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„Pflege vor Ort“: Bundesweite AOK-Initiative mit Impulsen für die Pflegereform

24.02.2026 AOK Baden-Württemberg 3 Min. Lesedauer

Erfolgreiche regionale Projekte sind Entscheidungshilfe für Politik und Praxis

Titelgrafik des Positionspapiers Pflege: Divers stilisierte pflegeberdürftiger Personen in Begleitung von Menschen, die sich um sie kümmern.

Bund und Länder diskutieren weiter über die geplante Pflegereform. Die gemeinsame Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ hatte sich im Dezember vergangenen Jahres lediglich auf unverbindliche Vorschläge und Optionen einigen können. Wichtige Entscheidungen für eine nachhaltige Pflegestruktur- und Finanzierungsreform sind daher noch ungeklärt und müssen nun endlich getroffen werden. Neben der Weiterentwicklung des Pflegeangebotes bedarf es dabei dringend auch einer Lösung für das wachsende Finanzdefizit, das 2026 bereits bei 3,2 Milliarden Euro liegt und 2027 noch deutlich steigen könnte. Als Entscheidungshilfe in der Reformdebatte präsentiert die AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… -Gemeinschaft mit der bundesweiten Initiative: „Pflege vor Ort – für ein pflegefreundliches Deutschland“ jetzt eigene Projekte aus den AOK-Regionen, mit denen jeweils konkrete Probleme in der Pflege Kann die häusliche Pflege nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden, besteht Anspruch auf… aufgegriffen und erfolgreich gelöst wurden. Aus Baden-Württemberg ist zunächst das Projekt SARAH im Fokus, ehe weitere Initiativen vorgestellt werden.

Kernstück der Initiative ist ein neu geschaffener Bereich des Online-Portals für Presse und Politik der AOK, auf dem die regionalen Projekte vorgestellt werden. Diese reichen von Angeboten zur Unterstützung pflegender Angehöriger über den Ausbau von Präventions- und sektorübergreifender Rehabilitationspflege bis hin zu niedrigschwelligen Initiativen für die Nachbarschaftshilfe.

Aus Baden-Württemberg wird das Projekt SARAH (Smart Analysis Health Access) vorgestellt. Ziel des Projektes ist die Unterstützung einer besseren kommunalen Strukturplanung in der Pflege mit Hilfe von AOK-Routinedaten auch Sekundärdaten genannt, sind Daten, die routinemäßig von der gesetzlichen Krankenversicherung… . Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, welche und wie viele Pflegeangebote eine Kommune benötigt. Das ist bislang nur mit hohem Aufwand zu klären, weil bisher oft verlässliche Daten fehlen. Die AOK Baden-Württemberg unterstützte mit eigenen Daten das vom Land bis Ende 2024 geförderte Projekt SAHRA und stellt Kommunen weiterhin aktualisierte Daten zur Verfügung, um ihre Pflegestrukturen gezielt zu planen.

Projekte wie SARAH zeigen, dass es regional bereits viele sehr gute Lösungsansätze für einige der drängendsten Probleme der Sozialen Pflegeversicherung Die Pflegeversicherung wurde 1995 als fünfte Säule der Sozialversicherung eingeführt. Ihre Aufgabe… gibt. Pflege findet vor Ort statt, mit jeweils unterschiedlichen Rahmen- und Kontextbedingungen. Darum ist es wichtig, dass Länder, Kommunen sowie Kranken- und Pflegekassen beteiligt werden und mehr Gestaltungsspielraum erhalten.

Gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Landtagswahl am 8. März 2026 fordert die AOK Baden-Württemberg, dass mit mehr Investitionen für Entlastung gesorgt wird – das Land müsse stärker in den Ausbau der Pflegeinfrastruktur investieren, damit genügend Angebote entstehen und Pflegebedürftige sowie Angehörige spürbar entlastet werden.

Der neue Webseiten-Bereich wird darüber hinaus fortlaufend um Projekte, Aktionen und Positionen ergänzt.

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