Pressemitteilung

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Mitarbeitende als Gesundheitsscout

21.08.2025 AOK Baden-Württemberg, Ostwürttemberg 2 Min. Lesedauer

Die AOK Ostwürttemberg unterstützt die Stadt Aalen bei der Qualifizierung von Gesundheitsscouts

Aalen. „Unsere Mitarbeitenden sollen gesund bleiben“, sagt Sebastian Augustin, zuständig für Ausbildung und Personalentwicklung bei der Stadt Aalen und ergänzt: „Wir fanden den Ansatz, dass eigene Mitarbeitende anderen bei der Gesundheitserhaltung helfen, sehr spannend.“ 

Die Stadt Aalen hat neun Mitarbeitende gewinnen können, die sich über verschiedene Workshops von der Gesundheitskasse zu Gesundheitsscouts qualifizieren ließen.

„Jedes Unternehmen hat Mitarbeitende, die sich gesund ernähren, Sport machen und wissen, wie man nach einem anstrengenden Arbeitstag richtig entspannt“, sagt Anja Mäurer, Präventionsexpertin und Koordinatorin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… Ostwürttemberg. Mitarbeitende mit Interesse an Gesundheitsthemen sind perfekt geeignet, um zum Gesundheitsscout qualifiziert zu werden.
 
Gesundheitsscouts sind speziell geschulte Multiplikatoren, die frühzeitig gesundheitliche Belastungen erkennen, Kolleginnen und Kollegen für gesundheitsrelevante Themen sensibilisieren und gesundheitsfördernde Maßnahmen direkt im Arbeitsalltag initiieren können.

„Mit unseren Gesundheitsscouts gelangen Wissen und Aktivität rund um Gesundheit in sämtliche Verwaltungsbereiche“, sagt Janina Buchmann, auch für Personalentwicklung in der Stadt aktiv. „Das betrifft nicht nur die Mitarbeitenden im Rathaus, städtische Arbeit findet auch in unseren anderen Standorten statt.“

Anja Mäurer betont, dass die Gesundheitsscouts nicht die Aufgabe haben, mit erhobenem Zeigefinger auf die Kollegen einzuwirken. „Es geht darum, einen sensiblen Blick zu entwickeln, um frühzeitig gesundheitliche Belastungen zu erkennen. Wenn beispielsweise ein Kollege ständig über Rückenschmerzen klagt, dann kann der Gesundheitsscout etwa Tipps für eine Rückenübung geben, aber auch der Personalentwicklung mitteilen, dass der Arbeitsplatz des Kollegen auf Ergonomie überprüft werden sollte.“  

Die Aalener Gesundheitsscouts haben bei ihrer Qualifizierung verschiedene Workshops mitgemacht: In drei Modulen erfuhren die 9 Teilnehmenden die Basics zur Gesundheitsprävention und ihrer Rolle als Gesundheitsscout sowie Grundlagen zur Bewegung, Ergonomie und Rückengesundheit am Arbeitsplatz. Informationen wechselten sich dabei mit Übungen ab.

„Wir haben bisher nur positives Feedback bekommen – von unseren Gesundheitsscouts wie auch von den Kollegen, die durch unsere Gesundheitsscouts mit Tipps und Angeboten versorgt wurden“, sagt Janina Buchmann.

Bei der Stadt Aalen sollen zukünftig weitere Mitarbeitende zu Gesundheitsscouts ausgebildet werden. „Es ist bisher eine gute Lösung, um gesundheitsförderliches Arbeiten in unsere Kultur zu integrieren“, resümiert Sebastian Augustin. 

Pressekontakt

Oliver Bayer
Pressesprecher

Oliver Bayer