Nachricht

Die Interessen ausbalancieren

06.10.2026 AOK Hessen 2 Min. Lesedauer

Persönlichkeiten aus dem ganzen Land engagieren sich ehrenamtlich in der Selbstverwaltung der AOK Hessen. Monatlich bezieht bei „Nachgefragt“ ein Mitglied des Verwaltungsrates Stellung. Dieses Mal kommt der Arbeitgebervertreter Johannes Krasel zu Wort, Vorsitzender des Marktausschusses.

Verwaltungsrat nachgefragt: Johannes Krasel, Vorsitzender des Marktausschusses

Johannes Krasel ist seit September 2023 auf Arbeitgeberseite ordentliches Mitglied des Verwaltungsrates der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Hessen. Seitdem ist er auch alternierender Vorsitzender des Marktausschusses. Der 57-Jährige ist seit 25 Jahren bei der „CONSULT Personaldienstleistungen GmbH“ in Frankfurt tätig – seit 15 Jahren als Geschäftsführer. Der evangelische Theologe hat darüber hinaus 2009 an der KMU-Akademie der Universität St. Gallen General Management studiert. Ehrenamtlich ist er als Richter am Arbeitsgericht Frankfurt tätig.

Die AOK Hessen ist die elftgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland. Welche Rolle spielt die Selbstverwaltung für diese gute Position im GKV-Wettbewerb? 

Die Mitglieder des Verwaltungsrates haben eine tragende Rolle für die Entwicklung und Marktpositionierung einer Krankenkasse. So werden beispielsweise Satzungsleistungen, aber auch der Zusatzbeitragssatz sowie Bonus- und Tarifmodelle vom Verwaltungsrat beschlossen. Hohe Qualität und ein günstiger Preis bilden hierbei oftmals die beiden Pole eines Spannungsfeldes. Die Vertreterinnen und Vertreter seitens der Versicherten und Arbeitgeber sorgen für ausgewogene Entscheidungen – so dass die Umsetzung qualitativer Standards in der Gesundheitsversorgung und die Schaffung effizienter Strukturen Hand in Hand gehen. Die unterschiedlichen Interessen einzubringen und auszubalancieren, ist Aufgabe des Verwaltungsrates.

Die Beitragszahlenden bestimmen also den Kurs ihrer Krankenkasse eigenständig. Selbstverwaltung bedeutet, dass Sachverhalte nicht „von oben“ geregelt werden, sondern von den unmittelbar Betroffenen selbst – durch ihre gewählten Vertreterinnen und Vertreter in den Gremien der Sozialversicherungsträger, wie dem Verwaltungsrat. Sie suchen gemeinsam und partnerschaftlich nach guten Lösungen für alle. Praxisnähe und Staatsferne sind schon immer zentrale und bewährte Kernelemente der Sozialen Selbstverwaltung. Die seit Jahren positive Entwicklung der AOK Hessen und ihre erfolgreiche Positionierung im GKV-Markt ist auch das Ergebnis einer verantwortungsvollen und entscheidungsstarken Selbstverwaltung.

Ihr Ansprechpartner und Pressekontakt

Alle Pressesprecher der AOK
Politische Öffentlichkeitsarbeit

Norbert Staudt

AOK Hessen