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Anteil ausländischer Beschäftigter im Gesundheitswesen nimmt zu

25.08.2026 AOK Hessen 2 Min. Lesedauer

Wie die Ärzte-Zeitung berichtet, hat in den vergangenen Jahren die Bedeutung von Beschäftigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Gesundheitswesen stark zugenommen. Das gilt insbesondere für die sogenannten Engpassberufe – wie Pflegekräfte.

Grafik: 181.000 in Hellgrün auf Dunkelgrün

Unter Engpassberufen versteht die Bundesagentur für Arbeit Berufsfelder, bei denen die Nachfrage nach Arbeitskräften das Angebot deutlich übersteigt. Ein Beispiel sind die Pflegeberufe: Hier hat der Anteil ausländischer Beschäftigter seit 2021 von 9,7 auf 15,1 Prozent im vergangenen Jahr zugenommen. Von den bundesweit knapp 1,2 Millionen Berufsangehörigen hatten mehr als 181.000 keinen deutschen Pass. 

Nicht erfasst von dieser Statistik sind Menschen mit Migrationsgeschichte oder eingebürgerte Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit – berücksichtigt man auch diese Gruppe, liegt der Anteil noch viel höher. Ähnlich hohe Anteile ausländischer Beschäftigter wie in der Pflege Kann die häusliche Pflege nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden, besteht Anspruch auf… weisen Zahnmedizinische Fachangestellte auf. Allein seit 2021 ist deren Anteil von 10,8 Prozent auf 16,1 Prozent gestiegen. Zweistellige Werte wurden 2025 auch bei Zahnärzten/Kieferorthopäden (13,2 Prozent) registriert, bei Medizinisch-technischen Angestellten in der Radiologie (10,0 Prozent) sowie bei der Operationstechnischen Assistenz (10,1 Prozent).

Der Sachverständigenrat (SVR) für Integration und Migration hat in einem Gutachten im Jahr 2022 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte als „systemrelevant“ im Gesundheitswesen Das Gesundheitswesen umfasst alle Einrichtungen, die die Gesundheit der Bevölkerung erhalten,… bezeichnet. Nach Angaben des SVR ist von den 4,2 Millionen Menschen, die in Gesundheits- und Pflegeberufen arbeiten, fast ein Viertel zugewandert oder hat eine familiäre Einwanderungsgeschichte.

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Norbert Staudt

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