AOK Baden-Württemberg gratuliert Carsten Linnemann
Am Freitag, 24.07.2026 gab Bundeskanzler Friedrich Merz bekannt, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken als Nachfolgerin von Thorsten Frei ins Bundeskanzleramt wechseln wird. Ihr Nachfolger im Bundesgesundheitsministerium wird der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. Johannes Bauernfeind, Vorstandsvorsitzender der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Baden-Württemberg, gratuliert dem neuen Minister und bedankt sich bei Warken für die Zusammenarbeit:
„Herzlichen Glückwunsch an Carsten Linnemann zu seiner neuen Aufgabe als Bundesgesundheitsminister! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm für die anstehenden Herausforderungen viel Geschick, Schaffenskraft sowie die erforderliche Gesundheit. Gleichzeitig danke ich Nina Warken für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihren wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der GKV-Finanzen und die von ihr angestoßenen Reformprozesse. Als Gesundheitsministerin hat sie zielstrebig und konstruktiv sowie stets fair und aufgeschlossen im Dialog mit allen Beteiligten zusammengearbeitet. Für ihre neue Aufgabe im Kanzleramt wünsche ich ihr alles Gute!
Jetzt gilt es für den neuen Gesundheitsminister, den eingeschlagenen Reformkurs konsequent fortzusetzen – von der Primärversorgung
Unter Primärversorgung wird die gesundheitliche Grundversorgung und Beratung verstanden, in der auch…
über die Pflege
Kann die häusliche Pflege nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden, besteht Anspruch auf…
bis zur Digitalisierung, Notfallversorgung und vor allem zur Prävention
Prävention bezeichnet gesundheitspolitische Strategien und Maßnahmen, die darauf abzielen,…
. Das geht nur auf Basis nachhaltig stabiler Finanzen. Hier erwarte ich, dass er mit Blick auf die Begrenzung der Ausgaben Kurs hält und als promovierter Volkswirt auch seinen wirtschaftspolitischen Kompass für eine ordnungspolitisch saubere Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben – dazu zählen etwa die Beträge für die Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung – politisch in die Waagschale wirft. Für die Stabilität der Beiträge sind hier weitere Verbesserungen für die GKV dringend notwendig.
Ebenso wichtig ist: Regionale Gestaltungsspielräume und Selektivverträge müssen als effiziente und bürokratiearme Versorgungslösungen gestärkt werden. Sie haben ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt und stehen für eine innovative, bedarfsgerechte und zukunftsfeste Gesundheitsversorgung. Auch mit Blick auf den dringend notwendigen Paradigmenwechsel weg vom Reparaturbetrieb hin zu mehr Prävention können diese Versorgungsformen einen wichtigen Beitrag leisten.
Die AOK Baden-Württemberg steht gerne bereit, ihre Expertise, ihre Perspektive und ihre Lösungsansätze für ein tragfähiges und zukunftsfestes Gesundheitssystem einzubringen und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem neuen Bundesgesundheitsminister!“