur Mohrrübe statt zur Schokolade. Dafür brauchen sie aber einen einfachen Zugang zu gesunden Lebensmitteln“, so Marek Rydzewski. An dieser Stelle setze die Bio-Brotbox an: „Sie zeigt den Kindern, wie gut sich ein gemeinsames gesundes Frühstück anfühlt. Die Bio-Brotbox erreicht Schulanfängerinnen und Schulanfänger und deren Eltern. Damit ist sie ein Paradebeispiel für die Prävention in Lebenswelten.” Diese sollte aus Sicht der AOK Nordost noch viel stärker gefördert werden.
„Mädchen und Jungen sollten im Alltag erleben, dass gesundes Essen gut schmeckt und guttut.“
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Nordost
„Präventionsangebote erreichen die Kinder am besten in ihrem Alltag, überall dort, wo sie leben, lernen und aufwachsen. Das ist auch eine Frage der Chancengleichheit”, sagte Marek Rydzewski. Gesundheit dürfe nicht davon abhängen, unter welchen Bedingungen ein Kind aufwächst: „Krankenkassen, Schulen, Kommunen und regionale Partner müssen gemeinsam für alle Kinder gute und faire Voraussetzungen für ein gesundes Aufwachsen schaffen. Dazu braucht es starke Präventionsangebote vor Ort, verlässliche Strukturen in den Kommunen und gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen in Kitas und Schulen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die neue Landesstrategie Gesundheitsförderung und Prävention. Jetzt kommt es darauf an, sie auch konsequent umzusetzen. Damit die gesunde Ernährung im Alltag zur einfachen Entscheidung wird.”
In Mecklenburg-Vorpommern sind von 2012 bis 2025 insgesamt 76.800 Bio-Brotboxen an Erstklässlerinnen und Erstklässler verteilt worden.